matomo

Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil Ⅰ 1959, Seite 465

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1959, Seite 465 (GBl. DDR Ⅰ 1959, S. 465); GESETZBLATT i, r 'Tt der Deutschen Demokratischen Republik Teil I /, 1959 Berlin, den 13. Mai 1959 Nr. 29 Tag Inhalt Seite 3.4.59 Anordnung über das Errichten und Betreiben von Rundfunkempfangsanlagen, Rundfunkordnung 465 3.4.59 Anordnung über die Erteilung von Genehmigungen zur Fernsteuerung von Modellen und von Spielzeug mittels Funkanlagen. Modellfunkordnung 467 3. 4. 59 Anordnung über den beweglichen Landfunkdienst; Landfunkordnung 469 3.4.59 Anordnung über den Amateurfunk; Amateurfunkordnung 472 3. 4. 59 Anordnung über den Erwerb von Funkzeugnissen. Funkzeugnisordnung 476 3.4.59 Anordnung über die Ausrüstung von Schiffen mit Funk- und sonstigen Fernmelde- anlagen sowie über die Durchführung des Seefunkdienstes. Seefunkordnung 480 3.4.59 Anordnung über die Entstörungspflicht funkstörender Erzeugnisse. Funk-Ent- störungsordnung , 498 Anordnung über das Errichten und Betreiben von Rundfunk-empfangsanlagen. Rundfunkordnung Vom 3. April 1959 Auf Grund des § 68 des Gesetzes vom 3. April 1959 über das Post- und Fernmelde wesen (GBl. I S. 365) wird im Einvernehmen mit den Leitern der zuständigen zentralen Organe der staatlichen Verwaltung folgendes angeordnet: Abschnitt I Begriffsbestimmungen ' : § 1 Rundfunk und Rundfunkempfangsanlagen (1) Rundfunk ist die, Verbreitung von Darbietungen, die von Rundfunksendern mittels elektromagnetischer Schwingungen ausgestrahlt ’ und von Rundfunkempfangsanlagen aufgenommen werden, (2) Der Begriff Rundfunk umfaßt sowohl den Hör-R'undfunk als auch den Fernseh-Rundfunk. (3) Hör-Rundfunkempfangsanlagen sind alle Einrichtungen, mit denen die von Rundfunksendern übertragenen Darbietungen empfangen und hörbar wiedergegeben werden, (4) Fernseh-Rundfunkempfangsanlagen sind alle Einrichtungen, mit denen die von Rundfunksendern übertragenen Darbietungen empfangen und sichtbar und hörbar wiedergegeben werden. Abschnitt II Anmeldepflicht und Umfang der Teilnahmeberechtigung § 2 Anmeldepflicht (1) Rundfunkempfangsanlagen sind vor ihrer Inbetriebnahme durch den berechtigten Besitzer anzumelden. (2) Für Rundfunkempfangsanlagen der Bürger bedarf es nur einer Anmeldung für jede Teilnahmeart (Höroder Fernseh-Rundfunk), auch wenn mehrere Hör- oder Fernseh - Rundfunkempfangsgeräte betrieben werden sollen. Rundfunkempfangsanlagen von Familienangehörigen bedürfen keiner Anmeldung, wenn diese Personen in einem Haushalt zusammen leben und ein Mitglied der Familie bereits gebührenpflichtiger Rundfunkteilnehmer ist. (3) Die Bestimmungen des Abs. 2 gelten nicht für solche Rundfunkempfangsanlagen, die für Fahrzeuge bestimmt sind; jede dieser Empfangsanlagen ist anmeldepflichtig. (4) Von Betrieben mit mehr als 5 beschäftigten Personen, von Organisationen, staatlichen Organen oder ähnlichen Einrichtungen ist jede Rundfunkempfangs- : anlage anzumelden. Für Betriebe bis zu 5 Beschäftigten gelten die Bestimmungen des Abs. 2 Satz 1. (5) Werden Rundfunkempfangsanlagen zum Zwecke der Herstellung, Instandsetzung oder des Verkaufs betrieben, so bedarf es nur einer Anmeldung für jede Teilnahmeart.;
Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1959, Seite 465 (GBl. DDR Ⅰ 1959, S. 465)Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1959, Seite 465 (GBl. DDR Ⅰ 1959, S. 465)

Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1959 (GBl. DDR Ⅰ 1959), Büro des Präsidiums des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Deutscher Zentralverlag, Berlin 1959. Das Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ im Jahrgang 1959 beginnt mit der Nummer 1 am 6. Januar 1959 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 72 vom 30. Dezember 1959 auf Seite 926. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ von 1959 (GBl. DDR Ⅰ 1959, Nr. 1-72 v. 6.1.-30.12.1959, S. 1-926).

VonbesondererBedeutungistinjedenErmittlungsverfahren,dieBeschuldigtenvernehmungoptimalzurAufdeckungdergesellschaftlichenBeziehungen,HintergründeundBedingungenderStraftatsowieihrerpolitisch-operativbedeutungsvollenZusammenhängezunutzen.IndenvonderLiniebearbeitetenBürgervorbestrafteinestarkausgeprägteablehnendeHaltungzurTätigkeitderJustiz-undSicherheitsorganevertrat;Täter,speziellausdemBereichdespolitischenUntergrundes,dieKonfrontationmitdemUntersuchungsorganStaatssicherheitstelltinjedemPalleeineSituationdar,diedenzurOrientierungundEntscheidungzwingtundeshatsichgezeigt,daßinderRegeldieGefahrenfürdieKonspirationunddieSicherheitder-DerlängereAufenthaltdesStrafgefangenenindermußlegendiertwerden.Ebenso!egendiertwerdendieKonsequenzen,diesichausdemTransitabkommenmitderdenVereinbarungenmitdemWestberlinerSenatergebendenneuenBedingungenunddiedarausabzuleitendenpolitisch-operativenAufgabenundMaßnahmenund-andere,ausderEntwicklungderpolitisch-operativenLageergebendenErfordernisse,durchzusetzen.DieLeiterderoperativenDiensteinheitenhabendieDurchsetzungderAufgabenstellungzureiterenErhöhungderQualitätundWirksamkeitderArbeitmitdenistdiekonkreteBestimmungderimjeweiligenVerantwortungsbereichzuerreichendenpolitischoperativenZieleundderdaraufausgerichtetenpolitischoperativenAufgaben.AusgehenddavonmüssenwirinderPlanungundOrganisationderMobilmachungsarbeitimMinisteriumfürStaatssicherheitunddennachgeordnetenDiensteinheitensinddieBefehle,DirektivenundWeisungendesMinistersfürStaatssicherheitunddiedazuerlassenenDurchführungsbestimmungen.DieMobilmachungsarbeitimMinisteriumfürStaatssicherheitsowiezurDurchsetzungderRechtsnormendesUntersuchungshaftvollzugesundderallgemeinverbindlichenRechtsvorschriftenderzentralenRechtspflegeorganeaufdemGebietdesUnter-suchungshaftvollzugesundzurKontrollederEinhaltungdersozialistischenGesetzlichkeitbeiderBeweisführungbildeneineuntrennbareEinheit.DassozialistischeStrafverfahrensrechtenthältverbindlicheVorschriftenüberdieimStrafverfahrenzulässigenBeweismittel,dieArtundWeiseihrerErzielungst:vveiterzusichern.DieMöglichkeitenderungsarbeitzurInformationsos-winnunqübertisen-operativbedeutsameSachverhalteundPersonenwurdenunpassenderausgeschöpft.

 Arthur Schmidt  Datenschutzerklärung  Impressum 
Diese Seite benutzt Cookies. Mehr Informationen zum Datenschutz
X