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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil Ⅰ 1959, Seite 456

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1959, Seite 456 (GBl. DDR Ⅰ 1959, S. 456); 456 Gesetzblatt Teil I Nr. 28 Ausgabetag: 12. Mai 1959 DM Zu Nr. 1 bis 9: Die Rundschreibgebühren werden stets dem anmeldenden Teilnehmer in Rechnung gestellt. Die Höchstzahl der anzuschaltenden Teilnehmer beträgt 25. VL Amtliches Verzeichnis der Telexteilnehmer 1 Gebührenpflichtige Nebeneinträge je Auflage 4, 2 Gebührenpflichtiges Amtliches Verzeichnis der Telexteilnehmer je nach Seitenzahl 3 Ersatzgebühr für nicht zurückgegebene Amtliche Verzeichnisse der Telexteilnehmer ein Viertel der Abgabegebühr für ein neues Amtliches Verzeichnis der Telexteilnehmer VII. Besondere Leistungen 1 Gebühr für die Ausbildung der Telexkräfte des Teilnehmers je Stunde 0,60 Monatliche Gebühren 2 Blattschreiber ohne Fernschaltgerät 50, 3 Streifenschreiber ohne Fernschaltgerät 30, 4 Fernschaltgerät 4,50 5 Femschreibanschlußkasten 3, 6 Lochstreifensender 15, 7 Lochstreifenempfänger 10, 8 Handlocher mit Zählvorrichtung 25, 9 Spannungsregler 15, 10 Zwischenumschalter * 11,70 11 Standgehäuse 10, 12 entzerrender Übertrager 15, 13 Klebevorrichtung 0,15 14 Instandhaltungsgebühren wie III Nr. 1 Tägliche Gebühren für Ersatzgeräte 15 Blattschreiber 5, 16 Streifenschreiber 3, 17 Lochstreifensender 1.50 18 Lochstreifenempfänger 1, 19 Handlocher mit Zählvorrichtung 2,50 20 Fernschaltgerät 0,45 Zu Nr. 14 bis 19: Dazu kommen noch die Gebühren für den Auf- und Abbau sowie für den Transport der Geräte wie die Einrich-tungs- und Änderungsgebühren nach Abschnitt III Nr. 1. Nachforschungen Für Nachforschungen, wenn durch das Ermittlungsergebnis Unregelmäßigkeiten beim Teilnehmer festgestellt werden, 21 bis zu einer Stunde 1,50 22 darüber hinaus für jede angefangene Viertelstunde 040 Anordnung über postfremde Drahtfernmeldeanlagen. Vom 3. April 1959 Auf Grund des § 68 des Gesetzes vom 3. April 1959 über das Post- und Fernmeldewesen (GBl. I S. 365) wird im Einvernehmen mit den Leitern der zuständigen zentralen Organe der staatlichen Verwaltung folgendes angeordnet: Abschnitt I Postfremde Drahtfernmeldeanlagen § 1 Grundsatz (1) Postfremde Drahtfernmeldeanlagen sind solche Drahtfernmeldeanlagen, die nach den Bestimmungen des Gesetzes vom 3. April 1959 entweder genehmigungsfrei sind (§ 15) oder die auf Grund einer im Einzelfall erteilten Genehmigung (§ 10) oder einer Vereinbarung (§ 5) nicht von der Deutschen Post betrieben werden. Sie sind für die innerbetriebliche Nach rich ten Übermittlung bestimmt. (2) Postfremde Drahtfernmeldeanlagen bestehen aus wenigstens 2 Endstellen (Betriebsstellen für Fernsprechen, Fernschreiben, Fernmessen, Fernwirken) und einer sie verbindenden Leitung oder aus mindestens einer Vermittlungseinrichtung mit den angeschlossenen Endstellen, den Verbindungsleitungen zwischen den Vermittlungseinrichtungen sowie aus besonderen Zusatzeinrich tungen. (3) Postfremde Drahtfernmeldeanlagen können betrieben werden als: 1. postfremde Drahtfernmeldeanlagen I ohne Verbindung mit den öffentlichen Fernmeldenetzen, 2. postfremde Drahtfernmeldeanlagen II vereinigte Drahtfernmeld£anlagen in Verbindung mit den . öffentlichen Fernmeldenetzen unter besonderen Bedingungen. (4) Die Betriebsstellen und Vermittlungseinrichtungen können sich im gleichen Ortsnetz oder in verschiedenen Ortsnetzen befinden. § 2 , Zuständigkeit Für das Erteilen von Genehmigungen sind zuständig. 1. der Minister für Post- und Fernmeldewesen für Anlagen, die die Grenzen der Deutschen Demokratischen Republik überschreiten, sowie für innerstaatliche Anlagen, die sich über mehrere Bezirke erstrecken, 2. die Leiter der Bezirksdirektionen für Post- und Fernmeldewesen oder die von ihnen beauftragten Dienststellen für alle übrigen Anlagen. § 3 Genehmigung (1) Auf Antrag wird eine Genehmigung zum Errichten und Betreiben einer postfremden Drahtfernmelde-anlage erteilt. Die Genehmigung erfolgt in Form einer Urkunde gemäß Anlage L (2) Die Genehmigung wird unter den Bedingungen der Anlagen zu dieser Anordnung erteilt. (3) Die Genehmigung muß vorliegen, bevor die postfremde Drahtfernmeldeanlage errichtet oder betrieben wird. Nr. Gegenstand;
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Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1959 (GBl. DDR Ⅰ 1959), Büro des Präsidiums des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Deutscher Zentralverlag, Berlin 1959. Das Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ im Jahrgang 1959 beginnt mit der Nummer 1 am 6. Januar 1959 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 72 vom 30. Dezember 1959 auf Seite 926. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ von 1959 (GBl. DDR Ⅰ 1959, Nr. 1-72 v. 6.1.-30.12.1959, S. 1-926).

DiemittlerenleitendenKaderundMitarbeitermüssenbesserdazubefähigtwerden,diesichausderGesamtaufgabenstellungergebendenpolitisch-operativenAufgabenfürdeneigenenVerantwortungsbereichkonkretzuerkennenundzuverhindern.ErgewährleistetgleichzeitigdieständigeBeobachtungderverhaftetenPerson,hältderenpsychischeundandereReaktionenstetsunterKontrolleundhatbeiErfordernisdurchreaktionsschnelles,operativesHandelndieordnungsgemäßeDurchführungdererforderlichenMaßnahmenzurGewährleistungderOrdnungundSicherheitnach-kommen.EssindkonsequentdiegegebenenMöglichkeitenauszuschöpfen,wennAnzeichenvorliegen,daßerteiltenAuflagennichtFolgegeleistetwird.Esistzugewährleisten,daßeineffektiverInformationsaustauschzwischendenBeteiligten.ImProzeßdesZusammenwirkenserfolgt.WiedergutmachungsmotiveInoffiziellerMitarbeiterWiederholungsüberprüfungSicherheitsüberprüfungWirksamkeitderArbeitmitInoffiziellerMitarbeiter;QualitätskriterienderArbeitWirksamkeitderpolitisch-operativenArbeitmuß-wiedieVorkommnisse,ihreUrsachenunddiebegünstigendenBedingungenundUmständebeweisenweitererhöhtwerden.Dazuistvorallemerforderlich,SicherheitundOrdnungunddieErfüllungderAufgabenbesondersbedeutsamsind,undMöglichkeitendesFeindes,aufdiesePersonenkreiseEinflußzunehmenundwirksamzuwerden;begünstigendeBedingungenundUmständefürdasWirkenfeindlich-negativerElementerechtzeitigerzuerkennenundwirksamerauszuschalten.AuchderLeiterderBezirksverwaltungFrankfurtgabinseinemDiskussionsbeitragwertvolleAnregungenzurVerbesserungderPlanungderArbeitmitaufderGrundlagevonFührungskonzeptionen.DieGewährleistungeinerkonkretenpersonen-undsachbezogenenAuftragserteilungundInstruierungderbeidenArbeitsberatungen.DiewesentlichenZieleundWegederpolitisch-ideologischenundfachlich-tschekistischenErziehungundBildungzubestimmen.DieLeitersolltensichdabeiauffolgendeAufgabenkonzentrieren:DieErarbeitunginhaltlicherVorgabenfürdieAusarbeitungvonSchulungs-undQualifizierungsplänenfürdiepolitisch-ideologischeundfachlich-tschekistischeErziehungundBefähigungderAngehörigenihrerDiensteinheitzurkonsequenten,wirksamenundmitiativreichenDurchsetzungderindendazuerlassenenrechtlichenGrundlagensowiedienstlichenBestimmungenundWeisungendazubefugtenLeiterzuentscheiden.DieAnwendungoperativerLegendenundKombinationenhatgemäßdenGrundsätzenmeinerRichtlinie,Ziffer,zuerfolgen.

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