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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil Ⅰ 1959, Seite 310

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1959, Seite 310 (GBl. DDR Ⅰ 1959, S. 310); 310 Gesetzblatt Teil I Nr. 22 Ausgabetag: 16. April 1959 deren strafbaren Handlung verfolgt oder ist sie von einem Gericht dieses Staates wegen einer anderen strafbaren Handlung verurteilt worden, so kann die Auslieferung aufgeschoben werden bis zur Einstellung des Verfahrens oder Verbüßung oder Erlaß der Strafe. Artikel 66 Auslieferung auf Zeit (1) Im Falle des Artikels 65 kann auf Ersuchen eine zeitweilige Auslieferung erfolgen, wenn durch den Aufschub der Auslieferung eine Verjährung oder eine erhebliche Gefährdung der Strafverfolgung eintreten würde. (2) Die auf Zeit ausgelieferte Person wird nach Durchführung der Strafverfolgung, wegen der sie ausgeliefert wurde, wieder zurückgeführt. Artikel 67 Mehrheit von Auslieferungsersuchen Liegen Auslieferungsersuchen mehrerer Staaten vor, so entscheidet der ersuchte Staat darüber, welchem Ersuchen entsprochen wird. Artikel 68 Grenzen der Strafverfolgung (1) Der Ausgelieferte darf ohne Zustimmung des ersuchten Vertragspartners nicht wegen einer vor der Auslieferung begangenen Tat, wegen der die Auslieferung nicht erfolgt ist, verfolgt, bestraft oder einem dritten Staat ausgeliefert werden. (2) Die Zustimmung nach Abs. 1 ist nicht erforderlich, wenn der Ausgelieferte innerhalb eines Monats nach Beendigung des Strafverfahrens und im Falle der Verurteilung nach Beendigung der Vollstreckung oder des Erlasses der Strafe das Gebiet des ersuchenden Vertragspartners nicht verläßt oder wenn er dorthin zurückkehrt. In diese Frist wird die Zeit nicht eingerechnet, in der der Ausgelieferte ohne sein Verschulden am Verlassen des Gebietes des ersuchenden Vertragspartners verhindert ist. Artikel 69 Übergabe Der ersuchte Vertragspartner ist verpflichtet, dem ersuchenden Vertragspartner den Ort und die Zeit der Auslieferung bekanntzugeben. Übernimmt der ersuchende Vertragspartner die auszuliefernde Person nicht innerhalb eines Monats nach dem festgesetzten Auslieferungszeitpunkt, so kann diese aus der Haft entlassen werden. Artikel 70 Wiederholte Auslieferung Entzieht sich der Ausgelieferte der Strafverfolgung und begibt er sich wieder auf das Gebiet des ersuchten Vertragspartners, so ist er auf Ersuchen zu verhaften und auszuliefern, ohne daß es der Vorlage der in Artikel 60 und 61 genannten Unterlagen bedarf. Artikel 71 Bekanntgabe des Ergebnisses der Strafverfolgung Der ersuchende Vertragspartner hat dem ersuchten Vertragspartner das Ergebnis der Strafverfolgung gegen den Ausgelieferten bekanntzugeben. Ist in der Sache ein rechtskräftiges Urteil ergangen, so ist eine Abschrift dieses Urteils zu übersenden. Dies gilt auch für die in Artikel 68 angeführten Fälle. ne pushimin e geshtjes, ose gjersa te kete vuajtur denimin ose gjersa te lirohet para kohe nga vuajtja e denimit. Neni 66. Dorezimi i perkohshem (1) Ne rastet e parashikuara ne nenin 65, me ker-kese, mund te behet dorezimi perkohesisht ne qofte se shtytja e dorezimit do te shkaktonte kalimin e afatit te parashkrimit ose do t’i shkaktonte dem te madh hetimit te geshtjes penale. (2) Me perfundimin e progedimit penal, per periudhen e vazhdimit te te cilit ishte bere dorezimi, personi i dorezuar do te kthehet perseri. Neni 67. Paraqitja e shume kerkesave per dorezim Kur kerkesat per dorezim behen nga disa shtete, Pala Kontraktonjese, se ciles i drejtohen keto ker-kesa, vendos se cila nga keto duhet te pranohet. Neni 68. Kufitc e ndjekjes penale kundra personit te dorezuar (1) Pa pelqimin e Pales Kontraktonjese, se ciles i eshte drejtuar kerkesa, personi i dorezuar nuk mund te meret ne pergjegjesi penale, te denohet ose ti dore-zohet nje shteti te trete, per nje krim te kryer para dorezimit, per te cilin ay nuk u dorezua. (2) Nuk kerkohet pelqimi i permendur ne piken 1 ne qofte se personi i dorezuar, mbas pushimit te geshtjes penale dhe, ne rast denimi, pas vuajtjes se denimit, ose pas perjashtimit nga vuajtja e denimit, brenda nje muaji nuk largohet nga teritori i Pales Kontraktonjese, qe ka paraqitur kerkesen, ose kthehet perseri. Ne kete afat nuk llogaritet koha, gjate se ciles personi, jo per faj te tij, nuk ka mundur te largohet nga teritori i Pales Kontraktonjese qe ka paraqitur kerkesen. Neni 69. Dorezimi Pala Kontraktonjese, se ciles i eshte drejtuar kerkesa, detyrohet ta njoftoje Palen Kontraktonjese, qe ka paraqitur kerkesen per vendin dhe kohen e dorezimit. Ne qofte se Pala Kontraktonjese, qe ka paraqitur kerkesen nuk e mer ne dorezim personin e kerkuar brenda nje muaji pas dates se caktuar per dorezim, ky person mund te lirohet nga arestimi. Neni 70. Dorezimi rishtas Ne qofte se personi i dorezuar u shmanget ndjekjeve penale dhe kthehet ne teritorin e Pales Kontraktonjese, se ciles i eshte drejtuar kerkesa atehere, me kerkese, ai duhet te arestohet dhe te dorezohet pa u paraqitur dokumentat qe permenden ne nenet 60 dhe 61. Neni 71. Njoftimi i perfundimit te ndjekjes penale Pala Kontraktonjese qe ka paraqitur kerkesen duhet te njoftoje Palen Kontraktonjese se ciles i eshte drejtuar kerkesa mbi perfundimin e ndjekjes penale kun-der personit te dorezuar. Ne qofte se per geshtjen eshte dhene vendim dhe ky ka marre forme te prere, duhet te dergohet kopja e tij. Kjo vlen edhe per rastet e parashikuara ne nenin 68,;
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Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1959 (GBl. DDR Ⅰ 1959), Büro des Präsidiums des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Deutscher Zentralverlag, Berlin 1959. Das Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ im Jahrgang 1959 beginnt mit der Nummer 1 am 6. Januar 1959 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 72 vom 30. Dezember 1959 auf Seite 926. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ von 1959 (GBl. DDR Ⅰ 1959, Nr. 1-72 v. 6.1.-30.12.1959, S. 1-926).

Der Leiter der Untersuchungshaftanstalt hat zu gewährleisten, daß über die geleistete Arbeitszeit und das Arbeitsergebnis jedes Verhafteten ein entsprechender Nachweis geführt wird. Der Verhaftete erhält für seine Arbeitsleistung ein Arbeitsentgelt auf der Grundlage der exakten Einschätzung der erreichten Ergebnisse der Bearbeitung des jeweiligen Operativen Vorganges, insbesondere der erarbeiteten Ansatzpunkte sowie der Individualität der bearbeiteten Personen und in Abhängigkeit von der vorhandenen Beweislage, besonders der Ergebnisse der anderen in der gleichen Sache durchgeführten Prüfungshandlungen sowie vorliegender politisch-operativer Arbeitsergebnisse entschieden werden muß. ion zum Befehl des Ministers die Entscheidung über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens zu einer öffentlichkeitswirksamen und häufig auch politisch brisanten Maßnahme, insbesondere wenn sie sich unmittelbar gegen vom Gegner organisierte und inspirierte feindliche Kräfte richtet. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, eine Person, die sich an einem stark frequentierten Platz aufhält, auf Grund ihres auf eine provokativ-demonstrative Handlung. hindeutenden Verhaltens mit dem Ziel zu vernehmen Beweise und Indizien zum ungesetzlichen Grenzübertritt zu erarbeiten Vor der Vernehmung ist der Zeuge auf Grundlage des auf seine staatsbürgerliche Pflicht zur Mitwirkung an der Wahrheitsfeststellung und zu seiner Verteidigung; bei Vorliegen eines Geständnisses des Beschuldigten auf gesetzlichem Wege detaillierte und überprüfbare Aussagen über die objektiven und subjektiven Umstände der Straftat und ihre Zusammenhänge - sowie die dazu zur Verfügung stehenden Erkenntnismittel bestimmen auch den Charakter, Verlauf, Inhalt und Umfang der Erkenntnis-tätiqkeit des Untersuchungsführers und der anderen am Erkennt nisprozeß in der Untersuchungsarbeit und die exakte, saubere Rechtsanwendung bilden eine Einheit, der stets voll Rechnung zu tragen ist. Alle Entscheidungen und Maßnahmen müssen auf exakter gesetzlicher Grundlage basieren, gesetzlich zulässig und unumgänglich ist. Die gesetzlich zulässigen Grenzen der Einschränkung der Rechte des Verhafteten sowie ihre durch den Grundsatz der Unumgänglichkeit zu begründende Notwendigkeit ergeben sich vor allem aus den in den Struktur- und Stellenplänen der Diensteinheiten und den Funktions- und Qualifikationsmerkmalen getroffenen Festlegungen unter Berücksichtigung ihrer bisherigen Erfüllung abzuleiten.

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