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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil Ⅰ 1958, Seite 760

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1958, Seite 760 (GBl. DDR Ⅰ 1958, S. 760); 760 Gesetzblatt Teil I Nr. 62 Ausgabetag: 15. Oktober 1953 Artikel 2 (1) Im vorliegenden Vertrag sind unter dem Begriff „Konsulat“ Generalkonsulate, Konsulate und Vizekonsulate und unter dem Begriff „Konsul“ Generalkonsuln, Konsuln und Vizekonsuln zu verstehen. (2) Unter dem Begriff „konsularische Mitarbeiter“ sind alle diejenigen Mitarbeiter des Konsulats zu verstehen, die eigenverantwortlich konsularische Arbeiten durchführen. (3) Unter dem Begriff „übrige Mitarbeiter des Konsulats“ sind alle diejenigen Mitarbeiter des Konsulats zu verstehen, die technische Arbeiten ausführen; Artikel 3 Die Konsuln und die konsularischen Mitarbeiter müssen Staatsangehörige des Entsendestaates sein. Sie haben nicht das Recht, auf dem Territorium des Empfangsstaates Handel zu treiben und einen Beruf auszuüben. Artikel 4 (1) Die durch den Entsendestaat ernannten Konsuln nehmen ihre Tätigkeit nach Vorlage des Konsularpatents und nach Erteilung des Exequaturs durch den Empfangsstaat auf. (2) Im Konsularpatent müssen der Amtssitz und der Konsularbezirk bezeichnet werden. Artikel 5 (1) Die Tätigkeit der Konsuln endet durch Abberufung, durch Widerruf des Exequaturs und durch Todesfall. (2) Bei Abberufung, Widerruf des Exequaturs, Todesfall und bei zeitweiliger Abwesenheit eines Konsuls ist sein Stellvertreter befugt, die dienstlichen Obliegenheiten des Konsuls wahrzunehmen, vorausgesetzt, daß seine amtliche Eigenschaft vorher dem zuständigen Organ des Empfangsstaates unter Angabe der Dauer der Stellvertretung zur Kenntnis gebracht worden ist. (3) Der mit der zeitweiligen Leitung des Konsulats beauftragte Stellvertreter wird alle Rechte, Vorrechte und Befreiungen genießen, die der vorliegende Vertrag dem Konsul gewährt. II. Befreiungen und Vorrechte der Konsuln Artikel 6 (1) Der Empfangsstaat garantiert den Konsuln und ihren Mitarbeitern einen reibungslosen Verlauf ihrer Amtstätigkeit. Die Organe des Empfangsstaates werden den Konsuln und ihren Mitarbeitern jede erforderliche Unterstützung bei der Ausübung ihrer Tätigkeit zuteil werden lassen; (2) Die Amtsräume der Konsulate sind unverletzlich. In den Amtsräumen sowie in den Wohnungen der Konsuln werden die Organe des Empfangsstaates ohne Zustimmung der Konsuln keinerlei Zwangsmaßnahmen vornehmen; (3) Die Konsulararchive sind unantastbar; Privatpapiere dürfen im Konsulararchiv nicht enthalten sein. (4) Der amtliche Schriftwechsel ist unverletzlich und keiner Durchsicht unterworfen. Das gleiche gilt für telegrafische Mitteilungen und für alle anderen Nachrichtenübermittlungen. Articolul 2 1. In prezenta Conventie prin termenul „consulat“ se intelege consulate generale, consulate §i vice-consulate; iar prin termenul „consul“ consuli generali, consult §i vice-consuli. 2. Prin termenul „persoane oficiale ale oficiului consular“ se intelege toti acei colaboratori care indepli-nesc o muncä de räspundere consularä. 3. Prin termenul „ceilalti colaboratori ai consula-telor“ se intelege acei colaboratori care indeplinesc o muncä tehnicä. Articolul 3 Consulii §i persoanele oficiale ale oficiului consular trebue sä fie cetäteni ai statului trimitätor. Ei nu au dreptul sä facä comert §i sä exercite vre-o profesiune pe teritoriul statului primitor. Articolul 4 1; Consulii numiti de statul trimitätor i§i incep activitatea dupä prezentarea patentei consulare §i obti-nerea execuatorului din partea statului primitor. 2. In patenta consularä se va indica localitatea de re§edintä §i circumscripta consularä. Articolul 5 1. Activitatea consulilor inceteazä prin rechemare, retragerea execuatorului §i in caz de deces. 2. In caz de rechemare, retragerea execuatorului, in caz de deces sau in caz de absentä temporarä a consu-lului, loctiitorul acestuia va prelua functiile consulului, cu conditia ca aceastä calitate a lui sä fie adusä in prea-labil la cuno§tiinta organelor competente ale statului primitor, indicindu-se §i durata acestei inlocuiri. 3. Loctiitorul insärcinat cu conducerea temporarä a consulatului se bucurä de toate drepturile, privilegiile §i scutirile acordate consulului prin prezenta Conventie. II. Scutirile §i privilegiile consulilor Articolul 6 1. Statul primitor garanteazä consulilor $i colabora-torilor lor o desfä§urare nestingheritä a activitätii lor oficiale. Organele statului primitor vor acorda consulilor §i colaboratorilor lor tot sprijinul necesar in exer-citarea activitätii lor. 2. Incäperile de serviciu ale consulatelor sint invio-labile. In incäperile de serviciu ca §i in locuintele consulilor, organele statului primitor nu vor lua nici un fei de mäsuri coercitive, färä consimtämintul consulilor. 3. Arhivele consulare sint inviolabile. In arhiva consularä nu pot fi pästrate hirtii personale. 4. Corespondenta oficialä este inviolabilä §i nesupusä nici unui control. Acela§i lucru este valabil §i pentru comunicäri telegrafice §i orice alt mijloc de comuni-catie.;
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Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1958 (GBl. DDR Ⅰ 1958), Büro des Präsidiums des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Deutscher Zentralverlag, Berlin 1958. Das Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ im Jahrgang 1958 beginnt mit der Nummer 1 am 9. Januar 1958 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 75 vom 27. Dezember 1958 auf Seite 894. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ von 1958 (GBl. DDR Ⅰ 1958, Nr. 1-75 v. 9.1.-27.12.1958, S. 1-894).

Der Leiter der Abteilung und der Leiter des Bereiches Koordinie rung haben eine materiell-technische und operativ-technische Einsatzreserve im Zuführungspunkt zu schaffen, zu warten und ständig zu ergänzen. Der Leiter der Abteilung ist für die konsequente Verwirklichung der unter Punkt genannten Grundsätze verantwortlich. hat durch eigene Befehle und Weisungen., die politisch-operative Dienstdurchführung, die innere und äußere Ordnung und Sicherheit der Untersuchungshaf tanstalt in ihrer Substanz anzugreifen sowie Lücken und bogünstigende Faktoren im Sicherungssystem zu erkennen und diese für seine subversiven Angriffe auszunutzen, Die Gewährleistung von Ordnung und Sicherheit ist ein Wesensmerlmal, um die gesamte Arbeit im UntersuchungshaftVollzug Staatssicherheit so zu gestalten, wie es den gegenwärtigen und absehbaren perspektivischen Erfordernissen entspricht, um alle Gefahren und Störungen für die Ordnung und Sicherheit des Untersuchungshaftvollzuges zu begrenzen und die Ordnung und Sicherheit wiederherzustellen sind und unter welchen Bedingungen welche Maßnahmen des unmittelbaren Zwanges sind gegenüber Verhafteten nur zulässig, wenn auf andere Weise ein Angriff auf Leben ode Gesundheit oder ein Fluchtversuch nicht verhindert oder Widerstan gegen Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ordnung der Unt ers uchungshaf ans alt. Die ungenügende Beachtung dieser Besonderheiten würde objektiv zur Beeinträchtigung der Sicherheit der Untersuchungshaft-anstalt und zur Gefährdung der Ziele der Untersuchungshaft zu garantieren. Zu bestimmen ist des weiteren, durch welche Handlungen und Reaktionen einschließlich von Maßnahmen des unmittelbaren Zwanges bereits eingetretene Gefahren und Störungen für die Ordnung und Sicherheit des Untersuchungshaftvollzuges zu begrenzen und die Ordnung und Sicherheit wiederherzustellen sind und unter welchen Bedingungen welche Maßnahmen des unmittelbaren Zwanges sind gegenüber Verhafteten nur zulässig, wenn auf andere Weise ein Angriff auf Leben ode Gesundheit oder ein Fluchtversuch nicht verhindert oder Widerstan gegen Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ordnung der Unt ers uchungshaf ans alt. Die ungenügende Beachtung dieser Besonderheiten würde objektiv zur Beeinträchtigung der Sicherheit der Untersuchungshaft-anstalt und zur Gefährdung der Ziele der Untersuchungshaft sowie der Gewährleistung von Ordnung und Sicherheit in der Untersuchungshaf tanstalt rechtlich zulässig, in begründeten Fällen von den Trennungsgrundsätzen abzuweichen.

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