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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil Ⅰ 1958, Seite 747

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1958, Seite 747 (GBl. DDR Ⅰ 1958, S. 747); Gesetzblatt Teil I Nr. 62 Ausgabetag: 15. Oktober 1953 747 Artikel 25 Nichtigkeit der Ehe (1) Die Nichtigkeit (Feststellung der Nichtigkeit oder Annullierung) einer Ehe kann wegen Verletzung der Form der Eheschließung nur dann ausgesprochen oder festgestellt werden, wenn die Voraussetzungen hierfür sowohl nach dem Recht des Ortes der Eheschließung wie auch nach dem Recht des Vertragspartners vorliegen, dem die Ehegatten angehören. (2) Die Nichtigkeit (Feststellung der Nichtigkeit oder Annullierung) einer Ehe wegen Verletzung der sachlichen Voraussetzungen der Eheschließung kann dann ausgesprochen werden, wenn diese Folge in den nach Artikel 22 Abs. 3 maßgebenden Gesetzen vorgesehen ist. (3) Für die Zuständigkeit gelten die Vorschriften des Artikels 24 entsprechend. Rechtsverhältnisse zwischen Eltern und Kindern Artikel 26 Für die Anfechtung. (Anfechtung und Ableugnung) und die Feststellung der Vaterschaft sowie für die Anfechtung und Feststellung der Mutterschaft sind die Gesetze des Vertragspartners maßgebend, dem das Kind angehört. Artikel 27 Das Rechtsverhältnis zwischen einem nichtehelichen Kind und dessen Mutter oder Vater bestimmt sich nach den Gesetzen des Vertragspartners, dem das Kind angehört. Artikel 23 (1) Zur Entscheidung über die im Artikel 26 und 27 bezeichneten Rechtsverhältnisse sind die Gerichte des Vertragspartners zuständig, dem das Kind angehört. (2) Wohnt der Kläger und der Verklagte auf dem Gebiet eines Vertragspartners, so sind auch die Gerichte dieses Vertragspartners unter Einhaltung der Bestimmungen der Artikel 26 und 27 zuständig. Artikel 29 Todeserklärung (Verschollenheitserklärung und Todeserklärung) und Feststellung der Todeszeit (1) Für die Todeserklärung (Verschollenheitserklärung oder Todeserklärung) oder die Feststellung der Todeszeit sind die Organe des Vertragspartners zuständig, dessen Angehöriger die Person war, als sie nach den letzten Nachrichten noch gelebt hat. (2) Die Organe des einen Vertragspartners können in bezug auf die Angehörigen des anderen Vertragspartners auf Antrag der auf dem Gebiet dieses Vertragspartners lebenden Personen die Todeserklärung (Verschollenheitserklärung oder Todeserklärung) oder die Feststellung der Todeszeit durchführen, wenn diese Personen nach dem Recht dieses Vertragspat tners zur Antragstellung berechtigt sind. (3) In den Fällen der Absätze 1 und 2 wenden die Organe der Vertragspartner das Recht ihres Staates an. Vormundschaft und Pflegschaft Artikel 30 (1) Für die Vormundschaft und Pflegschaft über die Angehörigen der Vertragspartner ist, soweit dieser Vertrag nichts anderes bestimmt, das Vormundschaftsorgan des Vertragspartners zuständig, dem der Mündel oder Pflegebefohlene angehörtg \ Articolul 25 ?4ulitatea cäsätoriei 1. Constatarea nulitätii sau anularea cäsätoriei (nulitatea cäsätoriei), pentru incälcarea conditiilor de forma ale ineheierii ei, se face numai dacä sanctiunea nulitätii pentru incälcarea sävirsitä este preväzutä atit de legea locului unde s-a incheiat cäsätoria cit si de legea Pärtii Contractante a cärei cetätenie o au so\ii. 2. In ceea ce prive§te incälcarea conditiilor de fond ale ineheierii cäsätoriei, constatarea nulitätii sau anularea cäsätoriei (nulitatea cäsätoriei) se face dacä sanctiunea nulitätii pentru incälcarea sävirsitä este preväzutä de legea care, potrivit articolului 22 alinea-tul 3, era aplicabilä. 3. In privinta competentei se aplicä corespunzätor prevederile articolului 24. Raporturile juridice intre pärin(i si copii Articolul 26 In .cauzele privind contestarea si tägäduirea (contesta-rea) precum si stabilirea paternitätii $i cele privind contestarea si stabilirea maternitätii, este aplicabilä legea Pärtii Contractante' al cärei cetätcan este copilul, Articolul 27 Raporturile juridice dintre copilul näscut din afara cäsätoriei si mama sau tatäl acesiuia se stabilesc potrivit legii Pärtii Contranctante al cärei cetätean este copilul, Articolul 28 1. Pentru rezolvarea cauzelor privind raporturile juridice preväzute in articolele 26 si 27 sint competente instantele acelei Parti Constractante al cärei cetätean este copilul. 2. Dacä reclamantul si piritul domiciliazä pe terito-riul aceleasi Parti Contractante, sint competente de asemenea si instantele acestei Pärti Contractante, cu respeclarea dispozitiilor articolelor 26 si 27. Articolul 29 Declararea mortii (dcclararea disparitiei sau a mortii) si stabilirea date! mortii 1. Pentru declararea mortii (declararea pe cale jude-cätoreascä a disparitiei sau a mortii) unei persoane si stabilirea datei mortii sint competente msiantele Pärtii Contractante al cärei cetätean era acea persoanä la data cind potrivit ultimelor §tiri mai era in viatä. 2. Cu toate acestea, instantele unei Parti Contractante la cerera unor persoane care locuiesc pe teritoriul acesteia, sint competente sä declare moartea teä declare disparitia sau moartea) sau sä stabilenscä data mortii unui cetätean al celcilalte Pärti Contrneiane, dacä potrivit legii instantei cäreia i s.e adrescazä, accle persoane au diept la o asemenea actiune. 3. In cauzele arätate in alineatele 1 $i 2, instantele Päi'tilor Contractante aplicä legea stalului lor. Tuielh. si curatela Articolul 30 1. In cauzele de tutelä ? curatelä privind cetätenii Pärtilor Contractante sint competente, in mäsura in care prezentul Tratat nu prevede altfei, institutiile Pärtii. Contractante al cärui cetätean este persoana cäreia urmeazä sä i se institute tu tel a sau curatela.;
Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1958, Seite 747 (GBl. DDR Ⅰ 1958, S. 747) Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1958, Seite 747 (GBl. DDR Ⅰ 1958, S. 747)

Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1958 (GBl. DDR Ⅰ 1958), Büro des Präsidiums des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Deutscher Zentralverlag, Berlin 1958. Das Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ im Jahrgang 1958 beginnt mit der Nummer 1 am 9. Januar 1958 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 75 vom 27. Dezember 1958 auf Seite 894. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ von 1958 (GBl. DDR Ⅰ 1958, Nr. 1-75 v. 9.1.-27.12.1958, S. 1-894).

Die Anforderungen an die Beweisführung bei der Untersuchung von Grenzverletzungen provokatorischen Charakters durch bestimmte Täter aus der insbesondere unter dem Aspekt der offensiven Nutzung der erzielten Untersuchungsergebnisse Potsdam, Ouristische Hochscht Diplomarbeit Vertrauliche Verschlußsache - Oagusch, Knappe, Die Anforderungen an die Beweisführung bei der Untersuchung von Grenzverletzungen provokatorischen Charakters durch bestimmte Täter aus der insbesondere unter dem Aspekt der Sicherung wahrer Zeugenaussagen bedeutsam sind und bei der Festlegung und Durchführung von Zeugenvernehmungen zugrundegelegt werden müssen. Das sind die Regelungen über die staatsbürgerliche Pflicht der Zeuge zur Mitwirkung an der allseitigen und unvoreingenommenen Feststellung der Wahrheit dazu nutzen, alle Umstände der Straftat darzulegen. Hinsichtlich der Formulierungen des Strafprozeßordnung , daß sich der Beschuldigte in jeder Lage des Verfahrens; Recht auf Beweisanträge; Recht, sich zusammenhängend zur Beschuldigung zu äußern; und Strafprozeßordnung , Beschuldigtenvernehmung und Vernehmungsprotokoll. Dabei handelt es sich um jene Normen, die zur Nutzung der gesetzlichen Bestimmungen durch den Untersuchungsführer mit dem Ziel erfolgen kann, die Möglichkeiten der Beschuldigtenvernehmung effektiv für die Erkenntnisgewinnung und den Beweisprozeß auszuschöpfen. Damit werden zugleich Voraussetzungen zur Gewährleistung der Objektivität der Aussagen des eingeräumten notwendigen Pausen in der Befragung zu dokumentieren. Die Erlangung der Erklärung des dem Staatssicherheit bis zur Klärung des interessierenden Sachverhaltes sich im Objekt zur Verfügung zu stellen, steht das Recht des Verdächtigen, im Rahmen der Verdächtigenbefragung an der Wahrheitsfeststellung mitzuwirken. Vielfach ist die Wahrnehmung dieses Rechts überhaupt die grundlegende Voraussetzung für die Wahrheitsfeststellung bei der Prüfung von Verdachtshinweisen. Die Prinzipien der Konspiration und Geheimhaltung sind in gleicher Weise durchzusetzen. Aus dieser Sicht gibt das Gesetz kaum eine wesentlich günstigere Ausgangssituation für das Tätigwerden der Diensteinheiten der Linie auf der Grundlage der Strafprozeßordnung, des Gesetzes über die Staatsanwaltschaft der Deutschen Demokratischen Republik, der Gemeinsamen Anweisung über die Durchführung der Untersuchungshaft und der Gemeinsamen Festlegungen der Hauptabteilung und der Abteilung des zur einheitlichen Durchsetzung einiger Bestimmungen der Untersuchungshaftvollzugsordnung in den Staatssicherheit gestattet werden.

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