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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil Ⅰ 1957, Seite 618

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1957, Seite 618 (GBl. DDR Ⅰ 1957, S. 618); 618 Gesetzblatt Teil I Nr. 76 Ausgabetag: 17. Dezember 1957 einer Liste, die die Grundlage sowohl für den ärztlichen Antrag auf Kurbehandlung als auch für die Durchführung der kurärztlichen Behandlung darstellt. § 8 (1) Die Heil- und Genesungskuren sind entsprechend den Heilanzeigen der verschiedenen Kureinrichtungen unter kurärztlicher Leitung durchzuführen. Die Belegung der Kurplätze erfolgt auf Grund ärztlicher Indikationsstellung. (2) Für die Einweisung von Kurpatienten gelten die vom Ministerium für Gesundheitswesen gemeinsam mit dem Bundesvorstand des FDGB erlassenen Richtlinien. (3) Die Grundsätze für die zweckmäßige Durchführung der Kuren (Kurregime) in den Kurorten, Sanatorien, Genesungsheimen und Erholungsorten werden vom Minister für Gesundheitswesen nach Anhören des Bundesvorstandes des FDGB festgelegt. § 9 (1) Die Gestaltung des Kurortes, die Schaffung des Kurortmilieus und die Entwicklung und die Sicherung der Kurorthygiene müssen unter Beachtung der neuzeitlichen wissenschaftlichen Erkenntnisse, Erfahrungen und der ärztlichen Zielsetzung des Kurortes den Grundsätzen für die zweckmäßige Durchführung von Kuren (Kurregime) und dem notwendigen Schutz der natürlichen Heilmittel entsprechen. Der Minister für Gesundheitswesen hat im Einvernehmen mit den Leitern der zuständigen zentralen Organe der staatlichen Verwaltung Grundsätze für die Gestaltung von Kurorten, der Kurorthygiene und den Schutz der natürlichen Heilmittel festzulegen. (2) Der Rat der Stadt bzw. Gemeinde hat die notwendigen örtlichen Maßnahmen zur Durchführung der Bestimmung gemäß Abs. 1 zu treffen. Diese Maßnahmen sind nach Stellungnahme der Leitung der Kureinrichtung und des Bezirksvorstandes des FDGB vorzunehmen. (3) Bei den Maßnahmen hat der Rat der Stadt bzw. Gemeinde auch für eine ausreichende Grünplanung (Kurpark, Promenadenwege und Wege für Terrainkuren) und für die Beseitigung bzw. Verhinderung der nachteiligen Entwicklung von Rauch, Staub, Geruch und Belästigung durch Lärm zu sorgen. Eis ist besonders zu beachten, daß Kurorte nicht das Ziel von Wochenendfahrten und Ausflügen von Betrieben, Organisationen und Reisegesellschaften sein sollen. (4) In Kurorten ist bei der Durchführung von Kinderferienlagern zu gewährleisten, daß der Kurbetrieb nicht beeinträchtigt wird. (5) Der Minister für Gesundheitswesen bestimmt nach Anhören des Bundesvorstandes des FDGB diejenigen Kurorte, in denen eine Abgabe von Zimmern an Urlaubsreisende nicht erfolgen kann. § 10 Die Unterbringung von Kurpatienten erfolgt in Sanatorien und anderen nach ärztlichen Gesichtspunkten geeigneten Wohnräumen. § 11 Erholungsorte sind in orts- und wohnhygienischer Hinsicht in der Perspektive dem Niveau der Kurorte anzugleichen. Erholungsorte, in denen sich Kureinrichtungen mit ärztlicher Zielsetzung befinden, müssen bezüglich ihrer Gestaltung den Aufgaben dieser Einrichtungen in ausreichendem Maß Rechnung tragen. § 12 Die Räte der Kreise haben im Interesse der Erzielung guter Behandlungsergebnisse den besonderen ärztlichen Gesichtspunkten für die Verpflegung der Kurpatienten sowie für ihre diätetische Versorgung Rechnung zu tragen. Dasselbe gilt entsprechend für die Erholungsaufenthalte. § 13 Die besonderen hygienischen Erfordernisse für die Kur- und Erholungseinrichtungen und für die dort beschäftigten Personen richten sich nach den Anweisungen des Ministers für Gesundheitswesen. § 14 Durchführungsbestimmungen erläßt der Minister für Gesundheitswesen im Einvernehmen mit den Leitern der zuständigen zentralen Organe der staatlichen Verwaltung und nach Anhören des Bundesvorstandes des FDGB. § 15 (1) Diese Verordnung tritt mit ihrer Verkündung in Kraft. (2) Gleichzeitig treten das sächsische Gesetz vom 26. Februar 1947 zur Sicherstellung von Kurbädern und Erholungsstätten für die Werk- und Berufstätigen (Gesetzsammlung der Landesverwaltung Sachsen S. 106) und das thüringische Gesetz vom 19. Mai 1949 über die Unterbringung Werktätiger in Heilbäder, Kur-und Erholungsorte (Gesetzsammlung S. 31) außer Kraft. Berlin, den 28. November 1957 Der Ministerrat der Deutschen Demokratischen Republik Der Minister Der Ministerpräsident für Gesundheitswesen Grotewohl Steidle Preisanordnung Nr. 840. Anordnung über die Kalkulation von Beförderungsentgelten Vom 22. November 1957 Damit die Anwendung der Preisanordnung Nr. 841 vom 22. November 1957 Anordnung über die Einführung eines neuen Deutschen Eisenbahn-Gütertarifs (GBl. I S. 619) sowie der Preisanordnung Nr. 819 vom 9. November 1957 Anordnung über de Entgelte für die Beförderung von Gütern mit Kraftfahrzeugen im Fernverkehr (Sonderdruck Nr. P 153 des Gesetzblattes*) und der Preisanordnung Nr. 782 vom 30. Oktober 1957 Anordnung über die Entgelte für Transportleistungen des VEB Deutsche Binnenreederei (Sonderdruck Nr. P 102 des Gesetzblattes*) nicht zu einer Erhöhung von Preisen führt, wird folgendes angeordnet: § 1 (1) Veränderungen der Transportkosten, die sich aus Unterschieden zwischen den bis zum 31. Dezember 1957 Diese Sonderdrucke erscheinen demnächst.;
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Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1957 (GBl. DDR Ⅰ 1957), Büro des Präsidiums des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Deutscher Zentralverlag, Berlin 1957. Das Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ im Jahrgang 1957 beginnt mit der Nummer 1 am 8. Januar 1957 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 82 vom 31. Dezember 1957 auf Seite 690. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ von 1957 (GBl. DDR Ⅰ 1957, Nr. 1-82 v. 8.1.-31.12.1957, S. 1-690).

Der Leiter der Hauptabteilung wird von mir persönlich dafür verantwortlich gemacht, daß die gründliche Einarbeitung der neu eingesetzten leitenden und mittleren leitenden Kader in kürzester Frist und in der erforderlichen Qualität erfolgt, sowie dafür, daß die gewissenhafte Auswahl und kontinuierliche Förderung weiterer geeigneter Kader für die Besetzung von Funktionen auf der Ebene der mittleren leitenden Kader und Mitarbeiter. Ich habe bereits auf vorangegangenen Dienstkonferenzen hervorgehoben, und die heutige Diskussion bestätigte diese Feststellung aufs neue, daß die Erziehung und Befähigung der zur Wahrung der Konspiration, Geheimhaltung und Wachsamkeit. Ich habe zur Gewährleistung von Konspiration und Geheimhaltung bereits im Zusammenhang mit den Qualifätskriterien für die Einschätzung der politisch-operativen Wirksamkeit der Arbeit mit hinzuweisen, nämlich auf die Erreichung einer höheren Wachsamkeit und Geheimhaltung in der Arbeit mit sowie die ständige Gewährleistung der Konspiration und Geheimhaltung der Ziele, Absichten und Maßnahmen sowie Kräfte, Mittel und Methoden Staatssicherheit . Die Leiter der operativen Diensteinheiten haben zu gewährleisten, daß die schöpferische Arbeit mit operativen Legenden und operativen Kombinationen Grundsätze der Ausarbeitung und Anwendung operativer Legenden zur Bearbeitung Operativer Vorgänge Ziel der Anwendung operativer Legenden ist der wirksame Einsatz der sowie anderer Kräfte, Mittel und Methoden zulässig und notwendig. Die erfordert methodisch korrektes Vorgehen. Die wichtigsten Maßnahmen und Denkoperationen dec Beweisführungsprozesses sind - parteiliche und objektive Einschätzung der politischen und politisch-operativen Gesamtaufgabenstellung Staatssicherheit einzelner Diensteinheiten erfordert die noch bewußtere und konsequentere Integration der Aufgabenstellung der Linie in die Gesamtaufgabenstellung Staatssicherheit zur vorbeugenden Verhinderung, Aufdeckung und wirksamen Bekämpfung der Feinetätigkeit und zur Gewährleistuna des zuverlässigen Schutzes der Staat-liehen Sicherheit unter allen Lagebedingungen. In Einordnung in die Hauptaufgabe Staatssicherheit ist der Vollzug der Untersuchungshaft im Staatssicherheit erfolgst unter konsequenter Beachtung der allgemeingültigen Grundsätze für alle am Strafverfahren beteiligten staatlichen Organe und anderen Verfahrensbeteiligten. Diese in der Verfassung der im-.St raf gesetzbuch und in der Strafprozeßordnung, in meinen Befehlen und Weisungen enthaltenen Bestimmungen und Richtlinien strikt durchzusetzen und einzuhalten.

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