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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil Ⅰ 1957, Seite 508

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1957, Seite 508 (GBl. DDR Ⅰ 1957, S. 508); 5C8 Gesetzblatt Teil I Nr. 60 Ausgabetag: 30. September 1957 (5) In einem Verband von Schiffen (Booten) darf das Rangabzeichen oder Kommandozeichen desselben Chefs nur an einer Stelle gesetzt werden. Bei vorübergehender Einschiffung des Chefs eines Verbandes auf einem ihm nur als Beförderungsmittel dienenden Schiff (Boot) des ihm unterstellten Verbandes darf das Rangabzeichen bzw. Kommandozeiehen gleichzeitig mit dem auf dem Flaggschiff (Führerboot) gesetzt werden. 14. Flaggengruß (1) Der Flaggengruß ist eine - im Seeverkehr übliche Höflichkeitsform von Nichtkriegsschiffen gegenüber Kriegsschiffen. Ihre Ausführung können Kriegsschiffe im allgemeinen erwarten, aber nicht verlangen. (2) Der Flaggengruß zwischen Kriegsschiffen wird gemäß den Vorschriften für die Seestreitkräfte ausgetauscht. (3) Der Flaggengruß anderer Schiffe (Boote) ist nur durch einmaliges Dippen der Dienstflagge zu erwidern, auch wenn der Grüßende seine Flagge mehrere Male dippt oder während des Vorbeifahrens gesenkt hält. (4) Wenn ein Verband geschlossen fährt, erwidert einen einzelnen Flaggengruß nur das Flaggschiff (Führerboot). (5) Bei Ansammlung mehrerer Schiffe (Boote) der Seestreitkräfte der Nationalen Volksarmee, die keinen Verband bilden, erwidert einen einzelnen Flaggengruß nur das Schiff, das dem Grüßenden am nächsten ist. (6) Wiederholten oder andauernden Flaggengruß erwidert jedes Schiff (Boot) der betreffenden Seite. (7) Von Schiffen in Flaggentrauer ist die" Flagge vor dem Flaggengruß erst vorzuheißen. 15. Flaggenschmuck (1) Der bei besonderen Gelegenheiten von Schiffen (Booten) der Seestreitkräfte der Nationalen Volksarmee anzulegende Flaggenschmuck besteht entweder im „Heißen der Flaggen im Topp“ oder im „Flaggen über die Toppen“. (2) Das „Heißen der Flaggen im Topp“ besteht darin, daß außer der Heckflagge (und der Gösch im Hafen und auf Reede) in jedem Topp die Dienstflagge als Toppflagge gesetzt wird mit Ausnahme desjenigen Topps, in dem eine Standarte oder ein höheres Rangabzeichen als- der Stander bzw. Wimpel weht. Schiffe und Boote mit einem Mast setzen die Toppflagge auch neben einem höheren Rangabzeichen als den Stander bzw. Wimpel, und zwar an Steuerbord von diesem Rangabzeichen. (3) Das „Flaggen über die Toppen“ besteht darin, daß außer Heck- und Toppflaggen die Signalflaggen in der festgelegten Ordnung vom Bug über alle Toppen nach dem Heck gehißt werden. Es geschieht nur von vor Anker oder im Hafen liegenden Schiffen. 16. Flaggentrauer (1) Bei Todesfällen und auf besondere Anordnungen führen nach folgenden Bestimmungen auf See die Flagge, im Hafen und auf Reede Gösch und Kömmandozeichen halbstocks: Beim Tod eines Verbandschefs vom Augenblick des Todes bis zur Beendigung der Bestattungsfeierlichkeiten das Flaggschiff des Verstorbenen oder das Schiff (Boot), welches das Kommandozeichen des Verstorbenen führte; am Tage der Bestattung jedes dem Verstorbenen zur Zeit des Ablebens unterstellte Schiff (Boot). Beim Tod eines Soldaten, Unteroffiziers oder Offiziers der Besatzung eines Schiffes (Bootes) vom Todestag bis die Leiche an Land überführt wird und am Tage der Bestattung während der Bestattungsfeierlichkeiten das betreffende Schiff. (2) Die vorstehenden Bestimmungen sind ohne Rücksicht darauf anzuwenden, ob der Todesfall an Bord oder an Land eingetreten ist. Solange auf einem Schiff (Boot) die Flagge halbstocks gesetzt ist, setzen alle in der Nähe befindlichen Schiffe Flagge bzw. Gösch halbstocks. Liegen mehrere Schiffe (Boote) zusammen, so ist jeder Todesfall dem ältesten Kommandanten bzw. Verbandschef zu melden. Alle anderen Schiffe flaggen erst dann halbstocks, nachdem das Schiff des ältesten Kommandanten bzw. Verbandschefs halbstocks geflaggt hat. 17. Besondere Flaggen Die Gösch der Schiffe und Boote der Seestreitkräfte der Nationalen Volksarmee wird von den Schiffen und Booten entsprechend den Vorschriften für die Seestreitkräfte geführt. Die Gösch wird von vor Anker, auf Reede liegenden und im Hafen liegenden Schiffen (Booten) stets geführt. Sie wird an einem Stock auf d£m Bugsprit oder Vorsteven geführt und in der Regel gleichzeitig mit der Heckflagge gesetzt oder niedergeholt. * IV. Schlußbestimmung 18. Diese Flaggenordnung tritt mit ihrer Verkündung in Kraft Q Berlin, den 11. Juli 1957 Der Minister für Nationale Verteidigung I. V.: Dickel Erster Stellvertreter des Ministers Herausgeber: Büro des Präsidiums des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik. Berlin C 2. Klosterstraße 47 Verlag: (4) VEB Deutscher Zentralverlag. Berlin Postscheckkonto: Berlin 1400 25 Erscheinungsweise: Nach Bedarf Fortlaufender Bezug: Nur durch die Post Bezugspreis: Vierteljährlich Teil I 3, DM, Teil II 2,10 DM. Einzelausgabe: Bis zum Umfang von 16 Seiten 0.25 DM. bis zum Umfang von 32 Seiten 0.40 DM, über 32 Seiten 0.50 DM Je Exemplar (zu beziehen direkt vom Buchhaus Leipzig, Leipzig C l. Querstraße 4 6, Telefon: 25 481, durch den Buchhandel sowie gegen Barzahlung in der Verkaufsstelle des Verlages, Berlin C 2, Roßstraße 6) ** Druck: (140) Neues Deutschland, Berlin Ag 134/5?DDR;
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Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1957 (GBl. DDR Ⅰ 1957), Büro des Präsidiums des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Deutscher Zentralverlag, Berlin 1957. Das Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ im Jahrgang 1957 beginnt mit der Nummer 1 am 8. Januar 1957 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 82 vom 31. Dezember 1957 auf Seite 690. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ von 1957 (GBl. DDR Ⅰ 1957, Nr. 1-82 v. 8.1.-31.12.1957, S. 1-690).

Die Leiter der Bezirksverwaltungen Verwaltungen haben zu gewährleisten, daß die Aufgaben- und Maßnahmenkomplexe zur abgestimmten und koordinierten Vorbeugung, Aufklärung und Verhinderung des ungesetzlichen Verlas-sens und der Bekämpfung des staatsfeindlichen Menschenhandels Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Instruktion zum Befehl des Ministers für Staatssicherheit zur Vorbeugung, Aufklärung und Verhinderung des ungesetzlichen Verlassens der und der Bekämpfung des staatsfeindlichen Menschenhandels. Im engen Zusammenhang damit ergibt sich die Notwendigkeit der allseitigen Klärung der Frage er ist wer? besonders unter den Personen, die in der Vergangenheit bereits mit disziplinwidrigen Verhaltens weisen in der Öffentlichkeit in Erscheinung traten und hierfür zum Teil mit Ordnungsstrafen durch die belegt worden waren. Aus Mißachtung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit MdI-Publikat ionsabteilung Pflichten und Befugnisse des Volkspolizisten zur Gewährleistung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit Mdl-Publikationsabteilung Pflichten und Befugnisse des Volkspolizisten zur Gewährleistung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit MdI-Publikat ionsabteilung Pflichten und Befugnisse des Volkspolizisten zur Gewährleistung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit Mdl-Publikationsabteilung Pflichten und Befugnisse des Volkspolizisten zur Gewährleistung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit Mdl-Publikationsabteilung. Die Vernehmung von Zeugen und Beschuldigten Mdl-Publikat ionsabteilung. Die Anzeigenaufnahme und die Prüfung des Sachverhaltes Mdl-Publikationsabteilung Grundfragen der Beweisführung im Ermittlungsverfahren Ministerium des Innern - Publikationsabteilung, Kleines Lexikon für Kriminalisten Ministerium des Innern - Publikationsabteilung. Die Methoden zur Wiedererkennung von Personen und von Sachen Ministerium des Innern - Publikationsabteilung, Grundsätzliche Bemerkungen zum Beweis-wert der Aussagen von Beschuldigtem Forum der Kriminalistik, Sozialistische Kriminalistik Allgemeine kriminalistische Theorie und Methodologie Lehrbuch, Deutscher Verlag der Wissenschaften Berlin Bedürfnisse und Interessen als Triebkräfte unseres Handelns, Schriftenreihe Wissenschaftlicher Kommunismus -Theorie und Praxis, Dietz Verlag Berlin. Zur Wechselwirkung von objektiven und subjektiven Faktoren bei der weiteren Gestaltung der entwickelten sozialis tischen Gesellschaft spezifische und grundsätzliche Forschungsergebnisse von Zank О.,vgl Honecker, Bericht des Zentralkomitees der an den Parteitag,a.

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