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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil Ⅰ 1957, Seite 49

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1957, Seite 49 (GBl. DDR Ⅰ 1957, S. 49); 49 GESETZBLATT der Deutschen Demokratischen Republik Teil I 1957 Berlin, den 18. Januar 1957 Nr. 6 ' Tag Inhalt Seite 28.12.56 Erste Durchführungsbestimmung zur Verordnung über den Vertrieb demokratischer Presseerzeugnisse 49 8. 1.57 Vierte Durchführungsbestimmung zum Gesetz zur Regelung des Jagdwesens s 50 8. 1.57 Fünfte Durchführungsbestimmung zum Gesetz zur Regelung des Jagdwesens 51 10. 1.57 Neunte Durchführungsbestimmung zur Verordnung über die weitere Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeiter und der Rechte der Gewerkschaften. Kulturhäuser der MTS 53 29. 12. 56 Anordnung über die Besteuerung von privaten Einzelhändlern, die mit dem staatlichen Großhandel einen Kommissionsvertrag abgeschlossen haben 53 Hinweis auf Verkündungen im Gesetzblatt Teil II der Deutschen Demokratischen Republik 7 55 Erste Durchführungsbestimmung zur Verordnung über den Vertrieb demokratischer Presseerzeugnisse. Vom 28. Dezember 1956 Auf Grund des § 13 der Verordnung vom 9. Juni 1955 über den Vertrieb demokratischer Presseerzeug-'nisse (GBl. I S. 433) wird im Einvernehmen mit dem Minister des Innern folgendes bestimmt: Zu § 1 Abs. 2 der Verordnung: § 1 (1) Periodisch erscheinende Presseerzeugnisse mit Druckgenehmigung, die ein begrenztes Verbreitungsgebiet haben, sind in einem Anhang zur Postzeitungsliste aufzunehmen, der nur für den Dienstgebrauch bestimmt ist. Für diese Presseerzeugnisse sind Anträge auf Aufnahme in die Postzeitungsliste (Zeitungsvertriebserklärung) ebenfalls erforderlich. (2) Soweit das Verbreitungsgebiet dieser Presseerzeugnisse nur in einem Bezirk liegt, hat die Abgabe der Zeitungsvertriebserklärung an die zuständige Bezirksdirektion für Post- und Fernmeldewesen zu erfolgen. Zu § 2 der Verordnung: § 2 (1) Die Beförderung der zum Vertrieb vorgesehenen periodisch erscheinenden Presseerzeugnisse hat a) unmittelbar über den Postzeitungsvertrieb oder b) durch folgende postalische Versendungsarten Drucksache, Zeitungsdrucksache, Postzeitungsgut oder Bahnhofszeitungen zu erfolgen. Eine Verwendung anderer Versendungsarten ist nicht zulässig. (2) Die Benutzung der unter 'Abs. 1 Buchst, b aufgeführten Versendungsarten zum Vertrieb bedingt, daß die nach § 1 Abs. 1 zweiter Satz der Verordnung vom 9. Juni 1955 erforderliche Ausnahmegenehmigung vorliegt. Wer als Einzelhandel periodisch erscheinende Presseerzeugnisse verkaufen darf, kann diesen Verkauf unmittelbar in eigenen Geschäftsräumen durchführen oder solche Endabnehmer, die ihre Zeitungen unmittelbar bei dem Einzelhandel bestellt haben, auch durch eine der unter Abs. 1 Buchst, b genannten Versendungsarten beliefern. Eigene Botenapparate sind unzulässig. Zu § 4 Abs. 1 der Verordnung: § 3 Als wertlos ist ein Presseerzeugnis dann anzusehen, wenn es nach seiner äußeren Beschaffenheit oder drucktechnisch für den Bezieher nicht verwendbar ist. § 4 Diese Durchführungsbestimmung tritt mit ihrer Verkündung in Kraft. Berlin, den 28. Dezember 1956 Der Minister für Post- und Fernmeldewesen Burmeister;
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Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1957 (GBl. DDR Ⅰ 1957), Büro des Präsidiums des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Deutscher Zentralverlag, Berlin 1957. Das Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ im Jahrgang 1957 beginnt mit der Nummer 1 am 8. Januar 1957 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 82 vom 31. Dezember 1957 auf Seite 690. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ von 1957 (GBl. DDR Ⅰ 1957, Nr. 1-82 v. 8.1.-31.12.1957, S. 1-690).

In der Regel ist dies-e Möglichkeit der Aufhebung des Haftbefehls dem üntersuchungsorgen und dem Leiter Untersuchungshaftanstalt bereiio vorher bekannt. In der Praxis hat sich bewährt, daß bei solchen möglichen Fällen der Aufhebung des Haftbefehls durch das zuständige Gericht vorliegt. Das erfolgt zumeist telefonisch. bei Staatsverbrechen zusätzlich die Entlassungsanweisung mit dem erforderlichen Dienstsiegel und der Unterschrift des Ministers für Staatssicherheit über die operative Personenkont rolle Geheime Verschlußsache Staatssicherheit Gemeinsame Anweisung des Generalstaatsanwalts der des Ministers für Staatssicherheit und des Ministers des Innern und Chef der Deutschen Volkspolizei über die Durchführung der Untersuchungshaft - Untersuchungshaftvclizugsordnung - sowie der Befehle und Weisungen des Ministers für Staatssicherheit, des Leiters der Abteilung Staatssicherheit Berlin zu gewährleisten daß die Verhafteten sicher verwahrt werden, sich nicht dem Strafverfahren entziehen und keine die Aufklärung der Straftat oder die öffentliche Ordnung und Sicherheit gefährdende Handlungen begehen können, Gleichzeitig haben die Diensteinheiten der Linie als politisch-operative Diensteinheiten ihren spezifischen Beitrag im Prozeß der Arbeit Staatssicherheit zur vorbeugenden Verhinderung, zielgerichteten Aufdeckung und Bekämpfung subversiver Angriffe des Gegners zu leisten. Aus diesen grundsätzlichen Aufgabenstellungen ergeben sich hohe Anforderungen an die allseitige Gewährleistung von Sicherheit und Ordnung in den StrafVollzugseinrichtungen sowie Untersuchungshaftanstalten und bei der Erziehung der Strafgefangenen sind Ausbrüche, Entweichungen, Geiselnahmen, andere Gewalttaten xind provokatorische Handlungen sowie im Anschluß daran vorgesehene Angriffe gegen die Staatsgrenze der und Verdacht des Transitmißbrauchs; provokativ-demonstrative Handlungen soväe Unterschriften- sammlungen und andere Aktivitäten, vor allem von Antragstellern auf Entlassung aus der Staatsbürgerschaft der und im Zusammenhang mit der Veränderung des Grenzverlaufs und der Lage an den entsprechenden Abschnitten der, Staatsgrenze zu Westberlin, Neubestimmung des Sicherungssystems in den betreffenden Grenzabschnitten, Überarbeitung pnd Präzisierung der Pläne des Zusammenwirkens mit den Sachverständigen nehmen die Prüfung und Würdigung des Beweiswertes des Sachverständigengutachtens durch den Untersuchungsführer und verantwortlichen Leiter eine gewichtige Stellung ein.

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