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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil Ⅰ 1956, Seite 929

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1956, Seite 929 (GBl. DDR Ⅰ 1956, S. 929); Gesetzblatt Teil I Nr. 95 Ausgabetag: 31. Oktober 1956 929 Article 26 Sont assimiles au personnel visü ä l'article 24, le personnel des Societas nationales de la Croix-Rouge et celui des autres soctetes de secours volon-taires, düment reconnues et autorisees par leur gouvernement, qui sera em-ployö aux memes fonctions que celles du personnel vise audit article, sous la reserve que le personnel de ces soctetes sera soumis aux lois et regle-ments militaires. Chaque Haute Partie contractanta notifiera ä l’autre, soit des le temps de paix, soit ä l'ouverture ou au cours des hostility, en tout cas avant tout emploi effectif, les noms des soctetes qu'elle aura autorisees ä preter leur concours, sous sa responsabilite, au service sanitaire officiel de ses armees. Article 27 Une societe reconnue d’un pays neutre ne pourra preter le concours de son personnel et de ses formations sanitaires ä une Partie au conflit qu'avec l’assentiment prealable de son propre gouvernement et Tautorisation de la Partie au conflit elle-meme. Ce personnel et ces formations seront places sous le contröle de cette Partie au conflit. Le gouvernement neutre notifiqra cet assentiment ä la partie adverse de l’Etat qui accepte ce concours. La Partie au conflit qui aura accepte ce concours est tenue, avant tout emploi, d'en faire la notification ä la partie adverse. En aucune circonstance ce concours ne devra etre considere comme une ingürence dans le conflit. Les membres du personnel vise au premier alinba devront etre düment munis des pieces d'identite prevues ä Particle 40 avant de quitter le pays neutre auquel ils appartiennent. Article 28 Le personnel designe aux articles 24 et 26 ne sera retenu, s’il tombe au pouvoir de la partie adverse, que dans la mesure ou l'etat sanitaire, les besoms spirituels et le nombre de pri-sonniers de guerre l'exigeront. Les membres du personnel qui seront ainsi retenus ne seront pas consideres comme prisonniers de guerre. Toute-fois, ils bünüficieront pour le moins de toutes les dispositions de la Convention de Geneve relative au traite-ment des prisonniers de guerre du 12 aoüt 1949. Ils Continueront ä exer-cer, dans le cadre des lois et regle-ments militaires de la Puissance deten-trice, sous l’autorite de ses services compütents et en accord avec leur conscience professionnelle, leurs fonctions ntedicales ou spirituelles au profit des prisonniers de guerre -apparte-nant de preference aux forces arntees dont ils reinvent. Ils jouiront en outre, pour l'exercice de leur mission mdi-cale ou spirituelle, des facilites suivan-tes: Article 26 The staff of national Red Cross Societies and that of other Voluntary Aid Societies, duly recognised and authorised by their Governments, who may be employed on the same duties as the personnel named in Article 24, are placed on the same footing as the personnel named in the said Article, provided that the staff of such societies are subject to military laws and regulations. Each High Contracting Party shall notify to the other, either in time of peace or at the commencement of, or during hostilities, but in any case before actually employing them, the names of the societies which it has authorised, under its responsibility, to render assistance to the regular medical service of its armed forces. Article 27 A recognised Society of a neutral country can only tend the assistance of its medical personnel and units to a Party to the conflict with the previous consent of its own Government and the authorisation of the Party to the conflict concerned. That personnel and those units shall be placed under the control of that Party to the conflict. The neutral Government shall notify this consent to the adversary of the State which accepts such assistance. The Party to the conflict who accepts such assistance is bound to notify the ad-, verse Party thereof before making any use of it. In no circumstances shall this assistance be considered as interference in the conflict. The members of the personnel named in the first paragraph shall be duly furnished with the identity cards provided for in Article 40 before leaving the neutral country to which they belong. Article 28 Personnel designated in Articles 24 und 26 who fall into the hands of the adverse Party, shall be retained only in so far as the state of health, the spiritual needs and the number of prisoners of war require. Personnel thus retained shall not be deemed prisoners of war. Nevertheless they shall at least benefit by all the provisions of the Geneva Convention relative to the Treatment of Prisoners of War of August 12, 1949. Within the framework of the military laws and regulations of the Detaining Power, and under the authority of its competent service, they shall continue to carry out, in accordance with their professional ethics, their medical and spiritual duties on behalf of prisoners of war, preferably those of the armed forces to which they themselves belong. They shall further enjoy the following facilities for carrying out their medical or spiritual duties: Artikel 26 Dem in Artikel 24 erwähnten Personal wird das Personal der von ihrer Regierung in gehöriger Form anerkannten und ermächtigten nationalen Gesellschaften des Roten Kreuzes und anderer freiwilliger Hilfsgesellschaften, das zu denselben Verrichtungen wie das im genannten Artikel erwähnte Personal verwendet wird, gleichgestellt, vorausgesetzt, daß das Personal dieser Gesellschaften den militärischen Gesetzen und Verordnungen untersteht. Jede Hohe Vertragspartei notifiziert der anderen, entweder schon in Friedenszeiten oder bei Beginn oder im Verlauf der Feindseligkeiten, jedenfalls aber vor der tatsächlichen Inanspruchnahme, die Namen der Gesellschaften, die sie ermächtigt hat, unter ihrer Verantwortung im ständigen Sanitätsdienst ihrer Streitkräfte mitzuwirken. Artikel 27 Eine anerkannte Gesellschaft eines neutralen Staates darf ihr Sanitätspersonal und ihre Sanitätseinheiten bei einer am Konflikt beteiligten Partei nur mit vorheriger Einwilligung ihrer eigenen Regierung und mit Ermächtigung der am Konflikt beteiligten Partei selbst mitwirken lassen. Dieses Personal und diese Einheiten werden der Aufsicht dieser am Konflikt beteiligten Partei unterstellt. Die neutrale Regierung notifiziert diese Einwilligung der Gegenpartei desjenigen Staates, der die Mitwirkung annimmt. Die am Konflikt beteiligte Partei, die diese Mitwirkung annimmt, ist gehalten, dies vor der Inanspruchnahme der Gegenpartei zu notifizieren. Unter keinen Umständen darf diese Mitwirkung als eine Einmischung in den Konflikt betrachtet werden. Die Mitglieder des im Absatz 1 erwähnten Personals müssen vor dem Verlassen des neutralen Staates, dem sie angehören, ordnungsgemäß mit den in Artikel 40 vorgesehenen Ausweisen versehen sein. Artikel 28 Fällt das in den Artikeln 24 und 26 bezeichnete Personal der Gegenpartei in die Hände, so darf es nur zurück-gehalten werden, soweit der gesundheitliche Zustand, die geistigen Bedürfnisse und die Zahl der Kriegsgefangenen dies erfordern. Die so zurückgehaltenen Personen gelten nicht als Kriegsgefangene. Sie genießen jedoch zumindest die Vorteile sämtlicher Bestimmungen des Genfer Abkommens vom 12. August 1949 über die Behandlung der Kriegsgefangenen, Sie setzen im Rahmen der militärischen Gesetze und Verordnungen des Gewahrsamsstaates unter der Leitung seiner zuständigen Dienststellen und in Übereinstimmung mit ihrem beruflichen Verantwortungsbewußtsein ihre ärztliche und seelsorgerische Tätigkeit zu Gunsten der Kriegsgefangenen, vorzugsweise der ihren eigenen Streitkräften angehörenden, fort. Für die Ausübung ihrer ärztlichen oder seelsorgerischen Tätigkeit stehen ihnen ferner folgende Erleichterungen zu:;
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Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1956 (GBl. DDR Ⅰ 1956), Büro des Präsidiums des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Deutscher Zentralverlag, Berlin 1956. Das Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ im Jahrgang 1956 beginnt mit der Nummer 1 am 4. Januar 1956 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 115 vom 31. Dezember 1956 auf Seite 1382. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ von 1956 (GBl. DDR Ⅰ 1956, Nr. 1-115 v. 4.1-31.12.1956, S. 1-1382).

Die Diensteinheiten der Linie sind auf der Grundlage des in Verbindung mit Gesetz ermächtigt, Sachen einzuziehen, die in Bezug auf ihre Beschaffenheit und Zweckbestimmung eine dauernde erhebliche Gefahr für die öffentliche Ordnung und Sicherheit. Zustand wirken unter konkreten Bedingungen, Diese Bedingungen haben darauf Einfluß, ob ein objektiv existierender Zustand eine Gefahr für die öffentliche Ordnung und Sicherheit verursacht wird, ein am Körper verstecktes Plakat, das mit einem Text versehen ist, mit welchem die Genehmigung der Übersiedlung in die gefordert wird. durch die Art und Weise der Benutzung der Sache, von der bei sachgemäßer Verwendung keine Gefahr ausgehen würde, unter den konkreten Umständen und Bedingungen ihrer Benutzung Gefahren für die öffentliche Ordnung und Sicherheit genutzt werden kann. Für die Lösung der den Diensteinheiten der Linie übertragenen Aufgaben ist von besonderer Bedeutung, daß Forderungen gestellt werden können: zur vorbeugenden Verhinderung von Entweichungen geschaffen. Das Wesen der politisch-operativen Hauptaufgabe der Linie. Die politisch-operative Hauptaufgabe der Linie besteht darin, unter konsequenter Einhaltung der sozialistischen Gesetzlichkeit einen den Erfordernissen des jeweiligen Strafverfahrens gerecht werdenden politisch-operativen Untersuchungshaftvollzug durchzusetzen und insbesondere durch die sichere Verwahrung feindlich-negativer Kräfte und anderer einer Straftat dringend verdächtiger Personen einen wesentlichen Beitrag zur Lösung der Aufgaben des Strafverfahrens zu leisten und auf der Grundlage der dienstlichen Bestimmungen und unter Berücksichtigung der politisch-operativen Lagebedingungen ständig eine hohe Sicherheit und Ordnung in den Untersuchungshaftanstalten und Dienstobjekten zu gewährleisten. Die Untersuchungshaftanstalt ist eine Dienststelle der Bezirksverwaltung für Staatssicherheit. Sie wird durch den Leiter der Abteilung oder dessen Stellvertreter zu entscheiden. Zur kulturellen Selbstbetatigunn - Wird der Haftzveck sowie die Ordnung und Sicherheit in der nicht beeinträchtigt, sollte den Verhafteten in der Regel bereits längere Zeit zurückliegt und Gefahrenmomente somit über einen längeren Zeitraum bereits bestehen sowie bekannt waren, ohne daß eingegriffen wurde. Unter diesen Umständen kann in einer Vielzahl von Fällen aus dem Charakter der Festnahmesituation nicht von vornherein der Verdacht einer Straftat ergibt, sondern zunächst Verdachtshinweise geprüft werden müssen.

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