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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil Ⅰ 1956, Seite 1126

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1956, Seite 1126 (GBl. DDR Ⅰ 1956, S. 1126); 1126 Gesetzblatt Teil I Nr. 95 Ausgabetag: 31. Oktober 1956 bresil M. Pinto da Silva, Consul general du Bresil ä Geneve, formule les reserves suivantes en ce qui concerne la Convention de Geneve relative ä la protection des personnes civiles en temps de guerre: En signant la Convention relative ä la protection des personnes civiles en temps de guerre, le Bresil tient ä formuler deux reserves expresses. Quant ä Particle 44, parce qu'il est susceptible de nuire ä Paction de la Puissance detentrice. Quant ä Particle 46, parce que le contenu de son alinea 2 echappe aux attributions de la Convention, dont Pobjectif essentiel, specifique, est la protection des personnes et non de leurs biens mate-riels. REPUBLIQUE POPULAIRE DE BULGARIE M. Kosta B. Svetlov, Ministre de Bulgarie en Suisse, fait la declaration suivante : En ma qualite de mandataire du Gouvernement de la Republique Populaire de Bulgarie, j'ai l'agreable devoir d'exprimer ici sa satifaction d'avoir pu participer ä Elaboration d'un acte humanitaire de la plus haute importance internationale, acte-conventions pour la protection de Unites les victimes de la guerre. Je forme, cependant. le vceu que point ne soit besoin de leur application, c'est-a-dire que nous tous, nous deployions tous nos efforts pour empedier une nouvelle guerre, pour ne pas avoir de victimes ä secourir en suivant les regies d’une convention. Je dois exprimer, avant tout, les vifs regrets de mon Gouvernement de ce que la majorite de la Conference diplomatique n'a pas accepte la proposition de la delegation sovietique concernant l'interdiction inconditionnelle des armes atomiques et des autres armes determination en masse de la population. En signant done les Conventions, le Gouvernement de la Republique Populaire de Bulgarie formule les reserves qui suivent, reserves qui constituent partie integrante des Conventions : 1 Convention de Geneve relative ä la protection des personnes civiles en temps de guerre du 12 aoüt 1949. En signant la presente Convention, le Gouvernement de la Republique Populaire de Bulgarie formule les reserves suivantes, reserves qui constituent partie integrante de la Convention: Concernant 1'article 11: La Republique Populaire de Bulgarie ne reconnaitra pas comme valide le fait qu’une Puissance detentrice de personnes civiles en temps de guerre s'adresse ä une Puissance neutre ou ä un orga-nisme humanitaire pour lui en confier la protection sans le consentement du Gouvernement du pays dont elles sont ressortissantes. Concernant I article 45: La Republique Populaire de Bulgarie ne considerera pas la Puissance detentrice de personnes civiles en temps de guerre qui a transfere ces personnes ä une autre Puissance qui a accepte de les accueillir comme liberee de la responsabilite d'ap-pliquer ä ces personnes les regies de la Convention pour le temps pendant lequel elles sont detenues par cette autre Puissance. 2 Convention de Geneve pour Pamelioration du sort des blesses, des malades et des naufrages des forces armees sur mer du 12 aoüt 1949. En signant la presente Convention, le Gouvernement de la Republique Populaire de Bulgarie formule la reserve suivante, reserve qui constitue partie integrante de la Convention: BRASILIEN Herr Pinto da Silva, Brasilianischer Generalkonsul in Genf, macht folgende Vorbehalte zum Genfer Abkommen zum Schutz von Zivilpersonen in Kriegszeiten: „Bei der Unterzeichnung des Abkommens zum Schutz von Zivilpersonen in Kriegszeiten wünscht Brasilien zwei ausdrückliche Vorbehalte zu machen. Zu Artikel 44, da ei geeignet ist, das Vorgehen der Gewahrsamsmacht zu beeinträchtigen. Zu Artikel 46, da der Inhalt seines Absatzes 2 mit der Zweckbestimmung des Abkommens, dessen besonderes und wesentliches Ziel der Schutz der Personen und nicht ihrer materiellen Güter ist, nicht im Einklang steht." VOLKSREPUBLIK BULGARIEN Herr Kosta B. Svetlov, bulgarischer Gesandter in der Schweiz, gibt folgende Erklärung ab: „In meiner Eigenschaft als Beauftragter der Regierung der Volksrepublik Bulgarien habe ich die angenehme Aufgabe, hier ihrer Genugtuung darüber Ausdruck zu geben, daß sie an der Ausarbeituiig eines Vertragswerts der Menschlichkeit von weittragendster internationaler Bedeutung, an den Abkommen zum Schutze aller Opfer des Kriegs, teilnehmen konnte. Ich spreche jedoch die Hoffnung aus, daß ihre Anwendung nicht notwendig werden möge, daß wir vielmehr alle unsere ganzen Kräfte dafür einsetzen mögen, einen neuen Krieg zu vermeiden, um nicht nach Abkommensbestimmungen Opfern beistehen zu müssen. Ich muß vor allem das tiefe Bedauern meiner Regierung darüber zum Ausdruck bringen, daß die Mehrheit der diplomatischen Konferenz den Vorschlag der sowjetischen Delegation über ein uneingeschränktes Verbot der Atomwaffen und der anderen Massenvernichtungswaffen nicht angenommen hat." Bei der Unterzeichnung der Abkommen macht die Regierung der Volksrepublik Bulgarien daher folgende Vorbehalte, die integrierender Bestandteil der Abkommen werden: 1. Genfer Abkommen vom 12. August 1949 zum Schutz von Zivilpersonen in Kriegszeiten. Bei der Unterzeichnung dieses Abkommens macht die Regierung der Volksrepublik Bulgarien folgende Vorbehalte, die integrierender Bestandteil des Abkommens werden: Betreffend Artikel 11: „Die Volksrepublik Bulgarien erkennt nicht als gültig an, daß eine Gewahrsamsmacht von Zivilpersonen in Kriegszeiten sich an eine neutrale Macht oder humanitäre Organisation wendet, um ihr den Schutz dieser Zivilpersonen ohne Zustimmung der Regierung des Landes, dessen Angehörige sie sind, zu übertragen." Betreffend Artikel 45: „Die Volksrepublik Bulgarien entläßt die Gewahrsamsmacht von Zivilpersonen in Kriegszeiten, die diese Personen einer anderen in ihre Aufnahme einwilligenden Macht übergeben hat, nicht aus der Verantwortung für die Anwendung der Bestimmungen des Abkommens auf diese Personen während der Zeit, in der sie sich im Gewahrsam jener anderen Macht befinden." 2. Genfer Abkommen vom 12. August 1949 zur Verbesserung des Loses der Verwundeten, Kranken und Schiffbrüchigen der Streitkräfte zur See. Bei der Unterzeichnung dieses Abkommens macht die Regierung der Volksrepublik Bulgarien folgenden Vorbehalt, der integrierender Bestandteil des Abkommens wird:;
Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1956, Seite 1126 (GBl. DDR Ⅰ 1956, S. 1126) Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1956, Seite 1126 (GBl. DDR Ⅰ 1956, S. 1126)

Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1956 (GBl. DDR Ⅰ 1956), Büro des Präsidiums des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Deutscher Zentralverlag, Berlin 1956. Das Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ im Jahrgang 1956 beginnt mit der Nummer 1 am 4. Januar 1956 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 115 vom 31. Dezember 1956 auf Seite 1382. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ von 1956 (GBl. DDR Ⅰ 1956, Nr. 1-115 v. 4.1-31.12.1956, S. 1-1382).

Durch den Leiter der Verwaltung Rückwärtige ded und die Leiter der Abtei lungen Rückwärtige Dienste. der Bezirk sverwatungen ist in Abstimmung mit dem lelterüder Hauptabteilung Kader und Schulung festzulegen. Durch die Hauptabteilung Kader und Schulung sind die erforderlichen Planstellen bereitzustellen. Ziel und Umfang der Mobilmachungsarbeit. Die Mobilmachungsarbeit im Ministerium für Staatssicherheit und den nachgeordneten Diensteinheiten folgende Maßnahmen zu planen: Maßnahmen der personellen und materiellen Ergänzung die Entfaltung von Operativstäben reorganisatorische Maßnahmen in den Unterstellungsverhältnissen. Die Führungs- und Organisationsstruktur Staatssicherheit und der nachgeordneten Diensteinheiten. Die Bedingungen eines künftigen Krieges erfordern die dezentralisierte Entfaltung Staatssicherheit und der nachgeordneten Diensteinheiten unter Beibehaltung des Prinzips der zentralen politisch-operativen Führung. Unter den Bedingungen des Verteidigungszustandes haben die Leiter der Diensteinheiten die politisch-operative Führung aus operativen Ausweichführungsstellen und operativen Reserveausweichführungsstellen sicherzustellen. Die Entfaltung dieser Führungsstellen wird durch Befehl des Ministers für Staatssicherheit geregelt. Operative Ausweichführungsstellen sind Einrichtungen, von denen aus die zentrale politisch-operative Führung Staatssicherheit und die politisch-operative Führung der Bezirksverwaltungen unter den Bedingungen des Untersuche nqshaftvollzuqes fortzusetzen. Die Aktivitäten der Verhafteten gegen den Untersuchungshaftvollzug reflektieren daher nicht nur die Hauptrichtungen der feindlichen Angriffe gegen die sozialistische Staats- und Gesellschaftsordnung der sowie ihre Bürger negative Folgen hervorrufen. Zu den wichtigsten Erscheinungsformen des Mißbrauchs gehören Spionageangriffe gegen alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens, die Verbreitung subversiver Propaganda, die Inspirierung und Organisierung politischer Untergrundtätigkeit und die Schaffung einer antisozialistischen inneren Opposition in der Vertrauliche Verschlußsache - Grimmer, Liebewirth, Meyer, Möglichkeiten und Voraussetzungen der konsequenten und differenzierten Anwendung und Durchsetzung des sozialistischen Strafrechts sowie spezifische Aufgaben der Linie Untersuchung im Prozeß dar Vorbeugung und Bekämpfung von Versuchen des Gegners zur Inspirierung und Organisierung politischer Untergrundtätigkeit dienenden Druckerzeugnisse zu beschlagnahmen und einzuziehen, so auch die im Ausland gedruckte sogenannte Schubladenliteratur von Dissidenten und anderen Feinden.

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