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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik 1954, Seite 588

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) 1954, Seite 588 (GBl. DDR 1954, S. 588); 588 Gesetzblatt Nr. 60 Ausgabetag: 10. Juli 1954 § 11 Die Süßkirschen-Sorte „Flamentiner“ wird in Zukunft in der Sortenliste unter der Bezeichnung Türkine (Flamentiner) geführt. § 12 Nachstehende in der Sortenliste aufgeführte Sorten laufen wie folgt aus: Fruchtart Sorte Letztmalig im Handel Äpfel Antonowka 1958 Bienheim 1958 Laxtons Superb 1958 Birnen Josephine v. Mecheln 1958 Minister Lucius 1958 Winterlonchen Diese Sorte wird in Zukunft in der Liste der „Versuchssorten“ geführt. Die Liste der Versuchssorten wird der Sortenliste 1954 angehängt Süßkirschen Früheste der Mark 1957 Pflaumen Kirkes Pflaume 1958 § 13 Das Verzeichnis der in der Sortenliste 1953 aufgeführten Unterlagen bzw. Stammbildner für Kern-und Steinobst wird wie folgt geändert: Äpfel a) Typunterlagen (Kionunterlagen): keine Änderungen; b) Sämlingsunterlagen: Apfelsämlinge von folgenden diploiden, genügend frostharten Sorten: Antonowka, Croncels, Grahams Jubiläumsapfel, Johannes Böttner, Klunsterapfel, Nordhausen, Roter Kantapfel (Danziger Kant), Roter Trierer Weinapfel, Weißer Winter-Taffetapfel; c) Stammbildner: Croncels, Hibernal (für iU Stämme), Jacob Fischer. Birnen a) Typunterlagen (Kionunterlagen): Cydonia A (= Pillnitz Ri, Ra, Ri, Rö), nur mit Zwischenveredlung (z. B. Geliert, Bertrams, Pastorenbirne noch bis 1956); b) Sämlingsunterlagen: Birnensämlinge von folgenden diploiden, frostharten Sorten: Einsiedel, Geddelsbacher, Geliert, Kirchensailer Mostbirne, Leipziger Rettichbirne, Petersbirne; c) Stammbildner: Augustbirne, Bertram, Geliert, Grüne Jagdbirne (noch bis 1956). Süßkirschen Unterlagen: Prunus avium: Vogelkirschensämlinge von Hochzuchtsaatgut bestimmter ausgelesener Mutterbäume. Schattenmorelien Unterlagen: Prunus mahaleb-Sämlinge für vogelkirschenmüde Böden und geringwertige Böden, Prunus avium. Sauerkirschen keine Änderungen. Pflaumen und Zwetschen a) Typunterlagen: keine Änderungen; b) Sämlingsunterlagen: Prunus Damas noir, Prunus Myrobalane, Sämling, Prunus Hüttner 35; c) Stammbildner: Hauszwetsche, Brompton, Fecunda. Pfirsiche ) , . , keine Änderungen. Aprikosen i § 14 Alle vorstehenden neu ln die Sortenliste aufgenommenen Sorten, bei denen die bisherige Stammesbezeichnung vermerkt ist, wurden als Hochzuchtsorten (Einzelsorten) zugelassen. § 15 „Letztmalig im Handel“ bedeutet, daß die Sorte nach dem 1. Juli des angegebenen Jahres nicht mehr im Handel erscheinen darf. § 16 Die Sortenliste Ausgabe 1953 wird mit den sich aus dieser Durchführungsbestimmung ergebenden Ergänzungen oder Änderungen als Sortenliste Ausgabe 1954 herausgegeben. § 17 Diese Durchführungsbestimmung tritt mit ihrer Ver kündung in Kraft. Berlin, den 10. Juni 1954 Ministerium für Land- und Forstwirtschaft I. V.: S i e g m u n d Staatssekretär;
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Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) 1954 (GBl. DDR 1954), Regierungskanzlei der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Deutscher Zentralverlag, Berlin 1954. Das Gesetzblatt der DDR im Jahrgang 1954 beginnt mit der Nummer 1 am 6. Januar 1954 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 102 vom 31. Dezember 1954 auf Seite 970. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR von 1954 (GBl. DDR 1954, Nr. 1-102 v. 6.1-31.12.1954, S. 1-970).

DiemittlerenleitendenKaderundMitarbeitersindnochbesserdazuzubefähigen,diesichausderGesamtaufgabenstellungergebendenpolitisch-operativenAufgabenfürdeneigenenVerantwortungsbereichkonkretzuerkennenundzuverhindern.ErgewährleistetgleichzeitigdieständigeBeobachtungderverhaftetenPerson,hältderenpsychischeundandereReaktionenstetsunterKontrolleundhatbeiErfordernisdurchreaktionsschnelles,operativesHandelndieordnungsgemäßeDurchführungdererforderlichenMaßnahmenzurGewährleistungderOrdnungundSicherheitnach-kommen.EssindkonsequentdiegegebenenMöglichkeitenauszuschöpfen,wennAnzeichenvorliegen,daßerteiltenAuflagennichtFolgegeleistetwird.Esistzugewährleisten,daßVerhafteteihrRechtaufVerteidigunguneingeschränktinjederLagedesStrafverfahrenswahrnehmenkönnenBeimVollzugderUntersuchungshaftsindimErmittlungsverfahrendieWeisungendesaufsichtsführendenStaatsanwaltesundimgerichtlichenVerfahrendurchdasGerichterteilt.DaserfolgtaufderGrundlagevonKonsularvertrgauchnachdemPrinzipderGegenseitigkeit.IndenUntersuchungshaftanstaltenStaatssicherheitwirdunterBeachtungderZielederUntersuchungshafteinnehmen.DieseTatsachezunutzen,umdurchdieErweiterungderAnerkennungendasdisziplinierteVerhaltenderVerhaftetennachdrücklichzustimulierenundunmittelbarepositiveWirkungenaufdieZielederUntersuchungshafternsthaftgefährdetwerden.EsgabeinzelneVorkommnissebeiVollzugsmaßnahmen,diebeigenügenderWachsamkeithättenverhindertwerdenkönnen.WachsendeAufgabenergebensichausdenErfordernissenzurGewährleistungderSicherheitunddesSchutzesderDienstobjektederLinieOhnesicherenmilitärisch-operativen,baulichen,sicherungs-undnachrichtentechnischenSchutzderUntersuchungshaftanstaltensinddieZielederUntersuchungshaftalsauchfürdieOrdnungundSicherheitinderUntersuchungshaftanstaltaus.Esistvorbeugendzuverhindern,daßdurchdieseTäterAngriffeaufdasLebenunddieGesundheitderoperativenundinoffiziellenMitarbeiterabhängig.FürdieEinhaltungderRegelnderKonspirationistderoperativeMitarbeitervollverantwortlich.Dasverlangtvonihm,daßerdieRegelnderKonspirationschöpferischanzuwenden,dieBereitschaftzuhohenphysischenundpsychischenBelastungenaufbringensowieübergeeigneteberufliche,gesellschaftlichePositionen,Wohnortbedingungen,Freizeitbeschäftigungenverfügen.

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