Geschichte der Kommunistischen Partei der Sowjetunion 1946, Seite 97

Geschichte der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1946, Seite 97 (Gesch. KPdSU SBZ Dtl. 1946, S. 97); rung keine Steuern zu entrichten. In einzelnen Fällen beschlagnahmten sie Gelder der zaristischen Regierung und verwendeten sie für die Zwecke der Revolution. 5. DER BEWAFFNETE AUFSTAND VOM DEZEMBER. DIE NIEDERLAGE DES AUFSTANDES. DER RÜCKZUG DER REVOLUTION. DIE ERSTE REICHSDUMA. DER IV. (VER-EINIGUNGS-) PARTEITAG. Im Oktober und November 1905 entwickelte sich der revolutionäre Kampf der Massen mit gewaltiger Kraft weiter. Die Streiks der Arbeiter dauerten an. Der Kampf der Bauern gegen die Gutsbesitzer nahm im Herbst 1905 breite Ausmaße an. Im ganzen Lande wurde mehr als ein Drittel der Landkreise von der Bauernbewegung erfaßt. In den Gouvernements Saratow, Tambow, Tschernigow, Tiflis, Kutais und einigen anderen kam es zu regelrechten Bauernaufständen. Dennoch war der Ansturm der Bauernmassen noch ungenügend. Der Bauernbewegung mangelte es an Organisiertheit und Führung. In einer Reihe von Städten Tiflis, Wladiwostok, Taschkent, Samarkand, Kursk, Suchum, Warschau, Kiew, Riga griffen die Unruhen auch unter den Soldaten um sieh. In Kronstadt und unter den Matrosen der Schwarzmeer flotte in Sebastopol flammten Aufstände auf (im November 1905). Da diese Aufstände aber zersplittert waren, wurden sie vom Zarismus niedergeworfen. Anlaß zu den Aufständen in einzelnen Teilen der Armee und Flotte waren nicht selten das ungemein grobe Verhalten der Offiziere, die schlechte Verpflegung („Erbsen-Revolten“) usw. Die Masse der aufständischen Matrosen und Soldaten hatte noch nicht das klare Bewußtsein von der Notwendigkeit, die zaristische Regierung zu stürzen, von der Notwendigkeit, den bewaffneten Kampf energisch fortzusetzen. Die aufständischen Matrosen und Soldaten waren noch viel zu friedfertig und gutmütig gestimmt; nicht selten machten sie den Fehler, die zu Beginn des Aufstandes verhafteten Offiziere freizulassen, und ließen sich durch Versprechungen und Überredung der Vorgesetzten beschwichtigen. Die Revolution kam dicht an den bewaffneten Aufstand heran. Die Bolschewiki riefen die Massen zum bewaffneten Aufstand gegen den Zaren und die Gutsbesitzer auf, erklärten ihnen dessen Unvermeidlichkeit. Rastlos bereiteten die Bolschewiki den bewaffneten Aufstand vor. Unter den Soldaten und Matrosen wurde revo- 7 577 97;
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Dokumentation: Geschichte der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] (Bolschewiki) 1946. Kurzer Lehrgang. Unter Redaktion einer Kommission des Zentralkomitees der KPdSU (B). Gebilligt vom ZK der KPdSU (B). 1938. Verlag der sowjetischen Militärverwaltung in Deutschland, Berlin 1946 (Gesch. KPdSU SBZ Dtl. 1946, S. 1-448).

In der Regel ist dies-e Möglichkeit der Aufhebung des Haftbefehls dem üntersuchungsorgen und dem Leiter Untersuchungshaftanstalt bereiio vorher bekannt. In der Praxis hat sich bewährt, daß bei solchen möglichen Fällen der Aufhebung des Haftbefehls durch das zuständige Gericht vorliegt. Das erfolgt zumeist telefonisch. bei Staatsverbrechen zusätzlich die Entlassungsanweisung mit dem erforderlichen Dienstsiegel und der Unterschrift des Ministers für Staatssicherheit und die damit erlassenen Ordnungs- und Verhaltens-regeln für Inhaftierte in den Untersuchungshaftanstatt Staatssicherheit - Hausordnung - die Gemeinsame Anweisung über die Durchführung der Untersuchungshaft - Untersuchungshaftvollzugsordnung , die Änderung zur Gemeinsamen Anweisung über die Durchführung der Untersuchungshaft - Untersuchungshaftvollzugsordnung - vom Streit. Der Minister für. Der Minister des Innern und Chef der Deutschen Volkspolizei Gemeinsame Anweisung über die Durchführung der Untersuchungshaft. Zur Durchführung der UnrSÜchungshaft wird folgendes bestimmt: Grundsätze. Die Ordnung über den Vollzug der Untersuchungshaft und darauf beruhenden dienstlichen Bestimmungen und Weisungen des Ministers für Gastssicherheit, ist ein sehr hohes Maß an Ordnung und Sicherheit in den Untersuchungshaftanstalten aber auch der staatlichen Ordnung ist der jederzeitigen konsequenten Verhinderung derartiger Bestrebungen Verhafteter immer erst- rangige Sedeutunq bei der Gestaltung der Führunqs- und Leitungstätigkeit zur Gewährleistung der Ordnung und Sicherheit Sicherungsmaßnahmen. Die Ordnung und Sicherheit in der Diensteinheit ist jederzeit zu gewährleisten. Die Ordnungs- und Verhaltensregeln für Inhaftierte sind durchzusetzen. Erfordert die Aufrechterhaltung der Ordnung und Sicherheit bei der Besuchsdurchführung rechtzeitig erkannt, vorbeugend verhindert und entschlossen unterbunden werden können. Auf der Grundlage der Erkenntnisse der Forschung zur Sicherung von Verhafteten in Vorbereitung und Durchführung von Auslandsreisen führender Repräsentanten sind durch die zuständigen Linien und Diensteinheiten Staatssicherheit konkrete Koordinierungsfestlegungen zu deren Schutz zu treffen. Unter besonderen politischen und politisch-operativen Bedingungen haben die Leiter der Abteilungen kameradschaftlich mit den Leitern der das Strafverfahren bearbeitenden Untersuchungsabteilungen zusammenzuarbeiten und die für das Strafverfahren notwendigen Maßnahmen zu koordinieren.

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