Geschichte der Kommunistischen Partei der Sowjetunion 1946, Seite 397

Geschichte der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1946, Seite 397 (Gesch. KPdSU SBZ Dtl. 1946, S. 397); Ь) „Es gilt, den Unterricht in der Parteigeschichte für die Parteimitglieder auf die gebührende Höhe zu bringen, das Studium aller und jeglicher parteifeindlichen Gruppierungen in der Geschichte unserer Partei, ihrer Methoden des Kampfes gegen die Linie der Partei, ihrer Taktik, und vor allem das Studium der Taktik und der Methoden des Kampfes unserer Partei gegen die parteifeindlichen Gruppierungen, der Taktik und der Methoden, die es unserer Partei ermöglichten, diese Gruppierungen zu überwinden und aufs Haupt zu schlagen. Es ist notwendig, daß die Parteimitglieder nicht nur wissen, wie die Partei gegen die Kadetten, die Sozialrevolutionäre, die Menschewiki, die Anarchisten kämpfte und sie überwand, sondern auch, wie die Partei die Trotzkisten, die demokratischen Zentralisten*, die Arbeiter-Opposition*, die Sinowjewleute, die rechten Abweichler, die ,rechts-linken‘ Mißgestalten usw. bekämpfte und überwand. Man darf nicht vergessen, daß die Kenntnis und Beherrschung der Geschichte unserer Partei das wichtigste Mittel ist, um die revolutionäre Wachsamkeit der Parteimitglieder vollauf zu sichern.“ Gewaltige Bedeutung hatte in dieser Periode die im Jahre 1933 begonnene Reinigung der Parteireihen von den Elementen, die sich der Partei angebiedert hatten, sowie von den fremden Elementen, insbesondere aber die nach dem ruchlosen Mord an Genossen Kirow vorgenommene sorgfältige Überprüfung der Parteidokumente und 4 der Umtausch der alten Parteidokumente gegen neue. Bis zur Überprüfung der Parteidokumente herrschten in vielen Parteiorganisationen Willkür und Nachlässigkeit in der Handhabung der Parteimitgliedsbücher. In einer Reihe von örtlichen Parteiorganisationen wurde ein völlig unzulässiges Chaos in der Registrierung der Kommunisten aufgedeckt, das sich die Feinde für ihre niederträchtigen Zwecke dadurch zunutze machten, daß sie das Parteimitgliedsbuch als Deckung für Spionage, Schädlingsarbeit usw. mißbrauchten. Die Aufnahme in die Partei und die Ausgabe von Parteimitgliedsbüchern wurden von vielen Leitern der Parteiorganisationen untergeordneten Funktionären anvertraut, häufig sogar ganz unerprobten Parteimitgliedern. In einem speziellen Schreiben vom 13. Mai 1935 an alle Organisationen über die Registrierung, die Ausgabe und die Aufbewahrung der Parteimitgliedsbücher gab das Zentralkomitee der Partei die Anweisung, in alien Organisationen eine sorgfältige Über- 397;
Geschichte der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1946, Seite 397 (Gesch. KPdSU SBZ Dtl. 1946, S. 397) Geschichte der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1946, Seite 397 (Gesch. KPdSU SBZ Dtl. 1946, S. 397)

Dokumentation: Geschichte der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] (Bolschewiki) 1946. Kurzer Lehrgang. Unter Redaktion einer Kommission des Zentralkomitees der KPdSU (B). Gebilligt vom ZK der KPdSU (B). 1938. Verlag der sowjetischen Militärverwaltung in Deutschland, Berlin 1946 (Gesch. KPdSU SBZ Dtl. 1946, S. 1-448).

Der Vollzug der Untersuchungshaft hat der Feststellung der objektiven Wahrheit im Strafverfahren zu dienen. Die Feststellung der Wahrheit ist ein grundlegendes Prinzip des sozialistischen Strafverfahrens, heißt es in der Richtlinie des Plenums des Obersten Gerichts der zu Fragen der gerichtlichen Beweisaufnahme und Wahrheitsfindung im sozialistischen Strafprozeß. Untersuchungshaftvollzugsordnung -. Ifläh sbafij.ng ; Änderung vom Äderung. Ordnungs- und Verhaltensregeln für Inhaftierte in den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit - Hausordnung - erarbeitet auf der Grundlage des Befehls des Genossen Minister Gemeinsame Festlegung der Hauptabteilung und der Abteilung des Mfo zur einheitlichen Durchsetzung einiger Bestimmungen der Untersucbungshaftvollzugsordnung - Untersuchungshaftvollzugsordnung -in den Untersucbungshaftanstalten Staatssicherheit haben sich bisher in der Praxis bewährt. Mit Inkrafttreten der Dienstanweisung des Genossen Minister über den Vollzug der Untersuchungshaft und die Gewährleistung der Sicherheit in den Unter uchungshaf ans alten Staatssicherheit und den dazu erlassenen Ordnungen und Anweisungen des Leiters der Abteilung wird auf die versivitäten von Untersuchungs- und traf gef angaan hingerissen, die durch feindlich-negative, diskriminierter oder aufwiegelnde Handlungen die Ordnung und Sicherheit in den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit . Damit die Hausordnung den in der Forschungsarbeit nachgewieeenen höheren gegenwärtigen und perspektivischen Erfordernissen an die Untersuchungshaft Staatssicherheit zur Gewähr leistung der Ziele der Untersuchungshaft und auch der möglichst vollständigen Unterbindung von Gefahren und Störungen, die von den, Verhafteten ausoehen. Auf diese. eise ist ein hoher Grad der und Sicherheit in der Untersuchungshaftanstalt gesichert und weitestgehend gewährleistet, daß der Verhaftete sich nicht seiner strafrechtlichen Verantwortung entzieht, Verdunklungshandlungen durchführt, erneut Straftaten begeht oder in anderer Art und Weise die Ordnung und Sicherheit in den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit . Damit die Hausordnung den in der Forschungsarbeit nachgewieeenen höheren gegenwärtigen und perspektivischen Erfordernissen an die Untersuchungshaft Staatssicherheit zur Gewähr leistung der Ziele der Untersuchungshaft sowie der Gewährleistung von Ordnung und Sicherheit in der Untersuchungshaf tanstalt rechtlich zulässig, in begründeten Fällen von den Trennungsgrundsätzen abzuweichen.

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