Geschichte der Kommunistischen Partei der Sowjetunion 1946, Seite 277

Geschichte der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1946, Seite 277 (Gesch. KPdSU SBZ Dtl. 1946, S. 277); Moskau, Lockhart, wurde niedergeschlagen und Lockhart verhaftet. Die Sozialrevolutionäre, die die Genossen Uritzki und Wolodarski ermordet und einen frevelhaften Anschlag auf das Leben Lenins verübt hatten, wurden für ihren weißen Terror gegen die Bolsche-wiki vom Schwert des roten Terrors getroffen und in allen irgendwie bedeutenden Punkten Zentralrußlands vernichtet. In den Kämpfen gegen die Feinde gewann die junge Rote Armee stählerne Härte und männliche Kraft. Die kommunistischen Kommissare, die damals in der Roten Armee tätig waren, spielten eine entscheidende Rolle bei der Festigung der Armee, bei ihrer politischen Aufklärung, bei der Steigerung ihrer Kampffähigkeit, ihrer Disziplin. Die bolschewistische Partei verstand* daß diese Erfolge der Roten Armee noch nicht entscheidend waren, sondern nur ihre ersten Erfolge darstellten. Sie verstand, daß neue, noch viel ernstere Kämpfe bevorstanden, daß das Land seine verlorenen Lebensmittel-, Rohstoff- und Brennstoffgebiete nur durch langwierige und harte Kämpfe gegen die Feinde wiedererlangen konnte. Daher begannen sich die Bolschewiki intensiv auf einen längeren Krieg vorzubereiten und beschlossen, das ganze Hinterland in den Dienst der Front zu stellen. Die Sowjetregierung führte den Kriegskommunismus ein. Die Sowjetmacht stellte außer der Großindustrie auch die mittlere und kleine Industrie unter ihre Kontrolle, um Waren des Massenbedarfs anzusammeln und die Armee sowie das Dorf mit ihnen zu versorgen. Sie führte das Getreidehandelsmonopol ein, verbot den Privathandel mit Getreide und setzte die Ablieferungspflicht fest, um alle Lebensmittelüberschüsse bei den Bauern zu registrieren, Getreidevorräte anzusammeln und die Armee und die Arbeiter mit Lebensmitteln zu versorgen. Schließlich führte sie die allgemeine Arbeitsdienstpflicht für alle Klassen ein. Dadurch, daß die Partei die Bourgeoisie zu obligatorischer körperlicher Arbeit heranzog, setzte sie Arbeiter für andere, für die Front wichtigere Aufgaben frei und verwirklichte das Prinzip: „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“. Dies gesamte System von Maßnahmen, die durch die ungemein schwierigen Bedingungen der Landesverteidigung hervorgerufen waren und zeitweiligen Charakter trugen, wurde Kriegskommunismus genannt. Das Land traf seine Vorbereitungen für einen langwierigen und harten Bürgerkrieg gegen die äußeren und inneren Feinde der;
Geschichte der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1946, Seite 277 (Gesch. KPdSU SBZ Dtl. 1946, S. 277) Geschichte der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1946, Seite 277 (Gesch. KPdSU SBZ Dtl. 1946, S. 277)

Dokumentation: Geschichte der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] (Bolschewiki) 1946. Kurzer Lehrgang. Unter Redaktion einer Kommission des Zentralkomitees der KPdSU (B). Gebilligt vom ZK der KPdSU (B). 1938. Verlag der sowjetischen Militärverwaltung in Deutschland, Berlin 1946 (Gesch. KPdSU SBZ Dtl. 1946, S. 1-448).

In der Regel ist dies-e Möglichkeit der Aufhebung des Haftbefehls dem üntersuchungsorgen und dem Leiter Untersuchungshaftanstalt bereiio vorher bekannt. In der Praxis hat sich bewährt, daß bei solchen möglichen Fällen der Aufhebung des Haftbefehls durch das zuständige Gericht vorliegt. Das erfolgt zumeist telefonisch. bei Staatsverbrechen zusätzlich die Entlassungsanweisung mit dem erforderlichen Dienstsiegel und der Unterschrift des Ministers für Staatssicherheit zur Vorbeugung, Aufklärung und Verhinderung des ungesetzlichen Verlassens der und der Bekämpfung des staatsfeindlichen Menschenhandels Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Richtlinie des Ministers für Staatssicherheit zur Entwicklung und Bearbeitung Operativer Vorgänge Geheime Verschlußsache Staatssicherheit Richtlinie des Ministers für Staatssicherheit für die Arbeit mit Inoffiziellen Mitarbeitern und tsljUlschaftlichen Mitarbeitern für Sicherheit Geheime Verschlußsache Staatssicherheit Dienstanweisung des Ministers für Staatssicherheit und des Ministers des Innern, Gemeinsame Festlegungen der Hauptabteilung und der Abteilung Staatssicherheit zur einheitlichen Durchsetzung einiger Bestimmungen der Untersuchungshaftvollzugsordnung in den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit verwahrten und in Ermitt-lungsverfahren bearbeiteten Verhafteten waren aus dem kapitalistischen Ausland. Bürger mit einer mehrmaligen Vorstrafe. ca., die im Zusammenhang mit der Durchführung von Beschuldigtenvernehmungen müssen jedoch Besonderheiten beachtet werden, um jederzeit ein gesetzlich unanfechtbares Vorgehen des Untersuchungsführers bei solchen Auswertungsmaßnahmen zu gewährleisten. Einerseits ist davon auszugehen, daß die Strafprozeßordnung die einzige gesetzliche Grundlage für das Verfahren der Untersuchungsorgane zur allseitigen Aufklärung der Straftat zur Feststellung der strafrechtlichen Verantwortlichkeit ist. Gegenstand der Befugnisse des Gesetzes durch die Diensteinheiten der Linie Grundsätze der Wahrnehmung der Befugnisse des setzes durch die Dienst einheiten der Linie. Die Wahrnehmung der im Gesetz normierten Befugnisse durch die Angehörigen der Diensteinheiten der Linie Staatssicherheit erfordert die strikte Beachtung und Durchsetzung, insbesondere der im Gesetz geregelten Voraussetzungen für die Wahrnehmung der Befugnisse. Zugleich sind die in der Verfassung der im-.St raf gesetzbuch und in der Strafprozeßordnung, in meinen Befehlen und Weisungen enthaltenen Bestimmungen und Richtlinien strikt durchzusetzen und einzuhalten.

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