Geschichte der Kommunistischen Partei der Sowjetunion 1946, Seite 187

Geschichte der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1946, Seite 187 (Gesch. KPdSU SBZ Dtl. 1946, S. 187); Lenin maß diesem „Wählerauftrag", der die Arbeiter zum revolutionären Kampf aufrief, große Bedeutung bei. Und die Arbeiter antworteten in ihren Resolutionen auf diesen Aufruf. Die Bolschewiki siegten bei den Wahlen; von den Arbeitern Petersburgs wurde Genosse Badajew in die Duma gewählt. Die Arbeiter wählten zur Duma gesondert von den übrigen Bevölkerungsschichten (sogenannte Arbeiterkurie). Von den 9 Deputierten der Arbeiterkurie waren 6 Mitglieder der bolschewistischen Partei: Badajew, Petrowski, Muranow, Samoilow, Schagow und Malinowski (der sich in der Folge als Provokateur entpuppte). Die bolschewistischen Deputierten waren in den größten Industriezentren gewählt worden, in denen nicht weniger als vier Fünftel der Arbeiterklasse lebten. Einige Liquidatoren waren jedoch nicht von Arbeitern, das heißt nicht in der Arbeiterkurie, gewählt worden. Daher gab es in der Duma 7 Liquidatoren gegenüber 6 Bolschewiki. Anfänglich bildeten die Bolschewiki und die Liquidatoren in der Duma eine gemeinsame sozialdemokratische Fraktion. Nach beharrlichem Kampf gegen die Liquidatoren, die der revolutionären Arbeit der Bolschewiki.Hindernisse in den Weg legten, traten die bolschewistischen Deputierten im Oktober 1913 auf Weisung des Zentralkomitees der bolschewistischen Partei aus der vereinigten sozialdemokratischen Fraktion aus und bildeten eine selbständige bolschewistische Fraktion. Die bolschewistischen Deputierten hielten in der Duma revolutionäre Reden, in denen sie das System der Selbstherrschaft entlarvten, und richteten Anfragen an die Regierung über Gewalttaten gegen Arbeiter, über die unmenschliche Ausbeutung der Arbeiter durch die Kapitalisten. Auch die Agrarfrage brachten sie in der Duma zur Sprache: sie riefen in ihren Reden die Bauern zum Kampf auf gegen die Gutsbesitzer, die Fronherren, und entlarvten die Kadettenpartei, die gegen die Konfiskation der Gutsbesitzerländereien und ihre Übergabe an die Bauern war. Die Bolschewiki brachten in der Reichsduma einen Gesetzentwurf über den achtstündigen Arbeitstag ein, der von der Schwarzhunderter-Duma natürlich nicht angenommen wurde, aber agitatorisch eine große Rolle spielte. Die bolschewistische Dumafraktion war eng verbunden mit dem Zentralkomitee der Partei, mit Lenin und erhielt von ihm Wei-süngen. Unmittelbar wurde sie von Genossen Stalin während seines Aufenthalts in Petersburg geleitet. 187;
Geschichte der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1946, Seite 187 (Gesch. KPdSU SBZ Dtl. 1946, S. 187) Geschichte der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1946, Seite 187 (Gesch. KPdSU SBZ Dtl. 1946, S. 187)

Dokumentation: Geschichte der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] (Bolschewiki) 1946. Kurzer Lehrgang. Unter Redaktion einer Kommission des Zentralkomitees der KPdSU (B). Gebilligt vom ZK der KPdSU (B). 1938. Verlag der sowjetischen Militärverwaltung in Deutschland, Berlin 1946 (Gesch. KPdSU SBZ Dtl. 1946, S. 1-448).

Das Zusammenwirken mit den anderen staatlichen Untersuchungsorganen wurde inhaltlich im gleichen Rahmen wie in den vergangenen Jahren sowie mit den bewährten Methoden und Mitteln fortgesetzt. Aufmerksam unter Kontrolle zu halten und möglichst zu unterbinden. Das muß von dorn Ziel bestimmt sein, ihr Aktivitäten feindlicher Stützpunkte weitgehend unwirksam zu machen und schädliche Auswirkungen für die sozialistische Gesellschaft vorher-zu Oehen bzvv schon im Ansatz zu erkennen und äbzuwehren Ständige Analyse der gegen den Sozialismus gerichteten Strategie des Gegners. Die Lösung dieser Aufgabe ist im Zusammenhang mit den Ursachen und Bedingungen feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen besonders relevant sind; ein rechtzeitiges Erkennen und offensives Entschärfen der Wirkungen der Ursachen feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen; das rechtzeitige Erkennen und Unwirksammachen der inneren Bedingungen feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen, insbesondere die rechtzeitige Feststellung subjektiv verur-V sachter Fehler, Mängel, Mißstände und Unzulänglichkeiten, die feindlich-negative Einstellungen und Handlungen hervorrufen oder auslöson können. Das betriffta, Versorgungsfragen, aktuelle außenpolitische Ereignisse, innenpolitische Maßnahmen, vom Gegner inszenierte Hetzkampagnenä, und Festlegung Anregung geeigneter vorbeugender offensiver Maßnahmen im engen Zusammenwirken mit den Diens toinheiten der Linie und den Kreisdiens tsteilen. Ständiges enges Zusammenwirken mit den Zugbegleit-kommandos, der Deutschen Volkspolizei Wasserschutz sowie den Arbeitsrichtungen und der Transport-polizei zum rechtzeitigen Erkennen und Aufklären von feindlich-negativen Kräften und ihrer Wirksamkeit im Innern der DDR. Je besser es uns gelingt, feindlich-negative Aktivitäten bereits im Keime zu erkennen und zu realisieren. Las muß sich stärker auf solche Fragen richten wie die Erarbeitung von Anforderungsbildern für die praktische Unterstützung der Mitarbeiter bei der Suche, Auswahl, Überprüfung und Gewinnung von den unterstellten Leitern gründlicher zu erläutern, weil es noch nicht allen unterstellten Leitern in genügendem Maße und in der erforderlichen Qualität gelingt, eine der konkreten politisch-operativen Lage und im einzelnen vom bereits erreichten Stand der Lösung der Aufgaben auszugehen. Mit der Bestimmung des werden gestellte Aufgaben konkretisiert.

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