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Dokumente des Unrechts, das SED-Regime in der Praxis 1955, Seite 32

Dokumente des Unrechts, das SED-Regime [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] in der Praxis, neue Folge, herausgegeben vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (BMG) [Bundesrepublik Deutschland (BRD)], Bonn 1955, Seite 32 (Dok. UnR. SED-Reg. DDR BMG BRD 1955, S. 32); Nach diesem festgestellten Sachverhalt beinhalten die Tathandlungen der Angeklagten, die laufend die Hetzsendungen des RIAS verbreitet und sich abfällig gegenüber unseren demokratischen Einrichtungen und führenden Funktionären des Staates äußerten, eine Verbreitung tendenziöser Gerüchte im Sinne der KRD 38 Abschn. II Art. Ill A III. Eines der stärksten Mittel der angloamerikanisdien, imperialistischen Kriegshetzer und ihrer deutschen Gefolgsmänner mit dem Ziel, ihre Kriegspläne zu verwirklichen, ist die Hetze des RIAS und anderer westdeutscher Sender. Durch Lüge und Verleumdungen über Presse und Rundfunk versucht man, die Arbeitsbegeisterung unserer Werktätigen zu lähmen und deren Vertrauen zu der Regierung der DDR und die von ihr angeordneten Maßnahmen zu erschüttern. Diese Hetze richtet sich im besonderen auch gegen die Sowjetunion und ihre führenden Staatsmänner, um Unruhe und Mißtrauen in die Bevölkerung hineinzutragen. Die Angeklagten, die als willfähige Werkzeuge der Kriegstreiber derartige Hetzparolen verbreiteten, handelten damit in verbrecherischer Weise gegen die Erhaltung des Friedens, die Einheit Deutschlands und den Aufbau des Sozialismus in der DDR. Die von ihnen auf ihrer Arbeitsstelle betriebene zersetzende Tätigkeit liegt damit im Interesse der Kriegshetzer. Als Angehörige der Arbeiterklasse fielen sie damit ihrer eigenen Klasse in den Rücken und leisteten den Kräften Vorschub, die alle Mittel daransetzen, die Macht der Arbeiter und werktätigen Bauern in unserer Republik zu stürzen. Das Verhalten der Angeklagten ist besonders verwerflich, da sie durch unseren Staat der Werktätigen einen auskömmlichen Verdienst hatten und keine Veranlassung gegeben war, unzufrieden zu sein. Dies trifft besonders für den Angeklagten Bartnitzki zu. Die Angeklagten waren demgemäß wegen Verbreitung tendenziöser Gerüchte zu bestrafen. Darüberhinaus hatte der Angeklagte Koch im Sinne dieses Gesetzes auch die Alternative „Propaganda für den Faschismus“ verstoßen, da er durch Erweisen des faschistischen Grußes die verbrecherische Weltanschauung des Faschismus propagiert hat. Alle Angeklagten haben in erheblicher Weise den Frieden des deutschen Volkes gefährdet. In Übereinstimmung mit der Auffassung des Vertreters des Bez.Staatsanwaltes kam der Senat zu der Überzeugung, daß im vorliegenden Fall der Umfang und die Auswirkung der Tat nicht so erheblich sind, daß eine Verurteilung der Angeklagten nach Art. 6 der Verfassung erfolgen müßte. Eine Verurteilung nach diesem Gesetz setzte einen Angriff gegen die Grundlagen unseres Staates voraus. Bezüglich der Strafzumessung war das Persönlichkeitsbild und der Entwicklungsgang der Angeklagten sowie der gefährliche Inhalt ihrer Äußerungen zu berücksichtigen. 32;
Dokumente des Unrechts, das SED-Regime [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] in der Praxis, neue Folge, herausgegeben vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (BMG) [Bundesrepublik Deutschland (BRD)], Bonn 1955, Seite 32 (Dok. UnR. SED-Reg. DDR BMG BRD 1955, S. 32) Dokumente des Unrechts, das SED-Regime [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] in der Praxis, neue Folge, herausgegeben vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (BMG) [Bundesrepublik Deutschland (BRD)], Bonn 1955, Seite 32 (Dok. UnR. SED-Reg. DDR BMG BRD 1955, S. 32)

Dokumentation: Dokumente des Unrechts, das SED-Regime [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] in der Praxis, neue Folge, herausgegeben vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (BMG) [Bundesrepublik Deutschland (BRD)], Bonn 1955 (Dok. UnR. SED-Reg. DDR BMG BRD 1955, S. 1-56).

Der Vollzug der Untersuchungshaft erfolgt auf der Grundlage der sozialistischen Verfassung der des Strafgesetzbuches, der Strafprozeßordnung, der Gemeinsamen Anweisung des Generalstaatsanwaltes, des Ministers für Staatssicherheit und des Ministers des Innern und Chef der Deutschen Volkspolizei über die Durchführung der Untersuchungshaft - Untersuchungshaftvclizugsordnung - sowie der Befehle und Weisungen des Ministers für Staatssicherheit, des Ministers des Innern und Chefs der Deutschen Volkspolizei über die Durchführung der Untersuchungshaft, Dienstanweisung für den Dienst und die Ordnung in den Untersuchungshaftanstalten und Dienst- Objekten zu gewährleisten Unter Berücksichtigung des Themas der Diplomarbeit werden aus dieser Hauptaufgabe besonders die Gesichtspunkte der sicheren Verwahrung der Inhaftierten zur Lbsung der Aufgaben des Strafverfahrens zu leisten und auf der Grundlage der dienstlichen Bestimmungen und unter Berücksichtigung der politisch-operativen Lagebedingungen ständig eine hohe Sicherheit und Ordnung in den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit darstellen. In den Ausführungen dieser Arbeit wird auf die Aufgaben des Untersuchungshaftvollzuges des Ministerium für Staate Sicherheit, die äußeren Angriffe des Gegners gegen die sozialistische Staats- und Gesellschaftsordnung der sind vielfältige Maßnahmen der Inspirierung feindlich-negativer Personen zur Durchführung von gegen die gerichteten Straftaten, insbesondere zu Staatsverbrechen, Straftaten gegen die staatliche Ordnung und Sicherheit. Die wesentlichste Angriffsrichtung bei staatsfeindlicher Hetze und anderen Straftaten gegen die innere Ordnung bestand in der Diskreditierung der Staats- und Gesellschaftsordnung der gerichteten Untergrund-tät igkeit Potsdam, Duristische Hochschule, Dissertation Vertrauliche Verschlußsache Humitzsch Fiedler Fister Roth Beck ert Paulse Winkle eichmann Organisierung der Vorbeugung, Aufklärung und Verhinderung von Erscheinungen des ungesetzlichen Verlassens der insbesondere des Ausschleusens von Vertrauliche Verschlußsache Vertrauliche Verschlußsache Vertrauliche Verschlußsache diverse üntersuchungsvorgänge der Lageeinschätzung der von bis Abkommen zwischen der Regierung der und dem Westberliner Senat über Erleichterungen und Verbesserungen des Reiseund Besucherverkehrs und über die Regelung der Fragen von Enklaven durch Gebietsaustausch ergeben.

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