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Dokumente des Unrechts 1952, Seite 37

Dokumente des Unrechts [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], herausgegeben vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (BMG) [Bundesrepublik Deutschland (BRD)], Bonn, ca. 1952, Seite 37 (Dok. UnR. DDR BMG BRD 1952, S. 37); tärschule in die Sowjetunion geschickt. Im Herbst 1950 kam er zurück und ist jetzt im Range eines Chefinspekteurs bei der Hauptverwaltung Ausbildung der Volkspolizei in Berlin-Adlershof tätig. Untersuchungsausschuß Freiheitlicher Juristen der Sowjetzone 4. Anklageschrift gegen Wähl Der Amtsrichter Wilhelm Wöhl, bis Sommer 1951 Aufsichtsrichter beim Amtsgericht Ludwigslust/MeckL wird angeklagt, in seiner Eigenschaft als Staatsanwalt in Greifswald im Jahre 1947 durch zwei selbständige Handlungen 1. als Beamter, der vermöge seines Amtes zur Mitwirkung bei einem Strafverfahren berufen war, wissentlich jemanden der im Gesetz vorgesehenen Strafe entzogen zu haben, indem er ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen die des Mordes praktisch überführte SED-Parteisekretärin Maria Fink nicht weiter führte, sondern einfach einstelltej ( Begünstigung im Amt ) 2. unter Ausnutzung seiner Amtsstellung andere zur Unzucht mißbraucht zu haben, indem er als Staatsanwalt mit inhaftierten Frauen geschlechtlich verkehrte. ( Verbrechen nach §§ 346, 174, 74 StGB ) Ermittlungsergebnis: Der Angeschuldigte Wöhl, alter Kommunist und Mitglied der SED, war 1936 bis Ende 1937 Chauffeur bei der Margarine-Fabrik Eckermann in Schwerin. Dort wurde er wegen Diebstahls entlassen. Nach Absolvierung des ersten Volksrichterlehrganges wurde er zunächst Staatsanwalt in Greifswald. Dort inspizierte er als Staatsanwalt häufiger das Gefängnis, in welchem auch Frauen inhaftiert waren. Er verstand es, einige dieser inhaftierten Frauen zur Duldung des Geschlechtsverkehrs zu veranlassen. Die Frauen glaubten, daß sie auf diese Weise vorzeitig aus der Haft entlassen würden. Weil dies der Vorgesetzten Dienststelle bekannt wurde, wurde der Angeschuldigte als Richter an das Amtsgericht Ludwigslust versetzt. Ein Strafverfahren wurde gegen ihn nicht eingeleitet. Allerdings saß er später einmal drei Monate in Haft des SSD, weil er in betrunkenem Zustande von seiner Tätigkeit bei den Geheimprozessen in Waldheim erzählt hatte. Nach Entlassung aus der Haft nahm er seinen Dienst als Amtsrichter beim Amtsgericht Ludwigslust wieder auf. Im Jahre 1947 lief in Greifswald ein Verleumdungsprozeß der SED-Par-teisekretärin des Kreises Usedom, Maria Fink, gegen Frau Scholz aus Ahlbeck. Frau Scholz hatte nämlich behauptet, die Fink als die Mörderin ihres Sohnes wiedererkannt zu haben. Zur Aufklärung dieses Verfahrens waren Ermittlungen in der Mordsache zum Leidwesen der SED un- 37;
Dokumente des Unrechts [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], herausgegeben vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (BMG) [Bundesrepublik Deutschland (BRD)], Bonn, ca. 1952, Seite 37 (Dok. UnR. DDR BMG BRD 1952, S. 37) Dokumente des Unrechts [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], herausgegeben vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (BMG) [Bundesrepublik Deutschland (BRD)], Bonn, ca. 1952, Seite 37 (Dok. UnR. DDR BMG BRD 1952, S. 37)

Dokumentation: Dokumente des Unrechts [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], herausgegeben vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (BMG) [Bundesrepublik Deutschland (BRD)], Bonn, ca. 1952 (Dok. UnR. DDR BMG BRD 1952, S. 1-48).

Die Angehörigen der Linie haben in Vorbereitung des Parte: tages der Partei , bei der Absicherung seiner Durchführung sowie in Auswertung und bei der schrittweisen Verwirklichung seiner Beschlüssen;tsg-reenend den Befehlen und Weisungen des Ministors für Staatssicherheit ergebenden grundlegenden Aufgaben für die Linie Untersuchung zur vorbeugenden Verhinderung, Aufdeckung und Bekämpfung der Versuche des Gegners zum subversiven Mißbrauch Jugendliche. Zum gegnerischen Vorgehen bei der Inspirierung und Organisierung des subversiven Mißbrauchs Jugendlicher sowie zu wesentlichen Erscheinungsformen gesellschaftsschädlicher Handlungen Jugendlicher Möglichkeiten und Voraussetzungen der konsequenten und differenzierten Anwendung und offensiven Durchsetzung des sozialistischen Strafrechts sowie spezifische Aufgaben der Linie Untersuchung im Prozeß der Vorbeugung und Bekämpfung von Versuchen des Gegners zur Konspirierung und Organisierung politischer Untergrundtätigkeit in der Forschungsergebnisse, Vertrauliche Verschlußsache Aufgaben und Möglichkeiten der Untersuchungsarbeit im Staatssicherheit zur vorbeugenden Verhinderung des subversiven Mißbrauchs Dugendlicher durch den Gegner Vertrauliche Verschlußsache - Potsdam Zank, Donner, Lorenz, Rauch Forschungsergebnisse zum Thema: Die weitere Vervollkommnung der Vernehmungstaktik bei der Vernehmung von Beschuldigten und bei VerdächtigenbefTagungen in der Untersuchungsarbeit Staatssicherheit , Dissertation, Vertrauliche Verschlußsache LEHRMATERIAL: Anforderungen, Aufgaben und Wege zur Erhöhung der Qualität und Effektivität der Arbeit mit unter den neuen politisch-operativen Lagebedingungen einzuschätzen sowie die dabei gewonnenen Erfahrungen zu vermitteln. Es bestand weiter darin, grundsätzliche Orientierungen zur weiteren Erhöhung der politischoperativen Wirksamkeit der Arbeit mit zu beraten, dabei gewonnene Erkenntnisse und Erfahrungen auszutauschen, zu vermitteln und herauszuarbeiten, welche Verantwortung die Leiter bei der weiteren Qualifizierung der Zusammenarbeit der Abteilung mit anderen operativen Diensteinheiten im Prozeß der Untersuchung politisch-operativ bedeutsamer Vorkommnisse mit bekannten tatverdächtigen Personen bei Versuchen von Bürgern der zur Erreichung ihrer Übersiedlung nach nichtsozialistischen Staaten und Westberlin, auf Familienzusammenführung und Eheschließung mit Bürgern nichtsozialistischer Staaten und Westberlins sowie auf Entlassung aus der Staatsbürgerschaft der DDR.

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