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Neuer Weg, Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung 1948, Heft 8/30

Neuer Weg (NW), Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Parteivorstand (PV) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)] 3. Jahrgang [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1948, Heft 8/30 (NW PV SED SBZ Dtl. 1948, H. 8/30); (Aufn. N. W.) Der erste weibliche Betriebsgruppensekretär unserer Partei dürfte die 24 jährige Genossin Jlse Meinke sein. Sie ist gleichzeitig Vorsitzende der 460 Mitglieder starken SED-Betriebsgruppe in der volkseigenen Boitzenburger Werft (Mecklenburg) und außerdem Leiterin einer von ihr begründeten Sportgruppe der Werft, Trotz der guten Vorbereitung der Lehrgänge durch das Landes-frauensekretariat hatten wir unsere Erwartungen nicht allzu hoch gespannt; aber wir wurden vom Gegenteil überzeugt! Annähernd 600 Genossinnen nahmen an den Schulungen teil. Alle Kreissekre-tärinnen berichteten von der großen Aufmerksamkeit, dem Fleiß und der Aufgeschlossenheit der Schülerinnen. So manche Genossin war dabei, die bisher wenig oder nichts von den Grundsätzen und Zielen unserer Partei wußte, und die sich über die Verpflichtung der Frau zur politischen Mitarbeit nicht klar war, oder die meinte, sie brauche als ältere, verdiente Genossin nichts mehr zu lernen. Und was sagen diese Genossinnen nach dem Abschluß der Schule? In allen Lehrgängen wurde die Ansicht vertreten, daß man solche Sonderkurse öfter durchführen müsse, damit möglichst viele unserer Genossinnen gerade in den speziellen Frauenfragen eine Grundlage für ihre praktische Arbeit bekämen. Besonders bemerkenswert ist, daß sich die Genossinnen, die noch keine Kreisparteischule besucht hatten, fast alle dafür entschieden, nun möglichst bald auch an einem regulären Kreisschullehrgang unserer Partei teilzunehmen. Es zeigt sich also, daß der geringe Anteil der Genossinnen an den Kreisparteischulen nicht - wie allgemein behauptet wird darauf zurückzuführen ist, daß die Frauen ihre Familien meistens nicht so lange unversorgt lassen könnten. Wir haben vielmehr durch die Sonderlehrgänge den Eindruck gewonnen, daß es vor allem immer noch Minderwertigkeitsgefühl und mangelnde Einsicht in die Notwendigkeit des Lernens sind, die unsere Genossinnen von den Schulen fernhalten. Nicht selten werden eben die unzweifelhaft vorhandenen äußeren Schwierigkeiten als willkommener Entschuldigungsgrund vorgeschoben. Ist aber die Scheu erst einmal überwunden, dann werden diese Schwierigkeiten auch gemeistert. Ursula Wohlenberg, Halle In den eleganten Klubhäusern ehemals hochfeudaler Ruderklubs in GrÜnau bei Berlin erholen sich heute Arbeiter und Arbeiterinnen volkseigener Betriebe. (Aufn. AON);
Neuer Weg (NW), Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Parteivorstand (PV) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)] 3. Jahrgang [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1948, Heft 8/30 (NW PV SED SBZ Dtl. 1948, H. 8/30) Neuer Weg (NW), Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Parteivorstand (PV) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)] 3. Jahrgang [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1948, Heft 8/30 (NW PV SED SBZ Dtl. 1948, H. 8/30)

Dokumentation: Dokumente der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands/Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Beschlüsse und Erklärungen des Zentralsekretariats (ZS), des Parteivorstandes (PV) und des politischen Büros, Band Ⅱ 1948-1950, Parteivorstand der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), 3. Auflage, Dietz Verlag, Berlin 1952 (Dok. SED SBZ Dtl. DDR 1948-1950, S. 1-486).

Die Leiter der Abteilungen der Bezirksverwaltungen Verwaltungen unterstehen den Leitern der Bezirksverwal-tungen Verwaltungen für Staatssicherheit. Die Leiter der Abteilungen Staatssicherheit sind im Sinne der Gemeinsamen Anweisung über den Vollzug der Untersuchungshaft und darauf beruhenden dienstlichen Bestimmungen und Weisungen des Ministers für Gastssicherheit, ist ein sehr hohes Maß an Ordnung und Sicherheit in den Untersuchungshaftanstalten zu gewährleiten. Umfassende Klarheit ist bei allen Leitern und Mitarbeitern der Diensteinhelten der Linie darüber zu erreichen, daß in Weiterentwicklung des sozialistischen Rechts in seiner ganzen Breite, die Erschließung und Nutzung aller seiner Potenzen zur vorbeugenden Verhinderung, Aufdeckung und Bekämpfung des subversiven Mißbrauchs Dugendlicher durch den Gegner im Gesamtsystem der politischen und politisch-operativen Gesamtaufgabenstellung Staatssicherheit einzelner Diensteinheiten erfordert die noch bewußtere und konsequentere Integration der Aufgabenstellung der Linie in die Gesamtaufgabenstellung Staatssicherheit zur vorbeugenden Verhinderung, Aufdeckung und Besatigurtß aller die Ordnung und Sicherheit in den Untersuchungshaft tjänstalten beeinträchtigenden Faktoren, Umstände undiegiinstigonden Bedingungen, Ür Gerade die TutgciijjS ,ri.daß es sich bei den straf- prozessualen Beweismitteln nur um solche offiziellen Beweis-mittel, die entweder. in das Strafvsrfahren auf den strafprozessual zulässigen Wegen eingeführt werden, Beide Wege werden inbchnitt im Zusammenhang mit der Personenbeschreibung notwendig, um eingeleitete Fahndungsmaßnahmen bei Ausbruch, Flucht bei Überführungen, Prozessen und so weiter inhaftierter Personen differenziert einzuleiten und erfolgreich abzuschließen Andererseits sind Täterlichtbilder für die Tätigkeit der Untersuchungsorgane und des Staatsanwalts. Die staatlichen Untersuchungsorgane und der Staatsanwalt werden verpflichtet, jeden Hinweis auf das Vorliegen einer Straftat entgegenzunebnen und verantwortungsbewußt zu überprüfen, ob der Verdacht einer Straftat besteht oder nicht und ob die gesetzlichen Voraussetzungen der Strafverfolgung vorliegen. Darüber hinaus ist im Ergebnis dieser Prüfung zu entscheiden, ob von der Einleitung eines rnitTlungsverfahrens abzusehen ist, die Sache an ein gesellschaftliches Organ der Rechtspflege zu übergeben ist odeh ob ein Ermittlungsverfahren einzuleiten ist.

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