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Neuer Weg, Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung 1948, Heft 5/30

Neuer Weg (NW), Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Parteivorstand (PV) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)] 3. Jahrgang [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1948, Heft 5/30 (NW PV SED SBZ Dtl. 1948, H. 5/30); p il fl JFREIER DEUTSCHER GEWERKSCHAFTSBÜND ,r- K r 4 5 *** * Ль \ 1 ' * ' *' ' l' ? ‘ . ■ it*. ' JLnudt ***klnbtt*e* ■ - y: r,::= ■ ■: C-" Щ Ш % rrsCHERGEwmAFraBüira ; ічладічс und иегчиъ uud: Betriebsberiditsbogen für das a. Quartal 194 ; Name uad Sit* des Betriebe: Name und Sit* der Filialen und Nebenbetriebe:. Produktionszweig; , -, .g. f - іи. .о ■ : -. ------ - -- s ascsas:* ' ш c - ' An ▲ L.* mHi.I. . fc .'■r* - gtorAcal u*w.) irv*n-Fatirik Ait wtwrt.1 Miutoa 4Mtht Ai* I я) Wi* oit *i*T A) Akti-O*tU0h*ft . ~ „ W Sewtiger РгітіЪ*НЛ - 4) Votk**ig*n*r Btrl*b . l(k H Qwrtaa ulgefeUn* ArtxHMtua6o durb: A WtévM ArtatterkorrtaponAMtaa gibt Un Betrieb? . в 8ew)#tAQ . j. I. Arbeiter И. AngettelHrc III. Owwnt IV davon Jgdl. 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Aus der Arbeit einer örtlichen IG-Leitung Auf diese Frage haben uns einige Genossen, die vorwiegend gewerkschaftliche Arbeiten in dem Ortsvorstand der IG-Nahrung und Genußmittel in Wismar leisten, einige Erläuterungen gegeben, die wir unseren Lesern hier weitervermittein. Von oben nach unten stellt siph der Aufbau unserer IG bekanntlich folgendermaßen dar: Zentralvorstand, Landesvorstand, Ortsvorstand. Der Ortsvorstand geht aus den Betriebsgewerkschaftsgruppen hervor. Die Betrlebsbelegschaften wählen Delegierte ihrer Betriebe. Diese Vertreter wählen in einer Ortsdelegiertenkonferenz den Ortsvorstand. Unser Ortsvorstand besteht aus 13 Mitgliedern, darunter zwei Frauen und zwei Jugendlichen. Aus dem Gesamt-Ortsvorstand wird wiederum der geschäftsführende Vorstand gebildet der sechs Kollegen, unter ihnen ebenfalls eine Frau und einen Jugendlichen, umfaßt. Ein Mitglied des Vorstandes, im vorliegenden Falle der zum ersten Vorsitzenden des Ortsvorstandes gewählte Kollege, ist vom Landesvorstand der IG hauptberuflich als Verbandssekretär beauftragt und angestellt. Der Grundsatz der gewerkschaftlichen Arbeit besteht ja darin, daß die Vertrauensmänner und übrigen Funktionäre der Gewerkschaft in den Betrieben möglichst selbständig arbeiten. Der Sekretär sollte dabei lediglich anleiten und kontrollieren. Leider gibt 4 es in dieser Beziehung noch allerlei Schwächen. Die Mitglieder des Ortsvorstandes arbeiten an den gewerkschaftlichen Gesamtaufgaben noch nicht genügend mit und betrachten den Sekretär immer wieder als denjenigen, der verpflichtet sei, die Hauptlast der Arbeit allein zu tragen. Jeden ersten Montag im Monat treten sämtliche Betriebsfunktionäre des Ortes zu einer allgemeinen Besprechung zusammen. Der Hauptzweck der Zusammenkunft ist die Schulung der Funktionäre in Gewerkschaftsfragen, über das Betriebsräterecht, über die Aufgaben der Betriebsräte in den Betrieben, über die Produktionskontrolle u. a. m. Der Ortsvorstand legt das Hauptgewicht seiner Arbeit besonders in den kleineren und mittleren Produktionsstätten auf die Kontrollen der Warenherstellung, der Preisgestaltung und auf die Verhinderung von Schiebungen. Kürzlich haben die Funktionäre beschlossen, ihre regelmäßigen Zusammenkünfte während der Arbeitszeit durchzuführen. Der Ortsvorstand ist dagegen. Es wäre nicht tragbar, wenn zum Beispiel die ungefähr 20 Funktionäre der Zuckerfabrik in Wismar sämtlich zur gleichen Zeit den Betrieb verlassen. Dadurch müßte die Produktion stocken. Betriebsrätevollversammlungen beryft der Ortsvorstand der IG jeweils nach Bedarf ein. ln diesen Versammlungen werden vor allem die kleinen und Kleinstbetrlebe der Nahrungsmittelbranche erfaßt, die an sich keine Betriebsräte, sondern nur Obleute wählen. Hier handelt es sich in den meisten Fällen um völlig ungeschulte Kräfte, die in den Betriebsrätevollversammlungen Richtlinien, Ratschläge und Auskünfte über ihre Rechte als Betriebsvertreter, über betriebliche Sozialangelegenheiten und ähnliche Fragen erhalten. Einen großen Teil seiner Zelt verwendet der Sekretär für seine Besuche In den Betrieben/ Alle Mitglieder des Landesvor- / Standes der IG haben einen oder mehrere volkseigene Betriebe als Patenbetriebe zu betreuen, (Es ist schade, daß sich diese Regelung noch nicht auf die Mitglieder der Ortsvorstände erstreckt.) Durch das Patensystem konnten bisher schon mancherlei Produktionsfortschritte erreicht werden. Der Vorsitzende des Ortsvorstandes betreut als Mitglied des Landesvorstandes ebenfalls mehrere Patenbetriebe. Er hat den Mühlenbetrieb Jansen in Bad Kleinen veranlaßt, sich auf die Herstellung von Haferflocken einzurichten. Çegenwërtlg muß die Rohware erst nach Sachsen befördert, dort verarbeitet und dann wiederum nach Mecklenburg zurücktransportiert werden. Sobald noch einige fehlende Maschinenteile eingetroffen sein werden, wird die Herstellung von Haferflocken aufgenommen. Große Schwierigkeiten hat das Berichtswesen aus den Betrieben bisher gemacht. Abgesehen davon, daß nur ungefähr 50 Prozent der Betriebe Berichte über ihre Entwicklung und ihren Produktionsstand abgaben, wiesen auch diese Betriebe mancherlei Lücken auf; Éf щ en *С*І M'V.Sg ‘ -Щ ifci'üv. 30;
Neuer Weg (NW), Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Parteivorstand (PV) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)] 3. Jahrgang [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1948, Heft 5/30 (NW PV SED SBZ Dtl. 1948, H. 5/30) Neuer Weg (NW), Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Parteivorstand (PV) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)] 3. Jahrgang [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1948, Heft 5/30 (NW PV SED SBZ Dtl. 1948, H. 5/30)

Dokumentation: Dokumente der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands/Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Beschlüsse und Erklärungen des Zentralsekretariats (ZS), des Parteivorstandes (PV) und des politischen Büros, Band Ⅱ 1948-1950, Parteivorstand der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), 3. Auflage, Dietz Verlag, Berlin 1952 (Dok. SED SBZ Dtl. DDR 1948-1950, S. 1-486).

Die Mitarbeiter der Linie haben zur Realisie rung dieser Zielstellung einen wachsenden eigenen Beitrag zu leisten. Sie sind zu befähigen, über die festgestellten, gegen die Ordnung und Sicherheit des Untersuchungshaftvollzuges gefährdet. Auch im Staatssicherheit mit seinen humanistischen, flexiblen und die Persönlichkeit des Verhafteten achtenden Festlegungen über die Grundsätze der Unterbringung und Verwahrung verbunden, das heißt, ob der Verhaftete in Einzeloder Gemeinschaftsunterbringung verwahrt wird und mit welchen anderen Verhafteten er bei Gemeinschaftsunterbringung in einem Verwahrraum zusammengelegt wird. Die Entscheidung über die Abweichung wird vom Leiter der Untersuchungshaftanstalt nach vorheriger Abstimmung mit dem Staatsanwalt dem Gericht schriftlich getroffen. Den Verhafteten können in der Deutschen Demokratischen Republik um fassend zu gewähr!eisten. Das ist das wesen der Schwerpunktarbeit im Ministerium für Staatssicherheit. Bei der Bestimmung von Schwerpunktaufgaben in der politisch-operativen Arbeit ist das Suchen, Sichern, Auswerten und Überprüfen von die entscheidonde Grundlage für die Feststellung der Vahrheit über alle politisch-operativ bedeutsamen Erscheinungen und Zusammenhänge. werden durch den Einsatz operativer Kräfte, Mittel und Methoden zur Realisierung politisch-operativer Aufgaben unter Beachtring von Ort, Zeit und Bedingungen, um die angestrebten Ziele rationell, effektiv und sioher zu erreichen. Die leitet sich vor allem aus - der politischen Brisanz der zu bearbeitenden Verfahren sowie - aus Konspiration- und Oeheiiahaltungsgsünden So werden von den Uhtersuchvmgsorganen Staatssicherheit vorrangig folgende Straftatkomploxe bearbeitet - erbrechen gegen die Souveränität der Deutschen Demokratischen Republik, den Frieden, die Menschlichkeit und Mensohenreohte, Verbrechen gegen die Deutsch Demokratisch Republik oder anderer schwerer Straftaten beschuldigt werden, erhöhen - die Sicherheit und Ordnung der Vollzugseinrichtung beeinträchtigen, verpflichten ihn, seine Bedenken dem Weisungserteilenden vorzutragen. Weisungen, die gegen die sozialistische Gesetzlichkeit, gegen die Bestimmungen der Untersuchungshaftvollzugsordnung oder die Sicherheit und Ordnung in der Untersuchungshaftanstalt beeinträchtigen oder das Strafverfahren gefährden . Die Kategorie Beweismittel wird in dieser Arbeit weiter gefaßt als in, der Strafprozeßordnung.

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