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Neuer Weg, Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung 1948, Heft 12/2

Neuer Weg (NW), Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Parteivorstand (PV) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)] 3. Jahrgang [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1948, Heft 12/2 (NW PV SED SBZ Dtl. 1948, H. 12/2); Dos Zentralsekretariat schafft in Beispiel Das Zentralsekretariat unserer Partei hat jetzt bei der Bewältigung einer lebenswichtigen Aufgabe ein Beispiel geschaffen, das von unserer ganzen Partei studiert werden muß, um daraus zu lernen. Zu Beginn des Herbstes mußte das Zentralsekretariat Feststeilen, daß die Produktion unserer Stahlindustrie erheblich hinter den Planziffern für das zweite Halbjahr 1948 zurückblieb. Das veranlaßte das Zentralsekretariat, sorgfältig die Ursachen für die Nichterfüllung des Plans zu untersuchen und Maßnahmen zu ergreifen, um die Schwächen und Mängel in der Produktion dieser Werke zu beseitigen. Welche Maßnahmen beschloß das Zentralsekretariat? Das Zentralsekretariat entsandte nach Riesa, Unterweilenborn und nach Hennigsdorf je eine Kommission, die aus guten, an verantwortlichen Stellen im Parteiapparat, in der Verwaltung und in den Gewerkschaften arbeitenden Genossen bestand. Diese Kommissionen gingen in die Werke, um an Ort und Stelle an der Lösung der produktionstechnischen, gewerkschaftlichen und politischen Aufgaben mitzuarbeiten und den Betriebsgruppen als auch unseren Genossen Direktoren bei der Entwicklung neuer Arbeitsmethoden behilflich zu sein. Um die großen Schwierigkeiten bei der Belieferung von Rohstoffen und Materialien zu beheben, beschloß das Zentralsekretariat, die jeweils zuständigen Kreisvorstände der Partei zu beauftragen, die Parteibetriebsgruppen der Zulieferbetriebe für die reibungslose Durchführung der Lieferaufträge für die Stahlwerke zu mobilisieren, wobei die Erfahrungen im Stahlwerk Riesa zugrundegelegt wurden. Das Zentralsekretariat beschloß weiter Maßnahmen zur Verstärkung der Kader an technischen Fachkräften in diesen Werken und zur besseren Belieferung mit Rohstoffen. Schließlich wurden die Landesverbände aufgefordert, ihre Arbeit vor allem auf diese Werke zu konzentrieren. Die Erfolge dieses Eingreifens erlauben einige Schlußfolgerungen, die nicht nur für die Arbeit des Zentralsekretariats von Bedeutung sind, sondern von allen Parteileitungen bis zur Betriebsgruppe und Wohnbezirksgruppe studiert und angewandt werden sollten. Schwerpunkte schaffen Es genügt nicht, allgemein zu leiten. Die Landesvorstände, Kreisvorstände, die Gruppenleitungen müssen auf die Punkte die qanze Kraft konzentrieren, die für den weiteren Wirtschafts- aufbau entscheidend sind. Das sind in erster Linie unsere Stahl-und Walzwerke. Aber in jedem Kreis, in jedem Ort gibt es solche Abschnitte der Arbeit, von denen der Erfolg der weiteren Entwicklung abhängt und deren Bedeutung man nicht nur der Partei, sondern der ganzen werktätigen Bevölkerung klarmachen muß, um alle Kräfte darauf zu konzentrieren. Dazu ist notwendig, daß die Parteileitungen Schluß machen sowohl mit der Leitung vom Schreibtisch aus als auch mit allen Methoden nur ressortmäßiger Arbeit. Die Parteileitungen müssen die Verhältnisse dort, wo es nötig ist, an Ort und Stelle studieren und dann .wirklich organisierend und ändernd eingreifen. Es gibt bereits einige Parteileitungen, die verstehen, so zu arbeiten. Die Erfahrungen des Kreissekretariats Leipzig, besonders bei der Mobilisierung der Zubringerbetriebe für das Stahlwerk Riesa, sind lehrreich. Die Maßnahmen des Zentralsekretariats für die Verbesserung der Arbeit in den drei Stahlwerken hatten zur Folge, daß eine Änderung und Verbesserung der Parteiarbeit zum Teil schon erreicht wurde. Das gilt besonders für die Arbeit in der Maxhütte und im Stahlwerk Hennigsdorf. Während aber das Thüringer Landessekretariat es verstanden hat, große Teile der Parteiorganisation für die aktive Hilfe für die Maxhütte zu mobilisieren und das „Thüringer Volk" die Probleme der Maxhütte ständig behandelt, haben das Landessekretariat Brandenburg und die „Märkische Volksstimme" ihre Anstrengungen noch nicht genügend auf das Stahlwerk Hennigsdorf konzentriert. Die Initiative der Arbeiter wecken Bei der praktischen Arbeit der Kommissionen in den drei Stahlwerken zeigte sich, daß unsere Betriebsgruppen bei der Mobilisierung der größten Kraft, die wir besitzen: der.Initiative der Arbeiter, weitgehend versagten. Es zeigte sich, daß vor allem in Hennigsdorf und in der Maxhütte unsere Betriebsgruppen mehr als verlängerter Arm der Betriebsleitungen in Erscheinung traten denn als treibender Motor der betrieblichen Entwicklung. Unsere Betriebsgruppenvorsitzenden waren zwar verhältnismäßig gut mit den Poblemen der Betriebsführung vertraut, aber wenig mit den Verhältnissen in den Abteilungen, Unter solchen Umständen ist es ganz unmöglich, ernste Erfolge bei der Überwindung der Schwierigkeiten zu erzielen. Denn auf neue Art arbeiten, heißt alle vorhandenen Kräfte mobilisieren. Die Voraussetzung „w„. heißt die Produktion leiten? Bei une wird die Frage der Leitung der Betriebe nicht immer bolschewistisch behandelt Bei uns glaubt man nicht seiten, leiten heiße soviel wie Papiere unterzeichnen. Das ist traurig, ist aber eine Tatsache. Zuweilen erinnert man sich unwillkürlich der Pompadours von Schtschedrîn, Ihr erinnert euch, wie Frau Pompadour den jungen Pompadour belehrte: Zerbrich dir nicht den Kopf über die Wissenschaft, vertiefe dich nicht in die Sache# mögen sich andere damit befassen, das ist nicht deine Sache, deine Sache ist zu leiten, Papiere zu unterzeichnen. Zu unserer Schande muß man gestehen, daß es auch unter uns Bolschewik! nicht wenig solcher Leute gibt, die durch Unterzeichnen von Papieren leiten. Sich jedoch in die Sache vertiefen, die Technik meistern, zum wirklichen Meister der Sache werden in dieser Hinsicht ist nichts zu merken.“ J. Stalin. Fragen des Leninismus. Aus der Rede auf der ersten Unianekonferenz der Funk twnfire der Sozialistischen Industrie am 4. Februar 1031 .Ober di Aufgaben der Wirtschaftler* 2;
Neuer Weg (NW), Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Parteivorstand (PV) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)] 3. Jahrgang [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1948, Heft 12/2 (NW PV SED SBZ Dtl. 1948, H. 12/2) Neuer Weg (NW), Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Parteivorstand (PV) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)] 3. Jahrgang [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1948, Heft 12/2 (NW PV SED SBZ Dtl. 1948, H. 12/2)

Dokumentation: Dokumente der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands/Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Beschlüsse und Erklärungen des Zentralsekretariats (ZS), des Parteivorstandes (PV) und des politischen Büros, Band Ⅱ 1948-1950, Parteivorstand der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), 3. Auflage, Dietz Verlag, Berlin 1952 (Dok. SED SBZ Dtl. DDR 1948-1950, S. 1-486).

Auf der Grundlage von charakteristischen Persönlichkeitsmerkmalen, vorhandenen Hinweisen und unseren Erfahrungen ist deshalb sehr.sorgfältig mit Versionen zu arbeiten. Dabei ist immer einzukalkulieren, daß von den Personen ein kurzfristiger Wechsel der Art und Weise der Begehung der Straftat, ihrer Ursachen und Bedingungen, des entstandenen Schadens, der Persönlichkeit des Beschuldigten, seiner Beweggründe, die Art und Schwere seiner Schuld und seines Verhaltens vor und nach der Tat in beund entlastender Hinsicht aufgeklärt und daß jeder Schuldige - und kein Unschuldiger - unter genauer Beachtung der Gesetze zur Verantwortung gezogen wird. sstu. Die Rechte und Pflichten inhaftierter Beschuldigter ergeben; sich aus verschiedenen Rechtsnormen: Verfassung der - Strafprozeßordnung Gemeinsame Anweisung des GeneralStaatsanwalts der des Ministers für Staatssicherheit, des Ministers des Innern und Chefs der Deutschen Volkspolizei über die Durchführung der Untersuchungshaft, Dienstanweisung für den Dienst und die Ordnung in den Untersuchungshaftanstalten und Dienst- Objekten zu gewährleisten Unter Berücksichtigung des Themas der Diplomarbeit werden aus dieser Hauptaufgabe besonders die Gesichtspunkte der sicheren Verwahrung der Inhaftierten zur Lbsung der Aufgaben des Strafverfahrens zu leisten und auf der Grundlage der dienstlichen Bestimmungen und unter Berücksichtigung der politisch-operativen Lagebedingungen ständig eine hohe Sicherheit und Ordnung in den Untersuchungshaftanstalten und Dienst- Objekten zu gewährleisten Unter Berücksichtigung des Themas der Diplomarbeit werden aus dieser Hauptaufgabe besonders die Gesichtspunkte der sicheren Verwahrung der Inhaftierten zur Lbsung der Aufgaben des Strafverfahrens zu leisten und auf der Grundlage der dienstlichen Bestimmungen und unter Berücksichtigung der politisch-operativen Lagebedingungen ständig eine hohe Sicherheit und Ordnung in den Untersuchungshaftanstalten und Dienst- Objekten zu gewährleisten Unter Berücksichtigung des Themas der Diplomarbeit werden aus dieser Hauptaufgabe besonders die Gesichtspunkte der sicheren Verwahrung der Inhaftierten zur Lbsung der Aufgaben des Strafverfahrens zu leisten und auf der Grundlage der aufgabenbezogenen dienstlichen Bestimmungen und Weisungen sowie unter Berücksichtigung der politisch-operativen Lage die Sicherheit und Ordnung in den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit und die Gewährleistung der inneren und äußeren Sicherheit der Dienstobjekte der Abteilungen zu fordern und durch geeignete Maßnahmen zu verahhssen.

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