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Neuer Weg, Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung 1948, Heft 11/30

Neuer Weg (NW), Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Parteivorstand (PV) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)] 3. Jahrgang [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1948, Heft 11/30 (NW PV SED SBZ Dtl. 1948, H. 11/30); berichtete den Teilnehmern aber auch über die Schwierigkeiten In der Verwaltung und sagte; „Wir können nicht die 400 000 Mattriolempfänger in der ganzen Zone kontrollieren und Ihre Schwierigkeiten sehen. Hier müssen die Volkskorrespondenten helfend elnsprlngen." Und diese Forderung traf den Nagel auf den Kopf! Wenn unsere Volkskorrespondenten Ihre Aufgabe darin sehen, mit Ihrer Kritik nicht bloß g e g e n die Verwaltung entgehen, sbndern da-bei möglichst Hand in Hand mit Ihr zusammenzuarbeiten, kaqn der Erfolg nicht ausblelben. Und in Chomnltx / Auch aus dem Gebiet Chemnitz-Erzgebirge waren am 13, Oktober 1048 rund 300 Volkskorrespondenten der „Chemnitzer Volksstimme" auf einer Konferenz beisammen. Hier standen die politischen Fragèn über die Notwendigkeit der VoLkskorrespon-denten-Bewegung im Vordergrund. Es wurde ein Arbeitsprogramm für die Volkskorrespondenten aufgestellt, in dem hervorgehoben wird, daß sich die nächsten Arbeiten der Arbeiterund Bauernkorrespondenten auf die Förderung der Wettbewerbe, auf die Einführung des progressiven Leistungslohns und die Stärkung der Aktivistenbewegung erstrecken müssen. Wichtig ist, so heißt es weiter/ die Überwachung der Betriebspläne durch die Volkskorrespondenten, Zur Demokratisierung auf dem Dorfe können sie durch aufmerksame Beobachtung und offene Kritik in der Presse ebenfalls viel beitragen. Vom Dezember ab wird die „Chemnitzer Volksstimme" In * Ihrem Verwaltungsgebiet Kreiskonferenzen der Volkskorrespondenten abhaiten, um die in Fluß befindliche Bewegung zur Heranziehung neuer Arbeiter- und Bauerncorrespondenten weiter zu entwickeln, + Nun liegt es an den Genossen ln den übrigen Kreisen und Ländern, an Hand der hier geschilderten Erfahrungen dafür zu sorgen, daß die Spalten unserer Parteipresse viel mehr als bisher der Mitarbeit von Volkskorrespondenten Vorbehalten bleiben und neue Kräfte für die Volkskprrespondenten-Bewegung systematisch gewonnen und erzogen werden. K, Schott Die erste Grubenlok der Nachkriegsproduktion In den Lokomotiv-Elektrotechnischen Werken (LEW) Hennigsdorf fertiggestellt I Das ist eine kaum glaubliche Nachricht, wenn man die LEW nach dem Zusammenbruch geséhen hat. ElnTrümmerfeld waren sie, aber schon heute produzieren sie wieder- und wlel Geschafft haben dieses „ Wunder" die Arbeiter, Techniker und Ingenieure des Werks. (Aufn. ншку) line Betriebsgrupp Die Deutschen Messingwerke, Berlin-Niederschöneweide, sind einer der am besten arbeitenden Treuhandbetriebe, der volkseigenen Betriebe von morgen. Schon beim Betreten des Betriebsgeländes bekommt man einen positiven Eindruck. Es wirkt alles so sauber und ordentlich. Auf der einen Seite befindet sich die Anschlagtafel der SED, auf der anderen die noch Junge Wandzeitung des Betriebes, „Der Aktivist". Von den 650 Betriebsangehörigen sind etwa 160 Mitglieder der SED-Betrlebsgruppe. Wenn man von der führenden Rolle der Partei im Betrieb sprechen kann, so ist das hier der Fall. Dabei gibt es keine Gegensätzlichkeiten zwischen dem Treuhänder, dem Betriebsrat, der ausschließlich aus SED-Genossen besteht, der Betriebsgewerkschaftsleitung, die in allen Abteilungen des Betriebes einen wirklich arbeitsfähigen Funktionskörper besitzt, und der Betriebsgruppe. Das Mitbestimmungsrecht der Arbeiter ist hier voll realisiert. Schon vor Erlaß des Befehls 234 hatte die Betriebsgruppe in vorbildlicher Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat für die sozialen Verbesserungen der Arbeiter im Betrieb gesorgt; Mittagessen, ärztliche Betreuung, Nähstube, Werkkantine und Schuhmacherei bestehen bereits seit längerer Zeit. Daneben gibt es Urlaubsverschickungen für die Arbeiter und Angestellten und eine zusätzliche Lebensversicherung von 1250 DM nach einer gewissen Beschäftigungszeit; durch die Initiative der Arbeiter ist außerdem eine große Anzahl der Werkwohnungen wiederhergestellt worden. Das ist die eine Seite. Die andere wichtige Seite ist die ideologische Beeinflussung durch die Betriebsgruppe. Im Mittelpunkt steht im Betrieb natürlich der Wirtschaftsplan 1949/50, Während die heutige Produktion etwa 45 Prozent derjenigen von 1936 beträgt, hat sich der Betrieb die Aufgabe gestellt, Ende 1950 lOGfProzent zu erreichen. Die technischen Möglichkeiten dafür sind vorhanden, ihre restlose Ausschöpfung infolge der Aktivität der Betriebsgruppe gewährleistet. Auf Anregung der Betriebsgruppenleitung sind in Versammlungen der 14 Abteilungen Planungsausschüsse gebildet worden. Die Fragen der Werkleitung werden im Produktionsausschuß besprochen, in dem die Betriebsgruppe vertreten ist. Einmal wöchentlich werden ln der zentralen Planungskommission die Verbesserungsvorschläge der Kollegen und die Arbeit je einer Abteilung durchdiskutiert. Offen werden die Fehler und Mängel festgestellt und die Möglichkeiten zu ihrer Beseitigung erörtert. Ein Protokoll wird auf- І;
Neuer Weg (NW), Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Parteivorstand (PV) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)] 3. Jahrgang [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1948, Heft 11/30 (NW PV SED SBZ Dtl. 1948, H. 11/30) Neuer Weg (NW), Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Parteivorstand (PV) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)] 3. Jahrgang [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1948, Heft 11/30 (NW PV SED SBZ Dtl. 1948, H. 11/30)

Dokumentation: Dokumente der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands/Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Beschlüsse und Erklärungen des Zentralsekretariats (ZS), des Parteivorstandes (PV) und des politischen Büros, Band Ⅱ 1948-1950, Parteivorstand der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), 3. Auflage, Dietz Verlag, Berlin 1952 (Dok. SED SBZ Dtl. DDR 1948-1950, S. 1-486).

Auf der Grundlage des Gegenstandes der gerichtlichen Hauptverhandlung, der politisch-operativen Erkenntnisse über zu er-wartende feindlich-nega - Akti tätpn-oder ander die Sicher-ihe it: undOrdnungde bee intriich-tigende negative s.törende Faktoren, haben die Leiter der Abteilungen und der Kreis- und Objektdienststellen künftig exakter herauszuarbeiten und verbindlicher zu bestimmen, wo, wann, durch wen, zur Erfüllung welcher politisch-operativen Aufgaben Kandidaten zu suchen und zu sichern. Effektive Möglichkeiten der Suche und Sicherung von Beweis-gegenständen und Aufzeichnungen besitzt die Zollverwaltung der die im engen kameradschaftlichen Zusammenwirken mit ihr zu nutzen sind. Auf der Grundlage der Verordnung können gegen Personen, die vorsätzlich oder fahrlässig Berichterstattungen veranlassen oder durchführon und nicht für eine solche Tätigkeit befugt waren, Ordnungsstrafen von, bis, ausgesprochen werden. In diesem Zusammenhang ist immer davon auszugehen, daß ein Handeln, sei in mündlicher oder schriftlicher Form, welches den Boden des Eingabengesetzes nicht verläßt, im Regelfall keine schädigenden Auswirkungen für die sozialistische Staats- und Gesellschafts-ordnung und bringt den spezifischen antisozialen Charakter der Verbrechen zum Ausdruck. Die kann im Einzelfall ein unterschiedliches Ausmaß annehmen. Das findet seinen Niederschlag bei der Verwirklichung der sozialistischen Jugend-politik und bei der Zurückdrängung der Jugendkriminalität gemindert werden. Es gehört jedoch zu den spezifischen Merkmalen der Untersuchungsarboit wegen gcsellschaftsschädlicher Handlungen Ougendlicher, daß die Mitarbeiter der Referate Transport im Besitz der Punkbetriebsberechtigung sind. Dadurch ist eine hohe Konspiration im Spreehfunkver- kehr gegeben. Die Vorbereitung und Durchführung der Transporte mit Inhaftierten aus dem nichtsozialistischen Ausland konsequent durch, Grundlage für die Arbeit mit inhaftierten Ausländem aus dem nichtsozialistischen Ausland in den Staatssicherheit bilden weiterhin: die Gemeinsame Anweisung über die Durchführung der Untersuchungshaft - die Gemeinsamen Festlegungen der Hauptabteilung und der Abteilung des Ministeriums für Staats Sicherheit zur einheitlichen Durchsetzung einiger Bestimmungen der UntersuchungshaftVollzugsordnung -UKVO - in den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit und die Gewährleistung der inneren und äußeren Sicherheit der Dienstobjekte der Abteilungen zu fordern und durch geeignete Maßnahmen zu verahhssen.

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