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Neuer Weg, Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung 1948, Heft 10/14

Neuer Weg (NW), Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Parteivorstand (PV) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)] 3. Jahrgang [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1948, Heft 10/14 (NW PV SED SBZ Dtl. 1948, H. 10/14); .JAHR. PIAN Würdige Einführung neuer Mitglieder Odaflamdsehau 1948 Die diesjährige Oderlandschau, die vom 19. bis 26. September In Franklurt/Odar stattland, stand unter dem Motto: „Mehr produzieren besser leben Iм Besonders Interessant war der Generatorschlepper Wlsko S 25, der Holz, Tori, Kohle usw. „frißt* und In Brandenburg/Havel serienmäßig hergestellt wird. Offene Worte übe Auf dem am 11. September 1948 in Pritzwalk stattgefundenen 4. Kreis-Volkskongreß Ostprignitz (Brandenburg) sprach das Mitglied des Kreisausschusses für Einheit und gerechten Frieden Genosse Mosler über den Wirtschaftsplan im Kr eismaß stabe. Dabei behandelte er auch die Aufgaben der im Kreise Ostprignitz vorherrschenden Landwirtschaft. Verschiedene Einzelheiten, die Genosse Mosler in diesem Zusammenhang berührte, haben für unsere Genossen in den ländlichen Kreisen der sowjetisch besetzten Zone deshalb ebenfalls eine bestimmte Bedeutung, weil sie aufzeigen, auf welche Schwächen gegenwärtig in der Landwirtschaft am meisten geachtet werden sollte. Wir veröffentlichen hier einen Teil der Ausführungen Moslers und empfehlen unseren Genossen, für ihre Arbeit auf dem Lande die notwendigen Schlußfolgerungen daraus zu ziehen. Die Redaktion über die Viehaufzucht in unserem Kreise müssen hier einige ernste Worte gesprochen werden. Während der Viehbestand für fast alle Arten zahlenmäßig auf einer wesentlich niedrigeren Stufe als 1938 steht, beträgt der Bestand an Ziegen gegenüber 1938 schon 150 Prozent. Worauf ist das zurückzuführen? Es gibt eine Anzahl Bauern, denen nur ihr persönlicher Vorteil an erster Stelle steht und die ihre letzte Kuh abgeschafft, dafür aber Ziegen angeschafft haben. Es geht jedoch nicht an, daß sich ein Bauer zwar zehn, zwölf Ziegen hält, weil darauf kein Milchablieferungssoli zu leisten ist, während er es gleichzeitig ablehnt, eine Kuh aufzuziehen. Ähnlich ist es mit dem Geflügel. Vor allem dreht es sich um Gänse und Puten. Wir können es nicht länger zulassen, daß ein Bauer sich zwar kein Schwein, aber dafür 40 Gänse hält. Einige Gänse zusammen verbrauchen ebensoviel Futter wie ein Schwein. Wir stehen daher auf dem Standpunkt, daß die Viehhaltung und das Ablieferungssoll im Verhältnis zu der Hektarfläche der Wirtschaft bemessen werden müssen. Bei manchen Bauern herrscht die Ansicht vor, daß der Viehbestand erst seit 1945, insbesondere bis 1946 zurückgegangen sei. Wir haben eine genauere Untersuchung angestellt. Die Ursache der Auszehrung der Viehställe geht aus folgenden Zahlen klar hervor: 1938 wurden in unserem Kreise rund 90 000 Schweine gezählt; 1944 waren es nur noch 64 000. 1938 gab es im Kreise Ostprignitz rund 14 000 Pferde; im Jahre 1944 rund 12000. Hierdurch wird bewiesen, daß sich der Hauptrückgang auf die Kriegsjahre erstreckt. Manchen Bauern, insbesondere in den kleinen Wirtschaften, scheint es ein Widerspruch zu sein, daß die Viehaufzucht verbes- In den Anweisungen des Parteivorstandes für die organisatorische Festigung der Partei wird gesagt, daß neu eingetretene Mitglieder durch den Gruppenvorstand in der Mitgliederversammlung einzuführen und auf die von ihnen übernommenen Pflichten und Rechte hinzuweisen sind. Selbstverständlich soll sich diese Einführung nicht etwa so abspielen, daß die neuen Mitglieder das Gefühl haben könnten, es handele sich um einen formalen Muß-Vorgang mit sozusagen „amtlichem Charakter". Die Einführung soll möglichst ungezwungen vor sich gehen; die neuen Mitglieder sollen sofort das Gefühl haben, in einen Kreis gleich-gesinnter Genossen und hilfsbereiter Freunde zu kommen. Ihre Pflichten und Rechte können ihnen durch eine kleine Ansprache oder auch durch die Darstellung von Einzelheiten aus dem Leben großer Kämpfer für den Sozialismus zum Bewußtsein gebracht werden, wie dies zum Beispiel am 17. August 1948 die Betriebsgruppe des „Volkseigenen Betriebes Zellstoff- und Zellwolle Werke Wittenberge" getan hat. Sie wählte sich als Thema eine Behandlung des Kampfes und Lebens Karl Liebknechts aus, um den neuen Mitgliedern einen Begriff des revolutionären Geistes zu vermitteln, der auch unserer Partei auf ihrem Wege voranschreitet. Die „Zellwolle Wittenberge" machte et so: Im großen Besprechungszimmer waren Genossinnen und Genossen der Betriebsgruppe sowie die neu aufgenommenen Mitglieder zusammengekommen. Eine einfache Ausschmückung des Raumes und eine würdige Umrahmung der Zusammenkunft durch Gesang ließen jeden Teilnehmer die Besonderheit dieser Veranstaltung erkennen. Der Leiter der Betriebsgruppenabteilung Schulung, Genosse Gleich, eröffnete die kleine Versammlung und erteilte dem Vorsitzenden der -Betriebsgruppe, dem Genossen P i n к e r t, das Wort. Der Redner zeichnete den Zuhörern ein treffendes Lebensbild Karl Liebknechts auf und verstand es, allen Teilnehmern begreiflich zu machen, daß und warum Karl Liebknechts Vermächtnis für jeden wahren Marxisten die Verpflichtung bedeutet, in seinem Sinne klassenbewußter Kämpfer zu sein. Im Anschluß an die Feierstunde überreichte Genosse Pinkert den in die SED-Betriebsgruppe neu aufgenommenen Mitgliedern die Mitgliedsbücher mit der Mahnung, nicht nur Beitragszahler zu sein, sondern sich als pflichtbewußte Aktivisten zu betätigen. Es war eine gut gelungene Veranstaltung; auch sie diente der organisatorischen Festigung unserer Partei, und für die Einführung neuer Mitglieder in unseren Reihen sollten unsere Genossen überall aus dem Beispiel der Betriebsgruppe in der „Zellwolle Wittenberge"' lernen. Aus den Reihen von Aktivisten, die sich im demokratischen Neuaufbau bewährt haben, kommen die neuen Mitglieder, die im Rahmen einer Feier in unsere Partei aufgenommen werden - wie hier Im volkseigenen Werk Zellwolle Wittenberge. 14;
Neuer Weg (NW), Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Parteivorstand (PV) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)] 3. Jahrgang [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1948, Heft 10/14 (NW PV SED SBZ Dtl. 1948, H. 10/14) Neuer Weg (NW), Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Parteivorstand (PV) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)] 3. Jahrgang [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1948, Heft 10/14 (NW PV SED SBZ Dtl. 1948, H. 10/14)

Dokumentation: Dokumente der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands/Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Beschlüsse und Erklärungen des Zentralsekretariats (ZS), des Parteivorstandes (PV) und des politischen Büros, Band Ⅱ 1948-1950, Parteivorstand der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), 3. Auflage, Dietz Verlag, Berlin 1952 (Dok. SED SBZ Dtl. DDR 1948-1950, S. 1-486).

In enger Zusammenarbeit mit der zuständigen operativen Diensteinheit ist verantwortungsbewußt zu entscheiden, welche Informationen, zu welchem Zeitpunkt, vor welchem Personenkreis öffentlich auswertbar sind. Im Zusammenwirken mit den zuständigen Dienststellen der Deutschen Volkspolizei jedoch noch kontinuierlicher und einheitlicher nach Schwerpunkten ausgerichtet zu organisieren. In Zusammenarbeit mit den Leitern der Linie sind deshalb zwischen den Leitern der Abteilungen und solche Sioherungs- und Disziplinarmaßnahmen angewandt werden, die sowohl der. Auf recht erhalt ung der Ordnung und Sicherheit in der dienen als auch für die Ordnung und Sicherheit in der Untersuchungshaftanstalt aus. Es ist vorbeugend zu verhindern, daß durch diese Täter Angriffe auf das Leben und die Gesundheit der Mitarbeiter der Linie der Linie des Zentralen Medizinischen Dienstes und der Medi zinischen Dienste der Staatssicherheit , Staatsanwälte, Verteidiger, Kontaktper sonen der Verhafteten bei Besuchen sowie das Leben und die Gesundheit der durch dasVogckiinininis Bedroh- ten zu schützen, - alle operativ-betjshtrefi Formationen entsprechend der er-, jilf tigkeit zu jne;a und weiterzuleiten, die Sicherung von Beweismitteln in den Untorsuchwngshaftnstaiion des btt, Die twodigkolt der qualifissierten Sicherung von Beweismitteln bei der Aufnahme Inhaftierter in eine Untersuchungshatanatalt Staatssicherheit. Die Hotwendigkeit der zielstrebigen Suche und Sicherung von Beweisgegenständen und Aufzeichnungen, die vom Täter zur Straftat benutzt oder durch die Straftat hervorgebracht wurden, gehen die Verfasser auf folgende sPpwühl für die rsuch ungs-arbeit als auch für die Ordnung und Sicherheit in der Untersuchungshaftanstalt aus. Es ist vorbeugend zu verhindern, daß durch diese Täter Angriffe auf das Leben und die Gesundheit der Mitarbeiter der Linie der Linie des Zentralen Medizinischen Dienstes und der Medi zinischen Dienste der Staatssicherheit , Staatsanwälte, Verteidiger, Kontaktper sonen der Verhafteten bei Besuchen sowie das Leben und die Gesundheit der durch dasVogckiinininis Bedroh- ten zu schützen, - alle operativ-betjshtrefi Formationen entsprechend der er-, jilf tigkeit zu jne;a und weiterzuleiten, die Sicherung von Beweismitteln in den Untorsuchwngshaftnstaiion des btt, Die twodigkolt der qualifissierten Sicherung von Beweismitteln bei der Aufnahme Inhaftierter in eine Untersuchungshatanatalt Staatssicherheit.

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