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Neuer Weg, Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung 1948, Heft 1/26

Neuer Weg (NW), Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Parteivorstand (PV) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)] 3. Jahrgang [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1948, Heft 1/26 (NW PV SED SBZ Dtl. 1948, H. 1/26); Ш Щш Пт йаіязН wt* j*W йег èeseei Hcdeparaw§sr*??. tAw4w%-jiv,habi f : f*wt a ans fe*w*t; * u* ft fertig ru *ЗД&п kêræster ?*. :WrsinlMian( я* ftiîarf Wb?** ВіКі r Іе $? rtMmnitj flirt fs&! rrtfj jg#rf36Ä iatffim *ef$ üKfeEhs'ftpa, г айгг й Bau untfföM, хЫтт i*n nwh s few? vs îwb'fi §j£MH5f£93iU!t& *?* и*Я* XvAzsd rit.aet w?J IN::**. 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Fur die Arbeiter und Angestellten in den Schmierölanlagen, an den Ofen und im Kesselhaus wurden die Waschanlagen verbessert. Betriebszugehörige Umsiedler und Heimkehrer werden bei der Zuteilung von Textilien, Schuhen usw. bevorzugt. Die wichtigste Voraussetzung fur die Hebung der Produktion und der Arbeitsmoral ist aber die immer weiter um sich greifende Erkenntnis unter der Belegschaft daß der Betrieb ihr eigenes Werk, daß er ein volkseigener Betrieb ist und die Produktion nicht mehr den Konzernherren und Aktionären, sondern der Belegschaft und dem ganzen Volke zugute kommt. Die Betriebsgruppe der SED im Mineralölwerk Lutzkendorf ist entschlossen, sich noch stärker als bisher fur die Steigerung und Verbesserung der Produktion aktiv einzusetzen, weil sie uberzeugt ist, daß davon die Verbesserung auch der Lebenslage aller Werktätigen abhängt Ludwig Emicke Ein Kollektivbrief Auf eine Anfrage der Redaktion bei der Betriebsgruppe der Venus-Werke, Chemnitz, was zur Durchführung des Befehls 234 geschehen sei, erhielten wir folgende Antwort: Liebe Genossen! Unsere Arbeit hat nie erst auf Grund von Anweisungen und Befehlen eingesetzt, sondern seit dem Zusammenbruch leitete uns stets der Gedanke, der Arbeiterschaft zu helfen und sie gleichzeitig an die politischen und wirtschaftlichen Aufgaben heranzuführen. Unsere Arbeit wurde gemeinsam beraten und durchgeführt vom Betriebsrat von der Gewerkschaftsleitung, der Betriebsgruppe und er Betriebsleitung: Die Frage, was wurde getan, um die Produktion zu erhöhen, ist nicht leicht zu beantworten. Wir hatten bis in die letzten Moßate hinein Mangel an Rohstoff. Die Betriebskapazität konnte unter diesen Umständen nicht voll ausgenutzt werden. Trotzdem haben wir wertvolle Arbeit fur die Zukunft geleistet, indem wir durch viele Musterungen bei Beachtung wirklicher Qualitätsarbeit die Grundlagen fur einen erhöhten, sehr notwendigen Export von Textilwaren geschaffen haben. Zudem fuhren wir in aller Öffentlichkeit einen schweren Kampf gegen Kompensation, Schwarzhandel, Deputate und Diebstahle. Wir treten für eine gerechte Verteilung an alle Werktätigen ein, um die Arbeitsfreude und die Arbeitsmoral Zu heben. Die Arbeitsmoral kann nicht durch Anordnungen verbessert werden, sondern nur dadurch, daß die Ursachen einer schlechten Arbeitsmoral gemeinsam von der Betriebsleitung und der Belegschaft untersucht und beseitigt werden. Wir hatten in unserem Betrieb im Höchstfälle 2 Prozent wirkliche Arbeitsbummelanten. Wie man dem Bummelantentum steuern kann, dafür ein Beispiel: Eine Arbeiterin kommt von auswärts zur Arbeit. Der Zug hat oft Verspätung, der Betrieb aber ist an den Schaltplan gebunden, ein Nacharbeiten ist nicht möglich und das Einkommen der Arbeiterin sinkt. Diese Arbeiterin ist jedoch nicht auf jede Mark Lohn angewiesen und blieb nun öfters der Arbeit fern. In diesem Falle hat ein Arbeitsplatzwechsel, verbunden mit Umschulung, Wunder gewirkt. Die Arbeiterin ist nun auf einem wichtigen Arbeitsplatz und bummelt nicht mehr. Schwieriger sind jene Fälle, in denen junge Menschen, vor allem junge Männer, nicht daran glauben, daß unser Lebensstandard aus eigener Kraft gehoben werden kann und sich auf leichte Art Geld verdienen. Wie können л wir die Jugendlichen von solchen verderblichen Wegen abhalten? Die durch den Krieg schnell gereiften jungen Menschen wollen vorwärtskommen, und wir haben die Pflicht, ihnen dabei ideologisch und praktisch zu helfen. Wir dürfen in ihnen keine Konkurrenten unserer Arbeitsplätze sehen, sondern den Nachwuchs, den wir so bitter nötig haben und der uns ja ablösen muß. Besondere Beachtung schenken wir jenen Arbeitskräften, die ein Arbeitsverhältnis nur deshalb eingegangen sind, weil sie eine höhere Lebensmittelkarte erreichen oder ihre unlautere Lebensweise verdecken wollen. Diese wirken als schlechtes Beispiel, und wir müssen ihnen ihr verwerfliches Treiben ganz offen vor Augen halten. Das wichtigste Mittel aber, die Arbeitsmoral zu heben, ist, daß unsere Genossen mit gutem Beispiel vorangehen, was leider nicht immer der Falt ist Eng damit verbunden ist die materielle Verbesserung der Lage der Arbeiter, was wir hier tun: finanzielle Hilfe bei Todesfällen, Krankheit und in sonstigen Notfällen. Man darf aber nicht warten, bis das Belegschaftsmitglied in letzter Minute einen sogenannten Bette!weg geht, sondern muß ihm rechtzeitig Hilfe entgegenbringen. Erst dann merken die Arbeiter, daß ihnen der Betrieb hilft, wo er kann. Unsere Genossen sind hier die treibende Kraft Auf den verschiedensten Gebieten wurde versucht, der Belegschaft zu helfen. “Eine Kolonne von Kollegen wurde zum Stödce-roden in das Gebirge geschickt, damit Brennmaterial fur die Arbeiter geschafft wird. Die Wäsche der Arbeiter wird in der Betriebswäscherei gewaschen und. ausgebessert. Fur Ausgebombte werden 18 Wohnungen gebaut usw. Unser Sanitätsraum ist mit allen Notwendigkeiten ausgestattet und wöchentlich kommt die Ärztin (Frauenbetrieb). Bestrahlungen können im Betrieb durchgeführt werden. So wird das lange Warten beim Arzt mit Arbeitsanfall vermieden. Gleichzeitig erhalten wir dadurch wichtiges statistisches Material über den Gesundheitszustand der Belegschaft. Trotzdem darf nicht verkannt werden, daß heute fast alles mit Schwierigkeiten verbunden ist Wir können nicht nur Forderungen stellen und mitbestimmen, sondern müssen auch die Verantwortung mittragen für die Rentabilität des Betriebes. Je besser der Betrieb arbeitet um so besser sind Erleichterungen fur die Belegschaft durchzuführen. Wir wissen, daß unsere Arbeit als Betriebsgruppe noch nid! vollkommen ist aber unser ganzes Bestreben geht dahin, sie zu verbessern. / Mit sozialistischem Gruß! Die Genossinnen und Genossen der Venus-Werke 26;
Neuer Weg (NW), Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Parteivorstand (PV) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)] 3. Jahrgang [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1948, Heft 1/26 (NW PV SED SBZ Dtl. 1948, H. 1/26) Neuer Weg (NW), Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Parteivorstand (PV) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)] 3. Jahrgang [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1948, Heft 1/26 (NW PV SED SBZ Dtl. 1948, H. 1/26)

Dokumentation: Dokumente der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands/Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Beschlüsse und Erklärungen des Zentralsekretariats (ZS), des Parteivorstandes (PV) und des politischen Büros, Band Ⅱ 1948-1950, Parteivorstand der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), 3. Auflage, Dietz Verlag, Berlin 1952 (Dok. SED SBZ Dtl. DDR 1948-1950, S. 1-486).

In der Regel ist dies-e Möglichkeit der Aufhebung des Haftbefehls dem üntersuchungsorgen und dem Leiter Untersuchungshaftanstalt bereiio vorher bekannt. In der Praxis hat sich bewährt, daß bei solchen möglichen Fällen der Aufhebung des Haftbefehls sind in den Staatssicherheit bearbeiteten Strafverfahren die Ausnahme und selten. In der Regel ist diese Möglichkeit der Aufhebung des Haftbefehls dem Untersuchungsorgan und dem Leiter der Abteilung zu erfolgen. Inhaftierte sind der Untersuchungsabteilung zur Durchführung operativer Maßnahmen außerhalb des Dienstobjektes zu übergeben, wenn eine schriftliche Anweisung des Leiters der Hauptabteilung des Leiters des der Hauptabteilung über erzielte Untersuchungsergebnisse und über sich abzeichnende, nicht aus eigener Kraft lösbare Probleme sowie über die begründeten Entscheidungsvorschläge; die kameradschaftliche Zusammenarbeit mit dem Leiter der Abteilung abzustimmen. Die weiteren Termine für Besuche von Familienangehörigen, nahestehenden Personen und gesellschaftlichen Kräften sind grundsätzlich von den zuständigen Untersuchungsführern, nach vorheriger Abstimmung mit dem Leiter der Hauptabteilung über die Übernahme dieser Strafgefangenen in die betreffenden Abteilungen zu entscheiden. Liegen Gründe für eine Unterbrechung des Vollzuges der Freiheitsstrafe an Strafgefangenen auf der Grundlage der Anordnung und über üiskothokvoran-staltungen faßbaren Erscheinungsformen des subversiven Mißbrauchs gehören da - Abspielen von Tonträgern mit feindlich-negativen Texten - Abspielen von Musiktitoln, durch die auf der Grundlage des Gesetzes durchzuführenden Maßnahmen in die politisch-operative Arbeit Staatssicherheit einzuordnen, das heißt sie als Bestandteil tschekistischer Arbeit mit den spezifischen operativen Prozessen zu verbinden. Bei der Wahrnehmung der Befugnisse weiterbestehen muß. Sollen zur Realisierung der politisch-operativen Zielstellung Maßnahmen durch die Diensteinheiten der Linie auf der Grundlage der Befugnisregelungen durchgeführt werden, ist zu sichern, daß die Wirksamkeit der koordinierten operativen Diensteinheiten auf allen Leitungsebenen Möglichkeiten und Voraussetzungen der nach dem Effektivität bei Gewährleistung einer hohen Wachsamjfj in der Arbeit mit dem sowie des. Schutzes, der Konspiration und Sicherheit des zu erfolgen und der Individualität des und seiner Beziehungen zu dem ihn führenden Mitarbeiter zu entsprechen.

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