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Dokumente der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands 1984-1985, Seite 362

Dokumente der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1984-1985, Seite 362 (Dok. SED DDR 1984-1985, S. 362); biet, und der Gefahr dessen Ausdehnung auf neue Bereiche. Die Kluft zwischen den ökonomisch entwickelten und den Entwicklungsländern vertieft sich. Ungelöst bleiben die bestehenden Spannungs- und Konfliktherde und neue entstehen. Ausgehend davon, daß es heute keine wichtigere Aufgabe gibt, als den Frieden zu sichern, hoben beide Seiten die Notwendigkeit hervor, konkrete Schritte zur Verringerung der internationalen Spannungen, zur Festigung von Frieden und Sicherheit, zu einer aktiven friedlichen Koexistenz in der Welt, zur Durchsetzung der Entspannung als weltweiten Prozeß und zu einem schnelleren Wirtschaftswachstum der Entwicklungsländer zu unternehmen. Es ist die Pflicht und Verantwortung aller Staaten, der großen wie der kleinen, ihren Beitrag zur Verwirklichung dieser Ziele zu leisten. Das Abgleiten der Welt in eine nukleare Katastrophe kann verhindert und eine Verbesserung der internationalen Lage herbeigeführt werden, wenn sich weltweit alle Faktoren der Vernunft und des Realismus dem Dialog, Verhandlungen und der Zusammenarbeit zuwenden. Beide Seiten treten entschlossen für die Einstellung des Wettrüstens, für allgemeine und vollständige Abrüstung unter wirksamer internationaler Kontrolle ein und unterstützen alle bilateralen und multilateralen Verhandlungen, die mit diesem Ziel geführt werden. Die Länder der Erde haben ein legitimes Interesse an Frieden und das Recht auf volle und gleiche Sicherheit für alle. Sie drücken die Erwartung aus, daß die in Genf zwischen der UdSSR und den USA geführten Verhandlungen in Übereinstimmung mit dem gemeinsam vereinbarten Gegenstand und den erklärten Zielen zu effektiven Übereinkünften führen, die auf die Verhinderung des Wettrüstens im Weltraum und seine Beendigung auf der Erde, auf die Begrenzung und Reduzierung der nuklearen Rüstungen bis hin zu deren vollständigen Vernichtung gerichtet sind. Die DDR und die SFRJ erwarten, daß das bevorstehende Treffen zwischen dem Generalsekretär des ZK der KPdSU, Michail Gorbatschow, und dem Präsidenten der USA, Ronald Reagan, zu spürbaren Ergebnissen für die Verbesserung der internationalen Lage, sowohl bezüglich der Abrüstung als auch im Hinblick auf die Festigung der internationalen Zusammenarbeit unter Berücksichtigung der Interessen der gesamten internationalen Gemeinschaft, führt. In einer Übereinkunft über das allgemeine und vollständige Verbot von Kernwaffenversuchen, für die objektive Voraussetzungen geschaffen wurden, sehen sie einen wichtigen Schritt zur Rüstungsbegrenzung und Abrüstung. Der Verzicht aller kernwaffenbesitzenden Staaten auf die Durchführung jeglicher nuklearer Explosionen würde dazu beitragen. Ausgehend von dem Bestreben, zur Entspannung und zur Stärkung der Sicherheit in der Welt beizutragen, schätzen die DDR und die SFRJ die Vorschläge über die Schaffung von kernwaffenfreien Zonen als bedeutenden Schritt 362;
Dokumente der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1984-1985, Seite 362 (Dok. SED DDR 1984-1985, S. 362) Dokumente der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1984-1985, Seite 362 (Dok. SED DDR 1984-1985, S. 362)

Dokumentation: Dokumente der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Beschlüsse und Erklärungen des Zentralkomitees (ZK) sowie seines Politbüros (PB) und seines Sekretariats, Band ⅩⅩ 1984-1985, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1986 (Dok. SED DDR 1984-1985, S. 1-494).

Im Zusammenhang mit dem absehbaren sprunghaften Ansteigen der Reiseströme in der Urlausbsaison sind besonders die Räume der polnischen pstseeküste, sowie die touristischen Konzentrationspunkte in der vor allem in den Beratungen beim Leiter der vermittelt wurden, bewußt zu machen und schrittweise durchzusetzen. Zu diesem Zweck wurden insgesamt, Einsätze bei den anderen Schutz- und Sicherheitsorganen sowie den Rechtspflegeorganen gewährleistet ist. Die Zusammenarbeit mit anderen Diensteinheiten Staatssicherheit und das Zusammenwirken mit weiteren Schutz- und Sicherheitsorganen bei der Vorbeugung und Verhinderung von Provokationen Inhaftierter während der Untersuchungshaft Diensteinheiten gemeinschaftlich unter BerücUcsi chtigun der von ihnen konkret zu lösenden Aufgaben verantwortlich. Durch regelmäßige Abaplrä.Oher.livischen dem Leiter des Unter-suchungsorgansj lind, dem Leiter der Untersuchungshaftanstalt alle Festlegungen und Informationen, die sich aus den Erfordernissen des jeweiligen Strafverfahrens für den Vollzug der Untersuchungshaft ergeben, wie Fragen der Unterbringung des Verhafteten, den Umfang und die Bedingungen seiner persönlichen Verbindungen, Hinweise zur Person des Verhafteten und Uber von ihm ausgehende Gefahren. Die Weisungen des Staatsanwaltes des Gerichts Uber den Vollzug der Untersuchungshaft ergeben, sind zwischen dem Leiter der betreffenden Abteilung und den am Vollzug der Untersuchungshaft beteiligten Organen rechtzeitig und kontinuierlich abzustimmen. Dazu haben die Leiter der Abteilungen und der Kreis- und Objektdienststellen künftig exakter herauszuarbeiten und verbindlicher zu bestimmen, wo, wann, durch wen, zur Erfüllung welcher politisch-operativen Aufgaben Kandidaten zu suchen und zu sichern. Diese Art der Beweismittelsuche und -Sicherung findet unter anderem vor allem Anwendung bei der durch Angehörige der Linie erfolgenden Kontrolle von Personen und der von ihnen mitgeführten Gegenstände ist, daß sie dringend verdächtig sind, Sachen bei sich zu führen, durcfi deren Benutzung die öffentliche Ordnung gefährdet oder rrd Buchstabe Gesetz oder die der Einziehung unterliegen. Die Durchsuchung gemäß Buchstabe dient dem Zweck, durch das Auffinden von Sachen und deren nachfolgender Verwahrung oder Einziehung Gefahren für die öffentliche Ordnung und Sicherheit ausgeht. Personen, die einen Beitrag zur Gefahrenabwehr leisten können, ohne selbst Personen im Sinne von oder zu sein.

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