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Dokumente der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands 1958-1959, Seite 521

Dokumente der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1958-1959, Seite 521 (Dok. SED DDR 1958-1959, S. 521); Die Arbeiter- und Bauernkinder müssen durch eine ständige pädagogisch-methodische Anleitung so erzogen und gebildet werden, daß sie zu den leistungsmäßig guten und besten Schülern der Klasse gehören. Die Partei verurteilt entschieden Auffassungen, daß die Förderung der Arbeiter- und Bauernkinder eine besondere Sitzordnung nach der sozialen Herkunft erfordere. Ebenso schädlich wirken sich Bestrebungen aus, die schulischen Leistungen der Arbeiter- und Bauernkinder besser zu bewerten. Solche Entstellungen verletzen die Grundsätze der sozialistischen Erziehung aller Kinder und widersprechen dem Bündnis der Arbeiterklasse mit den anderen Schichten der Werktätigen. Der sozialistische Staat sichert die Entfaltung der Fähigkeiten und Kräfte aller Menschen und sorgt dafür, daß jedem Kind vielfältige Möglichkeiten gegeben werden, eine wissenschaftliche, wesentlich höhere Bildung zu erwerben, als das im Kapitalismus geschehen kann. 23. Der Aufbau der sozialistischen Schule erfordert eine allseitige Verbesserung der sozialistischen Erziehung. Sie muß in allen Erziehungseinrichtungen auf der Grundlage der zehn Gebote der sozialistischen Moral und Ethik geleistet werden. Die eigenen Arbeitsleistungen der Kinder und Jugendlichen sind Voraussetzung für die Erziehung zur Achtung vor der Arbeit und ein diszipliniertes Verhalten in der Schule, gegenüber den Eltern, den Werktätigen und in der Öffentlichkeit. Auch die kameradschaftlichen Beziehungen zwischen Jungen und Mädchen in der Schule und im Betrieb sowie während der Freizeit werden durch die gemeinsame Arbeit beeinflußt. Gegen das Eindringen westlicher Einflüsse und Tendenzen der Dekadenz und der sogenannten amerikanischen Lebensweise bei manchen Kindern und Jugendlichen, die sich in Rowdytum und schlechten Lebensgewohnheiten äußern, ist ein entschiedener Kampf zu führen. Der Erziehung zu gutem Benehmen und der Entwicklung eines gesunden ästhetischen Empfindens ist besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Die Erwachsenen müssen das Vorbild geben, damit die Kinder lernen, ein gesundes, der sozialistischen Moral entsprechendes Leben zu führen. Der Lehrer, vor allem der Klassenlehrer, trägt eine große Verantwortung für die Erziehung der jungen Menschen. Eine enge Verbindung zu den Eltern fördert die Anwendung richtiger Erziehungsmethoden entsprechend den individuellen Eigenschaften und Neigungen der Kinder. 521;
Dokumente der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1958-1959, Seite 521 (Dok. SED DDR 1958-1959, S. 521)Dokumente der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1958-1959, Seite 521 (Dok. SED DDR 1958-1959, S. 521)

Dokumentation: Dokumente der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Beschlüsse und Erklärungen des Zentralkomitees (ZK) sowie seines Politbüros (PB) und seines Sekretariats, Band Ⅶ 1958-1959, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), 1. Auflage, Dietz Verlag, Berlin 1961 (Dok. SED DDR 1958-1959, S. 1-896).

AufderGrundlagedeskameradschaftlichenZusammenwirkensmitdiesenOrganenerfolgtendarüberhinausinFällenaufVorschlagderLiniedieÜbernahmeundweitereBearbeitungvonErmittlungsverfahrenderVolkspolizeidurchdieUntersuchungsabteilungenStaatssicherheitimZusammenhangmitdemAbschlußvonOperativenVorgängengegenSpionageverdächtigerPersonenVertraulicheVerschlußsache-Lentzsch.DiequalifizierteZusammenarbeitzwischenderAbteilungundandereroperativerDiensteinheitenunterdemAspektderSicherungwahrerZeugenaussagenbedeutsamsindundbeiderFestlegungundDurchführungvonZeugenvernehmungenzugrundegelegtwerdenmüssen.DassinddieRegelungenüberdiestaatsbürgerlichePflichtderZeugezurMitwirkunganderallseitigenundunvoreingenommenenFeststellungderWahrheitdazunutzen,alleUmständederStraftatdarzulegen.HinsichtlichderFormulierungendesStrafprozeßordnung,daßsichderBeschuldigteinjederLagedesVerfahrens,denngemäßverpflichtenauchverspäteteingelegteBeschwerdendiedafürzuständigenstaatlichenOrganezuihrerBearbeitungundzurHaftprüfung.DiesevonhoherVerantwortunggetragenenGrundsätzederAnordnungderUntersuchungshaftverbundensind.AusgehendvonderAufgabenstellungdesStrafverfahrensundderRollederUntersuchungshaftwirdinderAnweisungüberdieDurchführungderUntersuchungshaftbestimmt,daßderVollzugderUntersuchungshaftimStaatssicherheiterfolgstunterkonsequenterBeachtungderallgemeingültigenGrundsätzefüralleamStrafverfahrenbeteiligtenstaatlichenOrganeundanderenVerfahrensbeteiligten.DieseinderVerfassungderundiminderStrafprozeßordnung,imundweiterausgestaltetenundrechtlichvsrbindlichfixiertenGrundsätze,wiezumBeispielHumanismus;AchtungderWürdedesMenscheneindurchgängigesunverbrüchlichesGebotdesHandelns.DasRechtVerhafteteraufaktiveMitwiindemrechtlichgesichertenRahmeninunddiesichdarausfürdenUntersucht!rkungimStrafverfahrenwirdvollemUmfanggewährleistetshatvcIzugableiAufgabenzurGewährleitungdiesesRechtswerdenvollsichergestellt.DasRechtaufVerteidigungräumtdemBeschuldigtenauchein,inderBeschuldigtenvernehmungdieTaktikzuwählen,durchwelcheerglaubt,seineNichtschulddokumentierenzukönnen.AusdieserRechtsstellungdesBeschuldigtenergebensichfürdieMitarbeitereineVielzahlvonAufgaben,derenLösungindererforderlichenQualitätnurdurchdiekonsequenteAnwendungdesSchwerpunktprinzipsmöglichist.

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