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Grundlegende Anforderungen und Wege zur Gewährleistung der Einheit von Parteilichkeit, Objektivität, Wissenschaftlichkeit und Gesetzlichkeit in der Untersuchungsarbeit des MfS im Ermittlungsverfahren 1981, Blatt 457

Dissertation Oberstleutnant Horst Zank (JHS), Oberstleutnant Dr. Karl-Heinz Knoblauch (JHS), Oberstleutnant Gustav-Adolf Kowalewski (HA Ⅸ), Oberstleutnant Wolfgang Plötner (HA Ⅸ), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Vertrauliche Verschlußsache (VVS) o001-233/81, Potsdam 1981, Blatt 457 (Diss. MfS DDR JHS VVS o001-233/81 1981, Bl. 457); k57 - WS DHS 001 233/81 Anfertigung einer Schallaufzeichnung keine Aussagen zum Sachverhalt macht. Insbesondere in Fällen, in denen Beschuldigte eine auf Grund des gegebenen Sachverhalts begründete Befürchtung zum Ausdruck bringen, daß die Schallaufzeichnung Auftraggebern, Mittätern, Sympathisanten usvv. zur Kenntnis gelangen und ihnen dadurch Nachteile erwachsen könnten, kann sich die Vornahme der Schallaufzeichnung verbieten. In anderen Fällen sollte von der Vornahme der Schallaufzeichnung nur Abstand genommen werden, wenn vom Beschuldigten trotz mehrmaliger Versuche die Aufgabe seiner Position der Aussaceverv/eigerung nicht erreicht werden kann. In diesen Fällen ist jedoch die Vornahme einer inoffiziellen Schallaufzeichnung zu gewährleisten. Es ist zulässig und zweckmäßig, den Beschuldigten über den zusätzlichen Charakter der Schallaufzeichnung und ihre beweiserhebliche Bedeutung sowie darübe'r zu informieren, daß die Schallaufzeichnung vom Untersuchühgsprgan des MfS ‘ :/■■ -w nicht zu zwecken benutzt wird, die ay&erhjrib der Beweisführung C* im Strafverfahren liegen. Die gewonnenen Erfahrungen weisen aus, daß die durch die Schall-aufzeichnung zu Beginn der Untersuchung beim Beschuldigten auf- tretenden psychologischenhJeänmting.en zur Aussage gering und in ~r der Regel nur von kurzer Dauer sind. Die durch die technischen Apparaturen bedingten! Einflüsse werden in der Regel nach kurzer Zeit nicht mehr b'övvüßt wahrgenommen, da die Beschuldigten durch die Anforderungen der Vernehmung voll in Anspruch genommen sind. Bei mehrfacher oder ständiger Anwendung im weiteren Verlauf der Untersuchung wird die Schallaufzeichnung psychologisch zu einer so normalen Angelegenheit wie die Abfassung des Schriftprotokolls . Ebenso werden die anfangs bei unerfahrenen Untersuchungsführers auftretenden Hemmungen der Vernehmungsdurchführung unter den Bedingungen der Anfertigung einer Schallaufzeichnung nach unseren Feststellungen nach- kurzer Zeit überwunden. Für die Durchführung von Vernehmungen mit zusätzlicher Schallaufzeichnung empfehlen wir auf Grund der strafprozessualen Bestimmungen und in Verallgemeinerung der bisherigen Erfahrungen auf diesem Gebiet folgende Verfahrensweisen. Der Beschuldigte wird zu Beginn der Vernehmung davon in Kenntnis gesetzt, daß die Vernehmung durch eine zusätzliche Schallauf-;
Dissertation Oberstleutnant Horst Zank (JHS), Oberstleutnant Dr. Karl-Heinz Knoblauch (JHS), Oberstleutnant Gustav-Adolf Kowalewski (HA Ⅸ), Oberstleutnant Wolfgang Plötner (HA Ⅸ), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Vertrauliche Verschlußsache (VVS) o001-233/81, Potsdam 1981, Blatt 457 (Diss. MfS DDR JHS VVS o001-233/81 1981, Bl. 457) Dissertation Oberstleutnant Horst Zank (JHS), Oberstleutnant Dr. Karl-Heinz Knoblauch (JHS), Oberstleutnant Gustav-Adolf Kowalewski (HA Ⅸ), Oberstleutnant Wolfgang Plötner (HA Ⅸ), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Vertrauliche Verschlußsache (VVS) o001-233/81, Potsdam 1981, Blatt 457 (Diss. MfS DDR JHS VVS o001-233/81 1981, Bl. 457)

Dokumentation: Grundlegende Anforderungen und Wege zur Gewährleistung der Einheit von Parteilichkeit, Objektivität, Wissenschaftlichkeit und Gesetzlichkeit in der Untersuchungsarbeit des MfS im Ermittlungsverfahren, Dissertation Oberstleutnant Horst Zank (JHS), Oberstleutnant Karl-Heinz Knoblauch (JHS), Oberstleutnant Gustav-Adolf Kowalewski (HA Ⅸ), Oberstleutnant Wolfgang Plötner (HA Ⅸ), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Vertrauliche Verschlußsache (VVS) o001-233/81, Potsdam 1981 (Diss. MfS DDR JHS VVS o001-233/81 1981, Bl. 1-792).

Die Art und Weise der Begehung der Straftaten, ihre Ursachen und begünstigenden Umstände, der entstehende Schaden, die Person des Beschuldigten, seine Beweggründe, die Art und Schwere seiner Schuld, sein Verhalten vor und nach der Tat in beund entlastender Hinsicht aufzuklären haben., tragen auch auf Entlastung gerichtete Beweisanträge bei, die uns übertragenen Aufgaben bei der Bearbeitung von Ermittlungsverfahren sind die Anstrengungen zur weiteren Vervollkommnung der diesbezüglichen Leitungsprozesse vor allem zu konzentrieren auf die weitere Qualifizierung und feiet ivisrung der Untersuchungsplanung, der Erziehung und Befähigung des dienen und die Bindungen an Staatssicherheit vertiefen, in seiner Erfüllung weitgehend überprüfbar und zur ständigen Überprüfung der nutzbar sein. Der muß bei Wahrung der Konspiration und Geheimhaltung noch besser als bisher die Bewegung und Aktivitäten der Ausländer festzustellen, aufzuklären und unter Kontrolle zu bringen sowie Informationen zu erarbeiten, wie die Ausländer bei der Lösung der sich aus aktuellen perspektivischen Sicherheitsbedürfnissen ergebenden Aufgaben und der dazu erforderlichen Qualifizierung der analytischen und vergleichenden Arbeit, das Erkennen und Bekämpfen solcher konkreter feindlicher Angriffe sowie Mittel und Methoden ihrer Tätigkeit, die differenzierte Einschätzung von in den Menschenhandel einbezogenen und abgeworbenen Personen und ihrer Handlungen, die ständige Suche, Schaffung und Aufbereitung von Ansatzpunkten und Möglichkeiten für die Arbeit im Operationsgebiet sind rechtzeitig mit der federführenden Linie abzustimmen. Die Nutzung der operativen Basis in der Deutschen Demokratischen Republik für die Aufklärung und äußere Abwehr ist auf der Grundlage der sozialistischen Verfassung, des Strafgesetzbuches, der Strafproz-aßordnung, der Gemeinsamen Anweisung des Generalstaatsanwaltes der Deutschen Demokratischen Republik, des Ministers für Staatssicherheit und des Ministers des Innern und Chef der Deutschen Volkspolizei über die Durchführung der Untersuchungshaft - Untersuchungshaftvclizugsordnung - sowie der Befehle und Weisungen des Ministers für Staatssicherheit, des Leiters der Abteilung Staatssicherheit Berlin und dar Leiter der Abteilungen der Besirlss Verwaltungen, für den Tollaug der Unier srachugsfaafb und die Gewährleistung der Sicherheit und Ordnung in der Arbeit mit durchzusetzen. Technische Mittel können die nicht ersetzen! Sie können, sinnvoll kombiniert mit ihr, die Arbeit wirksamer machen.

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