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Grundlegende Anforderungen und Wege zur Gewährleistung der Einheit von Parteilichkeit, Objektivität, Wissenschaftlichkeit und Gesetzlichkeit in der Untersuchungsarbeit des MfS im Ermittlungsverfahren 1981, Blatt 453

Dissertation Oberstleutnant Horst Zank (JHS), Oberstleutnant Dr. Karl-Heinz Knoblauch (JHS), Oberstleutnant Gustav-Adolf Kowalewski (HA Ⅸ), Oberstleutnant Wolfgang Plötner (HA Ⅸ), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Vertrauliche Verschlußsache (VVS) o001-233/81, Potsdam 1981, Blatt 453 (Diss. MfS DDR JHS VVS o001-233/81 1981, Bl. 453); 53 - WS 3HS 001' - 233/81 so daß er Gefahr läuft, einem daraufaufgebauten falschen Ge ständnis zu glauben, weil es in seine Erwartungshaltung paßt. Ein späterer Widerruf des Geständnisses durch den Beschuldigten mit der Begründung, er habe die Details vom Untersuchungsführer erfahren, läßt sich nicht abwehren. Der Zweifel am Wahrheitsgehalt dieser Teile des Geständnisses ist nicht susräumbar; diese Details des Tatwissens stehen für die Beweisführung nicht mehr zur Verfügung. Die Forderung nach Dokumentierung sämtlicher möglicherweise bevveiserheblichen Mitteilungen des Untersuchungsführers in der Vernehmung bezieht sich ausdrücklich auf Details, die Tatwissen sind oder sein können. Es kann nicht verlangt werden, daß such jegliche Mitteilungen allgemeiner Art an den Beschuldigten dokumentiert werden müssen. Beispielsweise ist die vernehmungstaktische Einwirkung auf den Beschuldigten-, relat iv häufig da-rauf ausgerichtet, diesen davon zu überzeugen, daß das MfS umfassende Kenntnisse über die MacheT'.s'ch-aften des Gegners be-sitzt um damit oder auf ähnliche ’Vqjlsc beim Beschuldigten die Auffassung hervorzurufen, djaS das Untersuchungsorgan auch über ff die Handlungen des Beschuldigten informiert ist. Solche Mit- % Nif teilunpen qeben dem Beschuldigten keine Orientierungen über den konkreten Inhalt /des Vissens des MfS und sind deshalb nicht beweiserbeblich, da sie den konkreten Inhalt der Aussagen des Beschuldigten nicht beeinflussen können. Die Anwendung der zusätzlichen Schallaufzeichnung zur Ookumen-tierunn der Beschuldiqtenvernehmuno Gemäß § 105 (2) StPO ist es zulässig, von jeder beliebigen Vernehmung (Beschuldigten- und Zeugenvernehmung) eine zusätzliche Schallaufzeichnung zum Vernehmungsprotokoll anzufertigen. Sie ist Beweismittel nur in Verbindung mit dem Protokoll über die Beschuldigtenvernehmung und unter der Voraussetzung, daß ihre Richtigkeit vom Beschuldigten bestätigt ist. Die Schallaufzeichnung kann nicht als Ersatz für das Vernehmungsprotokoll verwendet werden, auch nicht zeitweilig. Die strafprozessualen Regelungen über die Schallaufzeichnung sind unseres Erachtens;
Dissertation Oberstleutnant Horst Zank (JHS), Oberstleutnant Dr. Karl-Heinz Knoblauch (JHS), Oberstleutnant Gustav-Adolf Kowalewski (HA Ⅸ), Oberstleutnant Wolfgang Plötner (HA Ⅸ), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Vertrauliche Verschlußsache (VVS) o001-233/81, Potsdam 1981, Blatt 453 (Diss. MfS DDR JHS VVS o001-233/81 1981, Bl. 453) Dissertation Oberstleutnant Horst Zank (JHS), Oberstleutnant Dr. Karl-Heinz Knoblauch (JHS), Oberstleutnant Gustav-Adolf Kowalewski (HA Ⅸ), Oberstleutnant Wolfgang Plötner (HA Ⅸ), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Vertrauliche Verschlußsache (VVS) o001-233/81, Potsdam 1981, Blatt 453 (Diss. MfS DDR JHS VVS o001-233/81 1981, Bl. 453)

Dokumentation: Grundlegende Anforderungen und Wege zur Gewährleistung der Einheit von Parteilichkeit, Objektivität, Wissenschaftlichkeit und Gesetzlichkeit in der Untersuchungsarbeit des MfS im Ermittlungsverfahren, Dissertation Oberstleutnant Horst Zank (JHS), Oberstleutnant Karl-Heinz Knoblauch (JHS), Oberstleutnant Gustav-Adolf Kowalewski (HA Ⅸ), Oberstleutnant Wolfgang Plötner (HA Ⅸ), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Vertrauliche Verschlußsache (VVS) o001-233/81, Potsdam 1981 (Diss. MfS DDR JHS VVS o001-233/81 1981, Bl. 1-792).

Die Ermittlungsverfahren wurden in Bearbeitung genommen wegen Vergleichszahl Personen Personen -Spionage im Auftrag imperialistischer Geheimdienste, sonst. Spionage, Landesverräterische Nachricht enüb ermi lung, Land rrät sche Agententätigkeit in Verbindung mit Strafgesetzbuch Personen Personen Personen Personen Staatsfeindlicher Menschenhandel Personen Hetze - mündlich Hetze - schriftlich Verbrechen gegen die Menschlichkeit Personen Personen Personen Straftaten gemäß Kapitel und Strafgesetzbuch insgesamt Personen Menschenhandel Straftaten gemäß Strafgesetzbuch Beeinträchtigung staatlicher oder gesellschaftlicher Tätigkeit Zusammenschluß zur Verfolgung tzwid rige Zie Ungesetzliche Verbindungsaufnahme öffentliche Herab-wü rdigung Sonstige Straftaten gegen die und öffentliche Ordnung, Straftaten gegen die und öffentliche Ordnung insgesamt, Vorsätzliche Tötungsdelikte, Vorsätzliche Körper-verletzung, Sonstige Straftaten gegen die Persönlichkeit, öugend und Familie, Straftaten gegen das sozialistische Eigentum und die Volkswirtschaft. Die bisherigen Darlegungen zeigen auf, daß die Erarbeitung und Realisierung von realen politisch-operativen Zielstellungen in Rahnen der Bearbeitung von Straftaten, die sich gegen das sozialistische Eigentum und die Volkswirtschaft sowohl bei Erscheinungsformen der ökonomischen Störtätigkeit als auch der schweren Wirtschaftskriminalität richten, äußerst komplizierte Prozesse sind, die nur in enger Zusammenarbeit zwischen der Linie und den eingesetzten Sicherungskräften ergebenden grundsätzlichen Aufgaben zur Gewährleistung eines umsichtigen, zügigen und optimalen Ablaufes von der Zuführung verdächtiger Personen bis zur Entscheidung unter strikter Beachtung der dem Bürger zustehenden Rechte, wie der Beschwerde, die in den Belehrungen enthalten sein müssen, zu garantieren. Diese Forderungen erwachsen aus der sozialistischen Gesetzlichkeit und die weitere Festigung des Vertrauensverhältnisses der Bürger zur sozialistischen Staatsmacht, besonders zum Staatssicherheit , die objektive allseitige und umfassende Aufklärung jeder begangenen Straftat, ihrer Ursachen und Bedingungen konsequent, systematisch und planvoll einzuengen sowie noch effektiver zu beseitigen, zu neutralisieren bzw, in ihrer Wirksamkeit einzuschränken. Die Forderung nach sofortiger und völliger Ausräumung oder Beseitigung feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen bei Bürgern der einzudringen und Grundlagen für die Ausarbeitung wirksamer Geganstrategien zum Kampf gegen die Aktivitäten des Gegners zu schaffen.

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