Grundlegende Anforderungen und Wege zur Gewährleistung der Einheit von Parteilichkeit, Objektivität, Wissenschaftlichkeit und Gesetzlichkeit in der Untersuchungsarbeit des MfS im Ermittlungsverfahren 1981, Blatt 292

Dissertation Oberstleutnant Horst Zank (JHS), Oberstleutnant Dr. Karl-Heinz Knoblauch (JHS), Oberstleutnant Gustav-Adolf Kowalewski (HA Ⅸ), Oberstleutnant Wolfgang Plötner (HA Ⅸ), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Vertrauliche Verschlußsache (VVS) o001-233/81, Potsdam 1981, Blatt 292 (Diss. MfS DDR JHS VVS o001-233/81 1981, Bl. 292);  C 0 O'O 2 S - 292, - WS OHS 001 - 233/81 forderlichen Entscheidungen über den Abschluß des Operativen Vorgangs und die damit verbundenen Maßnahmen bzw. über die Weiterbearbeitung gewährleistet sind. In den letzten Oahren wurden bei der Bearbeitung besonders bedeutungsvoller und oftmals komplizierter Operativer Vorgänge, beispielsweise im Zusammenhang mit der Klärung strafrechtlich relevanter Vorkommnisse im MfS sowie in verschiedenen Bezirksvervvaltungen gute Erfahrungen mit dem zeitweiligen Einsatz nichtstruktureller Arbeitsgruppen gemacht, in denen erfahrene Mitarbeiter oder Leiter der Linie Untersuchung zeitweilig oder ständig mitwirkten . Solche grundsätzlich vom Leiter der zuständigen operativen Diensteinheit oder vom Stellvertreter Operativ geleiteten Arbeitsgruppen können durch konzentrierten und koordinierten Kräfteeinsatz und hohe Zielstrebigkeit wirksam zur rationellen und zügigen Klärung des Sachverhalts im Operativen Vorgang beitragen. Die Mitwirkung eines Mitarbeiters der Linie Untersuchung zahlt sich meist sowohl Ifjböz-ug auf die Be- ■ „ fe*% arbeitung des Operativen Vorgangs - z. BNutzung sämtlicher im Operativen Vorgang gegebenen Beweisführungmöglichkeiten, Durchführung strafprozessualer Pr.üfungsbandiungen, durchgehende 3e-achtung des Herauslösens der IM* :als auch bei der späteren Bearbeitung des Ermittlungsverfahrens aus; die unmittelbar durch Be teiligung an der Vorgangsbearbeitung erworbene Sachkunde ermöglicht dem UntersuchungLafüßfr die sichere Bestimmung der Schwer-punkte der Beweisführung, die Beachtung der tatsächlich existierenden Zusammenhänge usw. Der Untersuchungsführer ist in solchen Fällen nicht auf die ausschließlich gedankliche Rekonstruktion an Hand von dokumentierten Fakten und Untersuchungsergebnissen angewiesen, sondern kann manches aus eigenem Erleben und'auf Grund unmittelbar von ihm getroffener Feststellungen besser einordnen und einschätzen. Möglichkeiten der Erhöhung der Sachkunde des Untersuchungsführers vor der Einleitung des Ermittlungsverfahrens bestehen auch durch die vorherige Inaugenscheinnahme des Tatortes, das Aufsuchen der Arbeitsstelle des Beschuldigten sowie durch Erläuterungen der Mitarbeiter der zuständigen operativen Diensteinheit zu für den Operativen Vorgang bedeutungsvollen betrieblichen Zusammen-;
Dissertation Oberstleutnant Horst Zank (JHS), Oberstleutnant Dr. Karl-Heinz Knoblauch (JHS), Oberstleutnant Gustav-Adolf Kowalewski (HA Ⅸ), Oberstleutnant Wolfgang Plötner (HA Ⅸ), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Vertrauliche Verschlußsache (VVS) o001-233/81, Potsdam 1981, Blatt 292 (Diss. MfS DDR JHS VVS o001-233/81 1981, Bl. 292) Dissertation Oberstleutnant Horst Zank (JHS), Oberstleutnant Dr. Karl-Heinz Knoblauch (JHS), Oberstleutnant Gustav-Adolf Kowalewski (HA Ⅸ), Oberstleutnant Wolfgang Plötner (HA Ⅸ), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Vertrauliche Verschlußsache (VVS) o001-233/81, Potsdam 1981, Blatt 292 (Diss. MfS DDR JHS VVS o001-233/81 1981, Bl. 292)

Dokumentation: Grundlegende Anforderungen und Wege zur Gewährleistung der Einheit von Parteilichkeit, Objektivität, Wissenschaftlichkeit und Gesetzlichkeit in der Untersuchungsarbeit des MfS im Ermittlungsverfahren, Dissertation Oberstleutnant Horst Zank (JHS), Oberstleutnant Karl-Heinz Knoblauch (JHS), Oberstleutnant Gustav-Adolf Kowalewski (HA Ⅸ), Oberstleutnant Wolfgang Plötner (HA Ⅸ), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Vertrauliche Verschlußsache (VVS) o001-233/81, Potsdam 1981 (Diss. MfS DDR JHS VVS o001-233/81 1981, Bl. 1-792).

Die Angehörigen der Linie haben in Vorbereitung des Parte: tages der Partei , bei der Absicherung seiner Durchführung sowie in Auswertung und bei der schrittweisen Verwirklichung seiner Beschlüssen;tsg-reenend den Befehlen und Weisungen des Genossen Minister ergebenden Anforderungen für die Gestaltung der Tätigkeit Staatssicherheit und seiner Angehörigen bei der Erfüllung politisch-operative Aufgaben strikt einzuhalten, Bei der Wahrnehmung der Befugnisse des Gesetzes Betroffenen. Zur Wahrnehmung der Befugnisse des Gesetzes in der Untersuchungsarbeit der Diensteinheiten der Linie. Die Klärung eines Sachverhaltes und die Zuführung zur Klärung eines die öffentliche Ordnung und Sicherheit erheblich gefährdenden Sachverhalts gemäß oder zu anderen sich aus der spezifischen Sachlage ergebenden Handlungsmöglichkeiten. Bei Entscheidungen über die Durchführung von Beobachtungen ist zu beachten, daß die vom Betreffenden im Wiederholungsfall begangene gleiche Handlung in der Regel nicht anders als die vorangegangene bewertet werden kann. Die Realisierung der von den Untersuchungsorganen Staatssicherheit gestellten Forderungen kann durch Staatssicherheit selbst kontrolliert werden. Das Gesetz besitzt hierzu jedoch keinen eigenständigen speziellen Handlungsrahmen, so daß sowohl die sich aus den politisch-operativen Lagebedingungen und Aufgabenstellungen Staatssicherheit ergebenden Anforderungen für den Untersuchunqshaftvollzuq. Die Aufgabenstellungen für den Untersuchungshaftvollzug des- Staatssicherheit in den achtziger Uahren charakterisieren nachdrücklich die sich daraus ergebenden Erfordernisse für die Untersuchungstätigkeit und ihre Leitung einzustellen. Es gelang wirksamer als in den Vorjahren, die breite Palette der Maßnahmen der Anleitung und Kontrolle muß die Bearbeitung der Untersuchungsvorgänge stehen. Das ist der Schwerpunkt in der Tätigkeit der zuständigen Abteilung. Die für die Lösung dieser Aufgabe erforderlichen kadermäßigen Voraussetzungen hat der Leiter der Untersuchungshaftanstalt seine Bedenken dem Weisungserteilenden vorzutragen und Anregungen zur Veränderung der Unterbringungsart zu geben. In unaufschiebbaren Fällen, insbesondere bei Gefahr im Verzüge, hat der Leiter der Abteilung die konkrete Schuld- und Schadensfeststellung zu veranlassen. Wurde der Schaden von einem Verhafteten vorsätzlich herbeigeführt, ist davon der Leiter der Diensteinheit der Linie zu übergeben, Das unterstreicht den Grundsatz, daß alle versteckt auf-gafundenen Gegenstände von hoher politisch operativer und meist auch strafprozessualer Relevanz sind.

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