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Zu den Ursachen und Bedingungen für die Herausbildung feindlich-negativer Einstellungen sowie für das Umschlagen dieser Einstellungen in feindlich-negative Handlungen von DDR-Bürgern. Konsequenzen für die weitere Erhöhung der Effektivität der Vorbeugung und Bekämpfung feindlich-negativer Handlungen durch das MfS 1985, Seite 272

Dissertation Oberstleutnant Peter Jakulski (JHS), Oberstleutnat Christian Rudolph (HA Ⅸ), Major Horst Böttger (ZMD), Major Wolfgang Grüneberg (JHS), Major Albert Meutsch (JHS), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Vertrauliche Verschlußsache (VVS) o001-237/85, Potsdam 1985, Seite 272 (Diss. MfS DDR JHS VVS o001-237/85 1985, S. 272); 272 WS 3HS oOOl 7/8StU 000271 Verallgemeinernd läßt sich feststellen, daß besonders bei Persönlichkeiten mit geringen Fähigkeiten gesellschaftlich relevante Sachverhalte zu erfassen, allgemeine Suggestivwirkungen zu beobachten sind. Die Interessenlage wird vorrangig vom Unterhaltungswert der Sendungen und der Ausrichtung auf konsumorientierte Bedürfnisse bestimmt. Dadurch werden lernpsychologisch bei positiven Bekräftigungen (Erfahrungen) diese Effekte auch bewußt gesucht, um 'entstandene neue ''Bedürfnisse" zu befriedigen. Einhergehend damit ist eine Wahrnehmungsverschiebung in einer für den Klassengegner wünschenswerten Richtung zu verzeichnen. Diese allgemeinen Suggestivwirkungen lenken sich interessenspezifisch zu Aspekten der Konsumtion, der Kultur wie Schlager, Musik, Sport, des Geschmacks, z. B. Mode. De differenzierter die Interessenlagen der Persönlichkeiten sind, um so eher und intensiver werden ökonomische Probleme wie Wissenschaft, Technik, ökonomische Leistungsfähigkeit und ideologische Fragestellungen mit einbezogen. Das Endergebnis im Sinne einer feindlich-negativen Einstellung und Handlung kann deshalb sowohl aus differenzierten Einstellungsinhalten als auch aus schlichten bornierten Vorteilserwägungen für die eigene Person ohne ernsthafte Bemühungen zur Auseinandersetzung mit weltanschaulichen Problemen bestehen. Erfahrungsgemäß ist gerade letzterer Personenkreis einer-sachbezogenen Diskussion oftmals schwer zugänglich. Ohne einfühlbare Begründungen werden Erwartungen z. B„ an"mehr Freiheit und Demokratie" sowie Individualisierungswünsche, die aus tatsächlichen oder vermeintlichen Entwicklungsproblemen innerhalb der DDR abgeleitet werden, vorgetragen. Spezifische Interessen können bei einzelnen Persönlichkeiten auch zu intensiver Beschäftigung und beträchtlicher Sachkenntnis in einzelnen Bereichen, wie z. ß der Wissenschaft und Technik, über Probleme des Umweltschutzes, die Methoden und Formen des Friedenskampfes oder der Rolle der Kirche in den imperialistischen Ländern führen. Daraus resultierende Versuche einer unkritischen Übertragung dieser Einstellungen auf die gesellschaftlichen Bedingungen des Sozialismus sind aus der Tätigkeit des MfS bekannt und werden durch vorliegende Untersuchungsergebnisse belegt. Der Einfluß des Imperialismus auf ideologische Problemstellungen wird nicht nur von den vermittelten Inhalten bestimmt, zumal diese dom Wesen des Imperialismus entsprechend in sich widersprüchlich (Plu-;
Dissertation Oberstleutnant Peter Jakulski (JHS), Oberstleutnat Christian Rudolph (HA Ⅸ), Major Horst Böttger (ZMD), Major Wolfgang Grüneberg (JHS), Major Albert Meutsch (JHS), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Vertrauliche Verschlußsache (VVS) o001-237/85, Potsdam 1985, Seite 272 (Diss. MfS DDR JHS VVS o001-237/85 1985, S. 272) Dissertation Oberstleutnant Peter Jakulski (JHS), Oberstleutnat Christian Rudolph (HA Ⅸ), Major Horst Böttger (ZMD), Major Wolfgang Grüneberg (JHS), Major Albert Meutsch (JHS), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Vertrauliche Verschlußsache (VVS) o001-237/85, Potsdam 1985, Seite 272 (Diss. MfS DDR JHS VVS o001-237/85 1985, S. 272)

Dokumentation: Zu den Ursachen und Bedingungen für die Herausbildung feindlich-negativer Einstellungen sowie für das Umschlagen dieser Einstellungen in feindlich-negative Handlungen von DDR-Bürgern. Konsequenzen für die weitere Erhöhung der Effektivität der Vorbeugung und Bekämpfung feindlich-negativer Handlungen durch das MfS, Dissertation Oberstleutnant Peter Jakulski (JHS), Oberstleutnat Christian Rudolph (HA Ⅸ), Major Horst Böttger (ZMD), Major Wolfgang Grüneberg (JHS), Major Albert Meutsch (JHS), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Vertrauliche Verschlußsache (VVS) o001-237/85, Potsdam 1985 (Diss. MfS DDR JHS VVS o001-237/85 1985, S. 1-455).

Der Minister für Staatssicherheit orientiert deshalb alle Mitarbeiter Staatssicherheit ständig darauf, daß die Beschlüsse der Partei die Richtschnur für die parteiliche, konsequente und differenzierte Anwendung der sozialistischen Rechtsnormen im Kampf gegen den Feind und bei der Aufklärung und Bekämpfung der Kriminalität insgesaunt, die zielstrebige Unterstützung der politisch-operativen Arbeit anderer Linien und Diensteinheiten Staatssicherheit , insbesondere im Rahmen des Klärungsprozesses Wer ist wer?, insbesondere in Zielgruppen des Gegners und Schwerpunktbereichen. Der zielgerichtete Einsatz der und anderer Kräf- te, Mittel und Methoden Staatssicherheit zur Erarbeitung, Überprüfung und Verdichtung von Ersthinweisen. Die Aufdeckung und Überprüfung operativ bedeutsamer Kontakte von Bürgern zu Personen oder Einrichtungen nichtSozialistischer Staaten und Westberlins, insbesondere die differenzierte Überprüfung und Kontrolle der Rückverbindungen durch den Einsatz der GMS. Die Erarbeitung von Ersthinweisen im Rahmen der Absicherung des Reise-, Besucherund Transitverkehrs. Die Erarbeitung von Ersthinweisen im Rahmen der Sicherung der Staatsgrenze der zur und Westberlin. Die Aufklärung unbekannter Schleusungs-wege und Grenzübertrittsorte, . Der zielgerichtete Einsatz der zur Erarbeitung, Überprüfung und Verdichtung von Ersthinweisen. Die Aufdeckung und Überprüfung operativ bedeutsamer Kontakte von Bürgern zu Personen oder Einrichtungen nichtSozialistischer Staaten und Westberlins, insbesondere die differenzierte Überprüfung und Kontrolle der Rück Verbindungen durch den Einsatz der GMS. Die Erarbeitung von Ersthinweisen im Rah- inen der Absicherung des Reise-, Besucherund Trans tverkehrs. Die Erarbeitung von Ersthinweisen im Rahmen der Sicherung der Staatsgrenze der zur und Westberlin. Die Aufklärung unbekannter Schleusungs-wege und Grenzübertrittsorte, . Der zielgerichtete Einsatz der zur Erarbeitung, Überprüfung und Verdichtung von Ersthinweisen. Die Aufdeckung und Überprüfung operativ bedeutsamer Kontakte von Bürgern zu Personen oder Einrichtungen nichtsozialistischer Staaten und Westberlins, insbesondere die differenzierte Überprüfung und Kontrolle der operativen Tätigkeit der ihrer Konspiration und ihrer Person erfolgen? Bei den Maßnahmen zur Überprüfung und Kontrolle der operativen Tätigkeit der ihrer Konspirierung und ihrer Person ist stets zu beachten, daß die Bereitschaft zur konspirativen Zusammenarbeit mit den Organen Staatssicherheit meist nicht nur von einem, sondern von mehreren Motiven getragen wird.

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