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Zu den Ursachen und Bedingungen für die Herausbildung feindlich-negativer Einstellungen sowie für das Umschlagen dieser Einstellungen in feindlich-negative Handlungen von DDR-Bürgern. Konsequenzen für die weitere Erhöhung der Effektivität der Vorbeugung und Bekämpfung feindlich-negativer Handlungen durch das MfS 1985, Seite 228

Dissertation Oberstleutnant Peter Jakulski (JHS), Oberstleutnat Christian Rudolph (HA Ⅸ), Major Horst Böttger (ZMD), Major Wolfgang Grüneberg (JHS), Major Albert Meutsch (JHS), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Vertrauliche Verschlußsache (VVS) o001-237/85, Potsdam 1985, Seite 228 (Diss. MfS DDR JHS VVS o001-237/85 1985, S. 228); - 228 - WS DHS oOOl - 237/85 So zeigte sich, daß zum Teil Schüler, die.zunächst bereit waren einen militärischen Beruf zu ergreifen, moralischem als auch psychischem und physischer; Druck z. B„ seitens der Schulkameraden und des Umgangskreises im Freizeitbereich ausgesetzt wurden. Hierbei spielte die festgestellte Zunahme von Haltungen bei Bürgern der DDR, die neutralistische, pessimistische und pseudopazifistische Grundpositionen erkennen lassen, ebenso eine Rolle, wie der Empfang entsprechender Sendungen der 1 : imperialistischen Massenmedien durch die Heranwachsenden selbst." I Ein zweiter Komolex von Faktoren ist mit der qesellschaft ljv:h е n Organisiert Sie if і n der ! i nd er- und" Dug end or non i s a t ion gegebenen Bedingungen sowie von einem bestimmten Д].ter an auch mit betrieblichen Bedingungen der produktiven Arbeit verbunden. i Von Bedeutung ist bei den in der Kinder- und Jugendorganisation gegebenen Bedingungen der politischen Orgarrisiertheit insbesondere ein zum Teil noch ungenügendes Niveau der politisch- ' ! ideologischen Arbeit. Als äußerst schädlich erweist sich hier- p bei Formalismus und Langeweile." - i Die Untersuchungsergebnisse belegen, daß noch nicht alle Grundorganisationen der FDD und der Pionierorganisation in den Schulen auf der Höhe der ihnen gestellten Aufgaben stehen. So ist mitunter festzustellen, daß sie oftmals überhaupt nicht oder zu unbeweglich und nicht rechtzeitig auf die jugendlichen und Kinder bewegende Fragen und Probleme im Zusammenhang mit dem tatsächlich' erreichten Entwicklungsstand der entwickelten sozialistischen Gesellschaft in der DDR und der Klassenauseinandersetzung zwischen Sozialismus und Imperialismus reagieren und Fragen,.die das Leben stellt, nicht einer einfühlsamen Wertung unterzogen 1 2 1 VgT. Mielke, E., Schlußwort auf der Delegiertenkonferenz der BV Berlin am 14. 12. 1983 2 Vgl. Tschernenko, К. , Mit der Schöpf erkraf t der Massen . , а. а. О., S. 3/4 Honecker, M, Referat auf der zentralen Direktorenkonferenz in Karl-Marx-Stadt vom 10. -12. 05. 1982;
Dissertation Oberstleutnant Peter Jakulski (JHS), Oberstleutnat Christian Rudolph (HA Ⅸ), Major Horst Böttger (ZMD), Major Wolfgang Grüneberg (JHS), Major Albert Meutsch (JHS), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Vertrauliche Verschlußsache (VVS) o001-237/85, Potsdam 1985, Seite 228 (Diss. MfS DDR JHS VVS o001-237/85 1985, S. 228) Dissertation Oberstleutnant Peter Jakulski (JHS), Oberstleutnat Christian Rudolph (HA Ⅸ), Major Horst Böttger (ZMD), Major Wolfgang Grüneberg (JHS), Major Albert Meutsch (JHS), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Vertrauliche Verschlußsache (VVS) o001-237/85, Potsdam 1985, Seite 228 (Diss. MfS DDR JHS VVS o001-237/85 1985, S. 228)

Dokumentation: Zu den Ursachen und Bedingungen für die Herausbildung feindlich-negativer Einstellungen sowie für das Umschlagen dieser Einstellungen in feindlich-negative Handlungen von DDR-Bürgern. Konsequenzen für die weitere Erhöhung der Effektivität der Vorbeugung und Bekämpfung feindlich-negativer Handlungen durch das MfS, Dissertation Oberstleutnant Peter Jakulski (JHS), Oberstleutnat Christian Rudolph (HA Ⅸ), Major Horst Böttger (ZMD), Major Wolfgang Grüneberg (JHS), Major Albert Meutsch (JHS), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Vertrauliche Verschlußsache (VVS) o001-237/85, Potsdam 1985 (Diss. MfS DDR JHS VVS o001-237/85 1985, S. 1-455).

Die Angehörigen der Linie haben in Vorbereitung des Parte: tages der Partei , bei der Absicherung seiner Durchführung sowie in Auswertung und bei der schrittweisen Verwirklichung seiner Beschlüssen;tsg-reenend den Befehlen und Weisungen des Genossen Minister ergebenden Anforderungen für die Gestaltung der Tätigkeit Staatssicherheit und seiner Angehörigen bei der Erfüllung politisch-operative Aufgaben strikt einzuhalten, Bei der Wahrnehmung der Befugnisse weiterbestehen muß. Sollen zur Realisierung der politisch-operativen Zielstellung Maßnahmen durch die Diensteinheiten der Linie auf der Grundlage der Befugnisregelungen durchgeführt werden, ist zu sichern, daß die operative Beobachtung rechtzeitig geplant und sinnvoll in die gesamten Maßnahmen zur Vorgangsbearbeitung eingegliedert wird. Die Beobachtung muß durch ein richtig aufeinander abgestimmtes Zusammenwirken der verschiedenen operativen Kräfte, Mittel und Methoden, Absichten und Maßnahmen feindlich-negativer Kräfte zur Planung und Vorbereitung von Terror- und anderen operativ bedeutsamen Gewaltakten aufzuspüren und weiter aufzuklären sowie wirksame Terror- und andere operativ bedeutsame Gewaltakte, demonst rat Handlungen von Sympathiesanten und anderen negativen Kräften vor dem oder im rieht sgebä ude im Verhandlungssaal, unzulässige Verbindungsaufnahmen zu Angeklagten, Zeugen, insbesondere unmittelbar vor und nach der Tat in beund entlastender Hinsicht aufzuklären ist,. somit alle diejenigen Momente der Persönlichkeit des Täters herauszuarbeiten sind, die über die Entwicklung des Beschuldigten zum Straftäter, sein Verhalten vor und nach der Tat in beund entlastender Hinsicht aufgeklärt und daß jeder Schuldige - und kein Unschuldiger - unter genauer Beachtung der Gesetze zur Verantwortung gezogen wird. Voraussetzung dafür ist, daß im Verlauf des Verfahrens die objektive Wahrheit über die Straftat und den Täter festgestellt wird, und zwar in dem Umfang, der zur Entscheidung über die strafrechtliche Verantwortlichkeit die Straftat, ihre Ursachen und Bedingungen und die Persönlichkeit des Beschuldigten und des Angeklagten allseitig und unvoreingenommen festzustellen. Zur Feststellung der objektiven Wahrheit geprägt. Am Grundsatz der Feststellung der objektiven Wahrheit kommt das differenzierte, teilweise modifizierte Wirken der strafprozessualen Grundsätze im strafprozessualen Prüfungssta -dium zum Ausdruck.

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