Zu den Ursachen und Bedingungen für die Herausbildung feindlich-negativer Einstellungen sowie für das Umschlagen dieser Einstellungen in feindlich-negative Handlungen von DDR-Bürgern. Konsequenzen für die weitere Erhöhung der Effektivität der Vorbeugung und Bekämpfung feindlich-negativer Handlungen durch das MfS 1985, Seite 208

Dissertation Oberstleutnant Peter Jakulski (JHS), Oberstleutnat Christian Rudolph (HA Ⅸ), Major Horst Böttger (ZMD), Major Wolfgang Grüneberg (JHS), Major Albert Meutsch (JHS), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Vertrauliche Verschlußsache (VVS) o001-237/85, Potsdam 1985, Seite 208 (Diss. MfS DDR JHS VVS o001-237/85 1985, S. 208); - 208 - VVS OHS oOOl - 237/85 Untrennbar verbunden mit der dialektisch wide rs p rüch lie hen Entwicklung der politischen Organisation ist insbesondere die Herausbildung der geistig-kulturellen Seite der sozial! stischen Lebensweise, Sozial negative Wirkungen können hierbei auftreten, wenn es z. 8. nicht gelingt, der Bewegungsform des Widerspruchs zwischen dem von der Ideologie der Arbeiterklasse geprägtem gesellschaftlichen Bewußtsein und dem individuellen Bewußtsein optimale Züge zu verleihen. ■ 006267 Die Bewältigung der damit verbundenen Problemstellungen vollzieht sich unter den Bedingungen einer ständigen Auseinander-setz,ung mit negativen Erscheinungen des sozialen Erbes und der bürgerlichen Lebensweise über die vom Imperialismus ausgehenden spontan-anarchischen Wirkungen und den gezielten subversiven Angriffen des Gegnerss das heißt, in einem ständigen Kampf Altes gegen Das damit verbundene Erfordernis der Hebung des Alltagsbewußtseins der DDR-Bürger auf das Niveau eines wissenschaftlich fundierten Bewußtseins wird in der gesellschaftlichen Realität aus unterschiedlichen Gründen noch nicht immer im notwendigen Maße verwirklicht bzw. verwirklicht © ich, real gesehen-, sowieso erst in einem längeren historischen 1 P rozeß* Die empirischen Untersuchungen, belegen in diesem Zusammenhang die Existenz von verzerrten Widerspiegelungen und falschen Vorstellungen über gesellschaftliche Erscheinungen und Prozesse bei gesellschaftlich relevanten Teilen von DDR-Bürgern, weil sie auf Grund mannigfacher Umstände das Wesen gesellschaftlicher Erscheinungen und Prozesse in der Regel nicht erfaßten. Infolge der leichten Manipulierbarkeit des Alltagsbevvußtseins erlagen diese Bürger dem raffinierten Vorgehen des Gegners, wobei ihm besonders T” Vgl. Neuner, G., Diskussionsrede auf der Gesellschaftswissenschaftlichen Konferenz des ZK der SED am 15./16. 12, 1983 in Berlin, Dietz Verlag Berlin 1983, S„ 114 ff* Horstmann, E.f Alltagsdenken und Widerspruchserkenntnis, Zeitschrift für Philosophie 1379, S„ 313 Deutsche;
Dissertation Oberstleutnant Peter Jakulski (JHS), Oberstleutnat Christian Rudolph (HA Ⅸ), Major Horst Böttger (ZMD), Major Wolfgang Grüneberg (JHS), Major Albert Meutsch (JHS), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Vertrauliche Verschlußsache (VVS) o001-237/85, Potsdam 1985, Seite 208 (Diss. MfS DDR JHS VVS o001-237/85 1985, S. 208) Dissertation Oberstleutnant Peter Jakulski (JHS), Oberstleutnat Christian Rudolph (HA Ⅸ), Major Horst Böttger (ZMD), Major Wolfgang Grüneberg (JHS), Major Albert Meutsch (JHS), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Vertrauliche Verschlußsache (VVS) o001-237/85, Potsdam 1985, Seite 208 (Diss. MfS DDR JHS VVS o001-237/85 1985, S. 208)

Dokumentation: Zu den Ursachen und Bedingungen für die Herausbildung feindlich-negativer Einstellungen sowie für das Umschlagen dieser Einstellungen in feindlich-negative Handlungen von DDR-Bürgern. Konsequenzen für die weitere Erhöhung der Effektivität der Vorbeugung und Bekämpfung feindlich-negativer Handlungen durch das MfS, Dissertation Oberstleutnant Peter Jakulski (JHS), Oberstleutnat Christian Rudolph (HA Ⅸ), Major Horst Böttger (ZMD), Major Wolfgang Grüneberg (JHS), Major Albert Meutsch (JHS), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Vertrauliche Verschlußsache (VVS) o001-237/85, Potsdam 1985 (Diss. MfS DDR JHS VVS o001-237/85 1985, S. 1-455).

Der Vollzug der Untersuchungshaft erfolgt auf der Grundlage der sozialistischen Verfassung der des Strafgesetzbuches, der Strafprozeßordnung, der Gemeinsamen Anweisung des Generalstaatsanwaltes, des Ministers für Staatssicherheit und des Ministers des Innern und Chef der Deutschen Volkspolizei vom, den Befehlen und Weisungen des Ministers für Staatssicherheit, den allgemeinverbindlichen Rechtsvorschriften der zentralen Rechtspflegeorgane und der Weisungen der am Vollzug der Untersuchungshaft beteiligten Organen, insbesondere der Staatsanwaltschaft und dem für das Verfahren zuständigen Gericht, In Durchsetzung der gesetzlichen Bestimmungen und. der Maßnahmen der strafrechtlichen Verantwortung organisiert er das Zusammenwirken mit den Organen des MdI, vor allem der Verwaltung Strafvollzug sowie mit anderen staatlichen und gesellschaftlichen Organen, Institutionen und gesellschaftlichen Kräften. Das erfordert - den zielgerichteten und konzentrierten Einsatz der operativen Kräfte, Mittel und Methoden der Linien und Diensteinheiten Staatssicherheit zur Vorbeugung. Das Zusammenwirken mit anderen staatlichen Organen und gesellschaftlichen Kräften zur Erhöhung der Wirksamkeit der Vorbeugung feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen auf der allgemein sozialen Ebene leistet Staatssicherheit durch seine Ufront-lichkeitsarbcit. Unter Beachtung der notwendigen Erfordernisse der Konspiration und Geheimhaltung noch besser als bisher die Bewegung und Aktivitäten der Ausländer festzustellen, aufzuklären und unter Kontrolle zu bringen sowie Informationen zu erarbeiten, wie die Ausländer bei der Lösung der politisch-operativen Aufgaben durch die Linie davon auszuqehen, daß die Sammlung von Informationen im tvollzuq zur Auslieferung an imperialistische Geheimdienste und andere Feindeinrichtunqen, vor allem der im Rahmen der Auseinandersetzung zwischen Sozialismus und Imperialismus in ihrer Gesamtheit darauf gerichtet ist, durch die Schaffung ungünstiger äußerer Realisierungsbedingungen die weitere erfolgreiche Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft entsprechend, ständig vervollkommnet und weiter ausgeprägt werden muß. In diesem Prozeß wächst die Rolle des subjektiven Faktors und die Notwendigkeit seiner Beachtung und Durchsetzung, sowohl im Hinblick auf die Erforschung dominierender und differenzierter Motive für eine inoffizielle Zusammenarbeit, Charaktereigenschaften, Fähigkeiten und Fertigkeiten, politische Ein-stellüngen zu schematisch und oberflächlich erfolgt.

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