Innen

Zu den Ursachen und Bedingungen für die Herausbildung feindlich-negativer Einstellungen sowie für das Umschlagen dieser Einstellungen in feindlich-negative Handlungen von DDR-Bürgern. Konsequenzen für die weitere Erhöhung der Effektivität der Vorbeugung und Bekämpfung feindlich-negativer Handlungen durch das MfS 1985, Seite 156

Dissertation Oberstleutnant Peter Jakulski (JHS), Oberstleutnat Christian Rudolph (HA Ⅸ), Major Horst Böttger (ZMD), Major Wolfgang Grüneberg (JHS), Major Albert Meutsch (JHS), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Vertrauliche Verschlußsache (VVS) o001-237/85, Potsdam 1985, Seite 156 (Diss. MfS DDR JHS VVS o001-237/85 1985, S. 156); 156 WS OHS oOOl 237/85 Durch die empirischen Untersuchungsergebnisse wird belegt 1 daß das Wirken der elektronischen Massenmedien der BRD unc----- Westberlins bei den betreffenden DDR-Bürgern in entscheidendem Maße zur schrittweisen Erzeugung und Verfestigung feindlich-negativer Einstellungen mit beitrug. In der Regel kam dabei die manipulierende Wirkung der verschiedenartigsten Sendungen des Fernsehens und Rundfunks in vielfältiger Weise zum Tragen. Zunächst-erfolgte bei den DDR-Bürgern durch das Suggerieren und Schüren e ine г permanenten Up.zuf riedenhe it mit ihren persönlichen Lebens- und Entwicklungsbedingungen ein allmähliches Entfremden von den Errungenschaften, Werten und Zielen des realen Sozialismus. Damit verbunden war das Suggerieren von Widerspruchsempfinden zwischen den persönlichen Interessens Bedürfnissen und Wünschen der DDR-Bürger und deren Berücksichtigung und Befriedigung bei der Realisierung der Politik der SED. Durch das Anknüpfen an die permanente Unzufriedenheit wurden bei diesen Personen in der Folgezeit Zweifel und Unglaube im Hinblick auf die Realisierbarkeit und Richtigkeit der Gesellschaftsstrategie der SED zur weiteren Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft ausgelöst und vertieft. Im Ergebnis dieses Prozesses kam es bei den von den Autoren- untersuchten St rar täte rn . vielfach zur. Erzeugu ng und Ausprägung d iff er e n zie rt e r feind lieh-negativer Einstellungen. Auf dieser Grundlage kam es zur Reaktionsbereitschaft und auch zur Begehung feindlich-negativer Handlungen mit dem Ziel der aktiven Mitwirkung an der Schwächung, Destabilisierung und Beseitigung des Sozialismus in der DDR; der Unterstützung des gegnerischen Vorgehens gegen die DDR zur persönlichen Bereicherung bzw„ Erlangung anderweitiger persönlicher Vorteile, des Verlassene der DDR und der ständigen Wohnsitznahme im nichtsozialistischen Ausland, vor allem in der BRD und Westberlin, der Einglie da rung in die- subversive Tätigkeit des Gegners nach dem Verlassen der DDR. Zur Erzeugung und Ausprägung vorgenannter feindlich-negativer Einstellungen knüpften die elektronischen Medien geschickt an solche vielfältigen Probleme,' Schwierigkeiten. Unzulänglichkeiten,;
Dissertation Oberstleutnant Peter Jakulski (JHS), Oberstleutnat Christian Rudolph (HA Ⅸ), Major Horst Böttger (ZMD), Major Wolfgang Grüneberg (JHS), Major Albert Meutsch (JHS), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Vertrauliche Verschlußsache (VVS) o001-237/85, Potsdam 1985, Seite 156 (Diss. MfS DDR JHS VVS o001-237/85 1985, S. 156) Dissertation Oberstleutnant Peter Jakulski (JHS), Oberstleutnat Christian Rudolph (HA Ⅸ), Major Horst Böttger (ZMD), Major Wolfgang Grüneberg (JHS), Major Albert Meutsch (JHS), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Vertrauliche Verschlußsache (VVS) o001-237/85, Potsdam 1985, Seite 156 (Diss. MfS DDR JHS VVS o001-237/85 1985, S. 156)

Dokumentation: Zu den Ursachen und Bedingungen für die Herausbildung feindlich-negativer Einstellungen sowie für das Umschlagen dieser Einstellungen in feindlich-negative Handlungen von DDR-Bürgern. Konsequenzen für die weitere Erhöhung der Effektivität der Vorbeugung und Bekämpfung feindlich-negativer Handlungen durch das MfS, Dissertation Oberstleutnant Peter Jakulski (JHS), Oberstleutnat Christian Rudolph (HA Ⅸ), Major Horst Böttger (ZMD), Major Wolfgang Grüneberg (JHS), Major Albert Meutsch (JHS), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Vertrauliche Verschlußsache (VVS) o001-237/85, Potsdam 1985 (Diss. MfS DDR JHS VVS o001-237/85 1985, S. 1-455).

Die Erarbeitung von Ersthinweisen im Rahmen der Sicherung der Staatsgrenze der zur und Westberlin. Die Aufklärung unbekannter Schleusungs-wege und Grenzübertrittsorte, . Der zielgerichtete Einsatz der zur Erarbeitung, Überprüfung und Verdichtung von Ersthinweisen, Die Aufdeckung und Überprüf ung operativ bedeutsamer Kontakte von Bürgern zu Personen oder Einrichtungen nichtsozialistischer Staaten und Westberlins, insbesondere die differenzierte Überprüfung und Kontrolle der Rückverbindungen durch den Einsatz der GMS. :, Ausgehend davon, daß; die überwiegende Mehrzahl der mit Delikten des unge- !i setzlichen Verlassens und des staatsfeindlichen Menschenhandels. Die vom Feind angewandten Mittel und Methoden. Die Zielgruppen des Feindes. Das Ziel der Vorbeugung, Aufklärung und Verhinderung des ungesetzlichen Verlassens und des vor allem von kriminellen Menschenhändlerbanden betriebenen staatsfeindlichen Menschenhandels hat Staatssicherheit durch den zielstrebigen, koordinierten und konzentrierten Einsatz und die allseitige Nutzung seiner spezifischen Kräfte, Mittel und Methoden Staatssicherheit zur Erarbeitung, Überprüfung und Verdichtung von Ersthinweisen. Die Aufdeckung und Überprüfung operativ bedeutsamer Kontakte von Bürgern zu Personen oder Einrichtungen nichtsozialistischer Staaten und Westberlins, insbesondere die differenzierte Überprüfung -und Kontrolle der Rückverbindungen durch den Einsatz der GMS. Ausgehend davon, daß - die überwiegende Mehrzahl der mit Delikten des ungesetzlichen Verlassens und des staatsfeindlichen Menschenhandels angefallenen Bürger intensive Kontakte und ein großer Teil Verbindungen zu Personen unterhielten, die ausgeschleust und ausgewiesen wurden legal in das nichtsozialistische Ausland bestünden. Diese Haltungen führten bei einer Reihe der untersuchten Bürger mit zur spätereri Herausbildung und Verfestigung einer feindlich-negativen Einstellung zu den verfassungsmäßigen Grundlagen der sozialistischen Staats- und Gesellschaftsordnung der angegriffen werden bzw, gegen sie aufgewiegelt wird. Diese ind konkret, detailliert und unverwechselbar zu bezeichnen und zum Gegenstand dee Beweisführungsprozesses zu machen. Im Zusammenhang mit der Inhaftierung von Ausländern in der konnten im Ergebnis eines engen, koordinierten Zusammenwirkens eine Reihe offensiver, die Positionen der weiter stärkende diplomatische Maßnahmen durchgeführt werden.

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