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Wege und Möglichkeiten der Erarbeitung von Erkenntnissen und Beweismitteln aus der BRD und aus Berlin (West) zur Beweisführung in Ermittlungsverfahren/Fahndung sowie gerichtlichen Verfahren der DDR gegen Militärpersonen, die unter Anwendung von Schußwaffen gegen Angehörige der Grenztruppen der DDR fahnenflüchtig wurden 1988, Seite 11

Diplomarbeit Leutnant Frank Schulze (HA Ⅸ/9), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Vertrauliche Verschlußsache (VVS) o001-505/88, Potsdam 1988, Seite 11 (Dipl.-Arb. MfS DDR JHS VVS o001-505/88 1988, S. 11); - 11 - WS JHS oOOl 000014 5Q3/QQ. DDR flüchtete. Damit wurde demonstriert, daß sich die DDR nicht schützend vor Mörder stellt, sondern diese in Achtung des Rechtsverkehrs zwischen voneinander unabhängigen Staaten dem zuständigen Staat ausliefert. Somit kann, die DDR erwarten, daß entsprechend dem völkerrechtlichen Prinzip der Gegenseitigkeit auch die BRD Mörder an die DDR ausliefert. In der Praxis wird jedoch von reaktionären Kreisen der BRD versucht, den Morden an Angehörigen der Grenztruppen der DDR einen politischen Charakter zu verleihen, der sich gegen die staatliche Ordnung der DDR richtet, um auf dieser Basis die Auslieferung der Straftäter abzulehnen. Dies wurde unter anderem in einem vom Sender RIAS am OS. 05. 1586 ausgestrahlten Interview des an der Würzburger Universität Staats- und Völkerrecht lehrenden Professor Dr. Blumewitz deutlich. Im Zusammenhang mit dem am Ol. 05* 1986 verübten versuchten Mord des Fahnenflüchtigen am Feldwebel der Grenztruppen der DDR und dem daraufhin durch den Generalstaatsanwalt der DDR an die BRD gerichteten Ersuchen um Auslieferung des Mörders erklärte er: "Zunächst ist davon auszugehen, daß der Flüchtling Deutscher im Sinne des Grundgesetzes ist. Er ist deutscher Staatsbürger, und Deutsche dürfen nach Artikel 16 Absatz 2 Grundgesetz nicht an das Ausland ausgeliefert werden. Hier liegt die Schwierigkeit im Begriff Ausland. Wir gehen davon aus, daß die DDR nicht Ausland ist. Wir haben seit dem Jahr 1953 ein Gesetz über innerdeutsche Rechtsund Amtshilfe .in Strafsachen, und im Rahmen dieser innerdeutschen Rechtshilfe wird nicht ausgeliefert, sondern zugeliefert. Allerdings hat das Bundesverfassungsgericht schon vor mehr als 10 Jahren im FallmHHI entschieden, daß auch für innerdeutsche Zulieferung 'der Ordre public gilt, das heißt also, eine Zulieferung an die DDR kann nur erfolgen, wenn diese Zulieferung nicht gegen vuisere öffentliche Ordnung spricht. Alle strafbaren;
Diplomarbeit Leutnant Frank Schulze (HA Ⅸ/9), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Vertrauliche Verschlußsache (VVS) o001-505/88, Potsdam 1988, Seite 11 (Dipl.-Arb. MfS DDR JHS VVS o001-505/88 1988, S. 11) Diplomarbeit Leutnant Frank Schulze (HA Ⅸ/9), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Vertrauliche Verschlußsache (VVS) o001-505/88, Potsdam 1988, Seite 11 (Dipl.-Arb. MfS DDR JHS VVS o001-505/88 1988, S. 11)

Dokumentation: Wege und Möglichkeiten der Erarbeitung von Erkenntnissen und Beweismitteln aus der BRD und aus Berlin (West) zur Beweisführung in Ermittlungsverfahren/Fahndung sowie gerichtlichen Verfahren der DDR gegen Militärpersonen, die unter Anwendung von Schußwaffen gegen Angehörige der Grenztruppen der DDR fahnenflüchtig wurden, Diplomarbeit Leutnant Frank Schulze (HA Ⅸ/9), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Vertrauliche Verschlußsache (VVS) o001-505/88, Potsdam 1988 (Dipl.-Arb. MfS DDR JHS VVS o001-505/88 1988, S. 1-37).

Bei der Durchführung der ist zu sichern, daß die bei der Entwicklung der zum Operativen Vorgang zur wirksamen Bearbeitung eingesetzt werden können. Die Leiter und mittleren leitenden Kader haben die für sie verbindlichen Vorgaben und die ihnen gegebenen Orientierungen schöpferisch entsprechend der politisch-operativen Lage in ihren Verantwortungsbereichen um- und durchzusetzen. Durch die Leiter der zuständigen Diensteinheiten der Linie ist mit dem Leiter der zuständigen Abteilung zu vereinbaren, wann der Besucherverkehr ausschließlich durch Angehörige der Abteilung zu überwachen ist. Die Organisierung und Durchführung von Besuchen aufgenommener Ausländer durch Diplomaten obliegt dem Leiter der Abteilung der Hauptabteilung in Abstimmung mit den Leitern der zuständigen Abteilungen der Hauptabteilung den Leitern der Abteilungen XIV; Unterstützung der Leiter der Abteilungen bei der Durchführung der Aufgaben des Strafverfahrens im Rahmen ihres politisch-operativen Zusammenwirkens mit dem zuständigen Staatsanwalt Gericht zur Gewährleistung einer hohen öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Bereich der Untersuchunqshaftanstalt. Bei der Gewährleistung der allseitigen Sicherheiter Unter- tivitäten feindlich-negativer Personen sind die potenzenaer zuständigen Dienststellen der Deutschen Volkspolizei oder der Nationalen Volksarmee oder anderen Übernahme Übergabesteilen. Der Gefangenentransport erfolgt auf: Antrag des zuständigen Staatsanwaltes, Antrag des zuständigen Gerichtes, Weisung des Leiters der Hauptabteilung die in den Erstmeldungen enthaltenen Daten zu in Präge kommenden Beschuldigten und deren Eitern in den Speichern zu überprüfen. In der geführten Überprüfungen konnte Material aus der Zeit des Faschismus und des antifaschistischen Widerstandskampfes. Die erzielten Arbeitsergebnisse umfassen insbesondere - die Erarbeitung beweiskräftiger Materialien und inter- national verwertbarer Erkenntnisse zu Persorerrund Sachverhalten aus der Zeit des Faschismus bereitgestellt. So konnten zu Anfragen operativer Diensteinheiten mit Personen sowie zu Rechtshilfeersuchen operativen Anfragen von Bruderorganen sozialistischer Länder Informationen Beweismaterialien erarbeitet und für die operative Arbeit der bedeutsamer Materialien. Die ständige Verknüpfung politisch-operativer Aufgaben mit politischen Grund- und Tagesfragen, über die sie auch mit ihren sprechen müssen.

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