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Die politisch-operative Zersetzung - eine wesentliche Methode zur Bekämpfung der Organisatoren und Inspiratoren politischer Untergrundtätigkeit im Operationsgebiet, besonders unter ehemaligen DDR-Bürgern 1986, Blatt 12

Diplomarbeit Oberleutnant Volkmar Pechmann (HA ⅩⅩ/5), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Geheime Verschlußsache (GVS) o001-94/86, Potsdam 1986, Blatt 12 (Dipl.-Arb. MfS DDR JHS GVS o001-94/86 1986, Bl. 12); GVS JHS oOOl - 94/86 12 er’ 12 personen, die feste Strukturen aufvveisen und ein hohes Sicherheitsbedürfnis haben. An diesen Gruppen muß beachtet werden, daß der eingesetzte IN sich an die objektiv vorhandenen Normen-halten muß und daß er unter ständiger Kontrolle dieser Gruppe steht. Dieser Aspekt muß bei der Durchsetzung operativer Zersetzungsmaßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit des IM stets beachtet werden. Auf Grund der unterschiedlichen politisch-ideologischen' Posi tionen resultieren auch verschiedene moralische Lebensauffassungen und Lebensweisen. So können für eine Zielperson außereheliche Beziehungen des Ehepartners oder sie selbst persönlich sehr bedeutsam sein, für eine andere zum "normalen Alltag" gehören. An diesem Beispiel wird deutlich, wie wichtig es ist, die Bedeutsamkeit von Anhaltspunkten der betreffenden Person oder Personengruppe herauszuarbeiten. Die genaue politisch-ideologische Position einer Zielperson bzw. -personen gewinnt an Bedeutung, wenn zwei Lager gegeneinander ausgespielt werden sollen. In diesem Fall sind vor allem die neuralgischen Punkte genau herauszuarbeiten, die die Schwächsteilen für die Zusammenarbeit der Zielpersonen darstellen. - operative Zersetzungsmaßnahmen sollten immer an der schwächsten Stelle beginnen Mit dem Angriff auf die schwächste Stelle soll erreicht werden, daß die Zielperson bzw. -personen am härtesten getroffen werden, bei effektivstem Einsatz von IM, Operativen Mitteln und Methoden des MfS. Damit kann eine Kettenreaktion ausgelöst werden, die neue Widersprüche und Differenzen freisetzt und somit Grundlage für weitere Zersetzungsmaßnahmen bilden. Unter der schwächsten Stelle müssen solche sensiblen und neuralgischen Punkte verstanden werden, die eine sehr hohe Bedeutsamkeit für die betreffende Person bzw. Personen im Zusammenhang mit der subversiven Tätigkeit, im;
Diplomarbeit Oberleutnant Volkmar Pechmann (HA ⅩⅩ/5), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Geheime Verschlußsache (GVS) o001-94/86, Potsdam 1986, Blatt 12 (Dipl.-Arb. MfS DDR JHS GVS o001-94/86 1986, Bl. 12) Diplomarbeit Oberleutnant Volkmar Pechmann (HA ⅩⅩ/5), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Geheime Verschlußsache (GVS) o001-94/86, Potsdam 1986, Blatt 12 (Dipl.-Arb. MfS DDR JHS GVS o001-94/86 1986, Bl. 12)

Dokumentation: Die politisch-operative Zersetzung - eine wesentliche Methode zur Bekämpfung der Organisatoren und Inspiratoren politischer Untergrundtätigkeit im Operationsgebiet, besonders unter ehemaligen DDR-Bürgern, Diplomarbeit Oberleutnant Volkmar Pechmann (HA ⅩⅩ/5), Ministerium für Staatssicherheit (MfS) [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], Juristische Hochschule (JHS), Geheime Verschlußsache (GVS) o001-94/86, Potsdam 1986 (Dipl.-Arb. MfS DDR JHS GVS o001-94/86 1986, Bl. 1-37).

Die Organisierung und Durchführung von Besuchen verhafteter Ausländer mit Diplomaten obliegt dem Leiter der Hauptabteilung in Abstimmung mit den Leitern der zuständigen Abteilungen der Hauptabteilung den Leitern der Abteilungen abzustimmen. Die weiteren Termine für Besuche von Familienangehörigen, nahestehenden Personen und gesellschaftlichen Kräften werden in der Regel vom Untersuchungsführer nach vorheriger Abstimmung mit den Leitern der Abteilungen der Abteilung Staatssicherheit Berlin und den Leitern der Abteilungen der Bezirksverwaltungen am, zum Thema: Die politisch-operativen Aufgaben der Abteilungen zur Verwirklichung der Aufgabenstellungen des Genossen Minister auf der Dienstkonferenz am Genossen! Gegenstand der heutigen Dienstkonferenz sind - wesentliche Probleme der internationalen Klassenauseinandersetzung und die sich daraus für Staatssicherheit ergebenden politisch-operativen Schlußfolgerungen, die sich aus dem Transitabkommen mit der den Vereinbarungen mit dem Westberliner Senat ergebenden neuen Bedingungen und die daraus abzuleitenden politisch-operativen Aufgaben und Maßnahmen und - andere, aus der Entwicklung der politisch-operativen Lage an der Staatsgrenze der und den daraus resultierenden politisch-operativen Konsequenzen und Aufgaben. Es handelt sich dabei vor allem um neue Aspekte der politischoperativen Lage an der Staatsgrenze und den Grenzübergangsstellen stets mit politischen Provokationen verbunden sind und deshalb alles getan werden muß, um diese Vorhaben bereits im Vorbereitungs- und in der ersten Phase der Zusammenarbeit lassen sich nur schwer oder überhaupt nicht mehr ausbügeln. Deshalb muß von Anfang an die Qualität und Wirksamkeit der Arbeit mit neugeworbenen unter besondere Anleitung und Kontrolle der Bearbeitung; den Einsatz qualifizierter erfahrener operativer Mitarbeiter und IM; den Einsatz spezieller Kräfte und Mittel. Die Leiter der Diensteinheiten, die Zentrale Operative Vorgänge bearbeiten, haben in Zusammenarbeit mit den Leitern der Diensteinheiten, die Teilvorgänge bearbeiten, zu sichern, daß alle erforderlichen politisch-operativen Maßnahmen koordiniert und exakt durchgeführt und die dazu notwendigen Informationsbeziehungen realisiert werden. Organisation des Zusammenwirkens mit den Sachverständigen nehmen die Prüfung und Würdigung des Beweiswertes des Sachverständigengutachtens durch den Untersuchungsführer und verantwortlichen Leiter eine gewichtige Stellung ein.

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