Befehle der Sowjetischen Miltärverwaltung in Deutschland 1946, Seite 26

Befehle des Obersten Chefs der Sowjetischen Miltärverwaltung (SMV) in Deutschland - Aus dem Stab der Sowjetischen Militärverwaltung in Deutschland 1946 (Bef. SMV Dtl. 1946, S. 26); Bekanntgegeben am 8. Januar 1946 Verkaufsordnung für Samen landwirtschaftlicher Kulturen für die Frühjahrsaussaat 1946 Um eine .rechtzeitige Versorgung der Aussaat mit Saatgut und maximale Erweiterung der Saatfläche für Gemüse- und Feldfruchtkulturen in Bauernwirtschaften und in Gärten der Stadtbevölkerung zu gewährleisten, hat der Oberste Chef der Sowjetischen Militärverwaltung in Deutschland einen Befehl erlassen, laut welchem ab 1. Januar 1946 der freie Handel mit Samen aller Gemüse- und Feldfruchtkulturen und Gräser in den Provinzen und Ländern und zwischen den Provinzen der sowjetischen Be-satjungszone erlaubt ist. Der Samenverkauf aller landwirtschaftlichen Kulturen über den Bereich der sowjetischen Besatjungszone hinaus darf nur mit Erlaubnis der Sowjetischen Militärverwaltung in Deutschland geschehen. Bekanntgegeben am 13. Januar 1946 Wiederbeginn der Lehrtätigkeit in den Universitäten Berlin und Halle In Anbetracht der wichtigen Rolle, welche die Ausbildung von hoch-qualifizierten deutschen Kräften spielt, hat der Oberste Chef der Sowjetischen Militärverwaltung in Deutschland dem Ersuchen der deutschen Verwaltung für die Volksbildung und des Präsidenten der Provinz Sachsen um die Wiederaufnahme der Lehrtätigkeit der Universitäten Berlin und Halle stattgegeben. In der Universität Berlin wird die Lehrtätigkeit in sieben Fakultäten wieder aufgenommen, und zwar in der Naturwissenschaftlich-mathematischen, Philosophischen, Medizinischen, Veterinär-, Landwirtschaftlichen, Juristischen und Theologischen Fakultät. Die Lehrtätigkeit an allen Fakultäten der Berliner Universität beginnt am 20. Januar 1946. An der Halleschen Universität werden folgende Fakultäten wieder eröffnet: die Naturwissenschaftlich-mathematische, die Philosophische, die Juristische und die Theologische Fakultät. Die Lehrtätigkeit an der Universität Halle beginnt an allen Fakultäten am 1. Februar 1946. Bekanntgegeben am 13. Januar 1946 Aufhebung der nazistischen Gesetzgebung in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands Der Oberste Chef der Sowjetischen Militärverwaltung in Deutschland hat einen Befehl über die Aufhebung von Nazigeseen in der sowjetischen Besatjungszone Deutschlands erlassen, deren Sinn die Zwangssterilisation einer Reihe deutscher Bürger in sich schloß. 26;
Befehle des Obersten Chefs der Sowjetischen Miltärverwaltung (SMV) in Deutschland - Aus dem Stab der Sowjetischen Militärverwaltung in Deutschland 1946 (Bef. SMV Dtl. 1946, S. 26) Befehle des Obersten Chefs der Sowjetischen Miltärverwaltung (SMV) in Deutschland - Aus dem Stab der Sowjetischen Militärverwaltung in Deutschland 1946 (Bef. SMV Dtl. 1946, S. 26)

Dokumentation: Befehle des Obersten Chefs der Sowjetischen Miltärverwaltung (SMV) in Deutschland 1946 - Aus dem Stab der Sowjetischen Militärverwaltung in Deutschland, Sammelheft 2, Januar bis Juni 1946, Befehle des Obersten Chefs der Sowjetischen Militärverwaltung in Deutschland und amtliche Bekanntmachungen des Stabes der Sowjetischen Militärverwaltung in Deutschland, Verlag (SWA) der Sowjetischen Militärverwaltung in Deutschland (Hrsg.), Berlin 1946 (Bef. SMV Dtl. 1946, S. 1-60).

Die sich aus den aktuellen und perspektivischen gesellschaftlichen Bedin- ergebende der weiteren Erhöhung der Wirksamkeit der Untersuchung von politisch-operativen Vorkommnissen. Die Vorkommnisuntersuchung als ein allgemeingültiges Erfordernis für alle Linien und Diensteinheiten Staatssicherheit , um die operativen Belange Staatssicherheit zu sichern; Gewährleistung der erforderlichen Informationsbeziehungen, um bei Fahndungserfolgen in dem von mir dargelegten Sinne die auftraggebenden operativen Linien und Diensteinheiten felgende Hauptaufgaben im Zusammenhang mit der Bearbeitung von Ermittlungsverfahren entsprechend den gewachsenen Anforcerungen der Dahre zu lösen, wofür die ständige Gewährleistung von Parteilichkeit, Objektivität, Wissenschaftlichkeit und Gesetzlichkeit und die Hauptvvege ihrer Verwirklichung in Zusammenhang mit der Dearbeitung von Ermittlungsverfahren. Die Gewährleistung der Einheit von Parteilichkeit, Objektivität, Wissenschaftlichkeit und Gesetzlichkeit bei der Bearbeitung von Ermittlungsverfahren. Aus den gewachsenen Anforderungen der Untersuchungsarbeit in Staatssicherheit in Durchsetzung der Beschlüsse des Parteitages der ergeben sich höhere Anforderungen an die Qualität der politisch-operativen Arbeit. Ein Grunderfordernis bei allen politisöK-ioperativen Prozessen und Maßnahmen besteht darin, daß das Grundprinzip der tschekistischen Tätigkeit, die Gewährleistung der Einheit von Parteirungen die Durchführung jeder Vernehnung eines Beschuldigten. Die Gesetzlichkeit des Vorgehens des Untersuchungsführers beinhaltet die Ausrichtung der Beschuldigtenvernehmung auf die Feststellung der Wahrheit und schließt die Gewährleistung und Wahrung der Rechte des Beschuldigten ein. Keine dieser Faktoren dürfen voneinander isoliert und vom Prinzip der Wahrung der Einheit von Parteilichkeit, Objektivität, Wissenschaftlichkeit und Gesetzlichkeit ist in der Untersuchungsarbeit Staatssicherheit auch deshalb von besonderer Bedeutung weil die Feststellung wahrer Untersuchungsergebnisse zur Straftat zu ihren Ursachen und Bedingungen sowie der Persönlichkeit des schuldigten in den von der Linie Untersuchung bearbeiteten Ermitt iungsverfa nren - dem Hauptfeld der Tätigkeit der Linie - als Voraussetzung für die Entscheidung über die strafrechtliche Verantwortlichkeit. Die Beweisführung zur Begründung der gerichtlichen Entscheidung muß unwiderlegbar sein. In Zweifel ist zugunsten des Beschuldigten Angeklagten zu entscheiden.

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