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Jahresbericht der Hauptabteilung Ⅸ 1980, Seite 38

Jahresbericht der Hauptabteilung (HA) Ⅸ 1980, Analyse über die Entwicklung und die Wirksamkeit der politisch-operativen Arbeit der Linie Ⅸ in der Zeit vom 1. Januar 1980 bis 30. September 1980, Ministerium für Staatssicherheit (MfS) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR), Hauptabteilung Ⅸ, Geheime Verschlußsache (GVS) 014-660/80, Berlin 1980, Seite 38 (Anal. MfS DDR HA Ⅸ GVS 014-660/80 1980, S. 38);  000038 2.2,3. Terror u. a. Gewaltdelikte 1 Im Ergebnis des Zusammenwirkens mit anderen operativen Diensteinheiten wurden der am 9. 3. 1980 durchgeführte Sprengstoffanschlag auf den sowjetischen Traditionspanzer in Karl-Marx-Stadt, der in westlichen Massenmedien als Ausdruck des Widerstands und Protestes gegen die sowjetischen Hilfsmaßnahmen in Afghanistan hochgespielt worden war, die am 20. 10. 1979 auf dem Weimarer Zwiebelmarkt erfolgte Zündung eines Sprengkörpers sowie der Hund eines selbstgefertigten Sprengkörpers am 3. 6. 1980 auf dem Bahnhof in 7/eimar aufgeklärt und in diesem Zusammenhang zwischenzeitlich 12 Personen aus Karl-Marx-Stadt (5) und Weimar (7) inhaftiert. Der Täter des Terroranschlages auf den sowjetischen Traditionspanzer handelte aus erklärter Peindschaft gegen die DDR und UdSSR und hatte sein Verbrechen langfristig vorbereitet. Er plante weitere Terrorakte gegen örtliche Partei- und Staatsfunktionäre, die er in anonymen Briefen zum V. Festival der Freundschaft Pfingsten 1980 androhte; bei ihm wurden selbstgefertigte Waffen, Munition und Sprengmittel sichergestellt. Aus dem Umgangskreis des Beschuldigten wurden bisher 4 Personen inhaftiert, die Kenntnis von dem Terroranschlag hatten und den „Täterin unterschiedlicher Weise unterstützten Wegen unterschiedlicher Tatbeteiligung, an der* Herstellung und Zündung eines Sprengsatzes auf dem Weimarer Zwiebelmarkt, durch den ein Kind Verletzungen erlitt, sowie der Anfertigung und Deponierung eines weiteren selbstgefertigten Sprengkörpers mit Zeitzünder auf dem Weimarer Bahnhof wurden 7 Personen inhaftiert, die einer in Weimar existierenden losen Gruppierung Jugendlicher/ Jungerwachsener angehören. Es liegen Aussagen vor, daß sie nach dem Vorbild westlicher Terrorgruppen durch den Bau und die Zündung von Sprengsätzen Unruhe unter der Bevölkerung hervorrufen bzw. für die bereits früher inhaftierten Gruppenmitglieder Vergeltung üben wellten. Die von ihnen beabsichtigte Öffentlichkeitswirksamkeit war nicht eingetreten. 1 weitere Terrorhandlungen - gegen die Pkt. 2.2.7. Staatsgrenze - siehe I Kopie i AR 8;
Jahresbericht der Hauptabteilung (HA) Ⅸ 1980, Analyse über die Entwicklung und die Wirksamkeit der politisch-operativen Arbeit der Linie Ⅸ in der Zeit vom 1. Januar 1980 bis 30. September 1980, Ministerium für Staatssicherheit (MfS) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR), Hauptabteilung Ⅸ, Geheime Verschlußsache (GVS) 014-660/80, Berlin 1980, Seite 38 (Anal. MfS DDR HA Ⅸ GVS 014-660/80 1980, S. 38) Jahresbericht der Hauptabteilung (HA) Ⅸ 1980, Analyse über die Entwicklung und die Wirksamkeit der politisch-operativen Arbeit der Linie Ⅸ in der Zeit vom 1. Januar 1980 bis 30. September 1980, Ministerium für Staatssicherheit (MfS) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR), Hauptabteilung Ⅸ, Geheime Verschlußsache (GVS) 014-660/80, Berlin 1980, Seite 38 (Anal. MfS DDR HA Ⅸ GVS 014-660/80 1980, S. 38)

Dokumentation Jahresbericht Stasi-Hauptabteilung Ⅸ 1980; Jahresbericht der Hauptabteilung (HA) Ⅸ 1980, Analyse über die Entwicklung und die Wirksamkeit der politisch-operativen Arbeit der Linie Ⅸ in der Zeit vom 1. Januar 1980 bis 30. September 1980, Ministerium für Staatssicherheit (MfS) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR), Hauptabteilung Ⅸ, Geheime Verschlußsache (GVS) 014-660/80, Berlin 1980 (Anal. MfS DDR HA Ⅸ GVS 014-660/80 1980, S. 1-134).

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