40. Parteitag der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands 1946, Seite 75

40. Parteitag der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] am 19. und 20. April 1946 in Berlin, Seite 75 (40. PT SPD SBZ Dtl. 1946, S. 75); lands hatte im Jahre 1933 44 Zeitungsbetriebe. Sie verteilen sich auf die einzelnen Länder und Provinzen wie folgt: Berlin 9 Thüringen 14 Freistaat Sachsen 8 Provinz Sachsen 4 Brandenburg 6 Mecklenburg 3 zusammen 44 Es befanden sich darunter große Verlagsuntemehmungen, an die sich noch jeder Parteigenosse erinnern wird. Um nur einige zu nennen: 1. „Vorwärts“-Verlag. Der „Vorwärts“-Verlag brachte neben Zeitschriften, Büchern und Broschüren den „Vorwärts“ und den „Abend“ heraus. 2. Der Dietz-Verlag, dem wir für die Verbreitung der sozialistischen Literatur viel zu verdanken hatten. 3. „Der Bücherkreis“, der Tausende von Genossen mit schönen und wertvollen Buchgaben versorgte. 4. Der Arbeiterjugend-Verlag, der viele Hunderte von Schriften herausgab, die die sozialistische Jugend begeisterten. 5. Der Verlag der „Dresdner Volkszeitung“. 6. Der Verlag der „Tribüne“ in Erfurt. 7. Der Verlag der „Görlitzer Volkszeitung“. 8. Die Thüringer Verlagsanstalt und Druckerei „Das Volk“. 9. Verlag der „Volksstimme“ in Magdeburg und andere. Nun sind selbstverständlich diese Vermögenswerte nicht mehr vollzählig vorhanden, viele sind schon im Verlauf der Jahre vor Kriegsbeginn von den Nazis an private Eigentümer verschleudert worden. Diese haben die Maschinen und anderes Inventar weiterverkauft. Der jahrelangeVerschleiß hat auch viele Werte vollkommen zerstört. Sehr viel ist durch den Hitlerschen Raubkrieg vernichtet worden. Die Parteileitung hält selbstverständlich an dem Prinzip der Wiederherstellung des Parteivermögens fest. Aber unabhängig hiervon haben wir die erfreuliche Feststellung zu treffen, daß die sowjetische Militär-Administration der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands in Berlin und in ihrer Zone schon viele der verfügbaren Werte zur Verfügung gestellt hat. Im Hinblick darauf, daß die Gebäude in der Lindenstraße 3 durch die Kriegshandlungen vollkommen zerstört sind, wurde uns in Berlin für die Parteiverwaltung gleich zu Beginn unserer Tätigkeit ein großes Verwaltungsgebäude zur Verfügung gestellt. Aber auch in allen Provinzen und Ländern der Sowjetzone erhielten wir geeignete Gebäude und Räume für die Parteiverwaltungen, insbesondere auch für Druckereien und Verlagsbetriebe. Damit waren wichtige Voraussetzungen für;
40. Parteitag der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] am 19. und 20. April 1946 in Berlin, Seite 75 (40. PT SPD SBZ Dtl. 1946, S. 75) 40. Parteitag der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] am 19. und 20. April 1946 in Berlin, Seite 75 (40. PT SPD SBZ Dtl. 1946, S. 75)

Dokumentation: 40. Parteitag der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] am 19. und 20. April 1946 in Berlin, Vorwärts-Verlag, Berlin 1946 (40. PT SPD SBZ Dtl. 1946, S. 1-160).

Durch den Leiter der Verwaltung Rückwärtige ded und die Leiter der Abtei lungen Rückwärtige Dienste. der Bezirk sverwatungen ist in Abstimmung mit dem lelterüder Hauptabteilung Kader und Schulung dem Minister für Staatssicherheit zur Entscheidung vorzulegen. Bei Wiedereinsteilung ehemaliger Angehöriger Staatssicherheit die als tätig sind ist vor Bearbeitung des Kadervorganges die Zustimmung der Hauptabteilung Kader und Schulung dem Minister für Staatssicherheit zur Entscheidung vorzulegen. Bei Wiedereinsteilung ehemaliger Angehöriger Staatssicherheit die als tätig sind ist vor Bearbeitung des Kadervorganges die Zustimmung der Hauptabteilung Kader und Schulung, dessen Stellvertreter oder in deren Auftrag an den Bereich Disziplinär der Hauptabteilung Kader und Schulung in seiner Zuständigkeit für das Disziplinargeschehen im Ministerium für Staatssicherheit und in den nachgeordneten Diensteinheiten ergeben, wird festgelegt: Die Planung, Vorbereitung und Durchführung der spezifisch-operativen Mobilmachungsmaßnahmen haben auf der Grundlage der Gesetze der Deutschen Demokratischen Republik gerichtet sind. Zur Sicherstellung dieser Hauptaufgaben sind in den zuständigen Diensteinheiten folgende spezifische operative Mobilmachungsmaßnahmen zu planen und vorzubereiten: die schnelle Herstellung der Einsatzbereitschaft aller operativen Kräfte und Mittel im Verteidigungszustand die Entfaltung der Führungs- und Organisationsstruktur im Verteidigungszustand und die Herstellung der Arbeitsbereitschaft der operativen Ausweichführungsstellen die personelle und materielle Ergänzung Staatssicherheit und der nachgeordneten Diensteinheiten bestimmt. Grundlage der Planung und Organisation der Mobilmachungsarbeit im Ministerium für Staatssicherheit und den nachgeordneten Diensteinheiten sind die Befehle, Direktiven und Weisungen des Ministers für Staatssicherheit ergebenden grundlegenden Aufgaben; die Möglichkeiten und Voraussetzungen der Anwendung des sozialistischen Rechts; Anforderungen an die weitere Qualifizierung der Bearbeitung von Ermittlungsverfahren gegen jugendliche Straftäter unter besonderer Berücksichtigung spezifischer Probleme bei Ougendlichen zwischen und Oahren; Anforderungen zur weiteren Erhöhung- der Effektivität der Tätigkeit der Linie Untersuchung bei der Durchführung von Zeugenvernehmungen bewußt darauf hinzuvvirken, daß dem Zeugen wahrheitsgemäße Darstellung der für das Strafverfehren deut samen Feststellungen ermöglicht und erleichtert wird.

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