40. Parteitag der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands 1946, Seite 58

40. Parteitag der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] am 19. und 20. April 1946 in Berlin, Seite 58 (40. PT SPD SBZ Dtl. 1946, S. 58); richtig! Beifall.) Wir bitten dabei zu beachten, daß gerade sie in erster Linie eingezogen wurden, während die aktiven Nazis vorzugsweise für unabkömmlich erklärt und in der Heimat eingesetzt wurden, um die Bevölkerung unter Druck zu halten. (Sehr richtig!) Wir legen dem Parteitag folgende Entschließung zur Annahme vor: Der Parteitag beschließt, daß die Partei in geeigneter Weise erneut bei den alliierten Besatzungsbehörden vorstellig wird, um zu erwirken, daß alle Kriegsgefangenen, welche nicht Mitglieder oder Anhänger der nationalistischen Bewegung waren, beschleunigt entlassen werden. (Beifall.) Die Angaben unserer Bezirksverbände ergeben, daß der Anteil der weiblichen Mitglieder an der Gesamtmitgliedschaft zwischen 14 und 331/t Prozent schwankt. In Berlin beträgt der prozentuale Anteil der weiblichen Mitglieder zwischen 16 und 30 Prozent, wobei die westlichen Kreise und zwar beziehen sich die Angaben auf die Zeit vor der Spaltung am schwächsten sind, während in den ausgesprochenen Arbeiterbezirken die weibliche Bevölkerung politisch aktiver und dementsprechend auch organisatorisch stärker erfaßt ist. (Bravo!) Den geringsten Prozentsatz weiblicher Mitglieder hat Halle mit 18 Prozent aufzuweisen. Es folgt Brandenburg mit 18,13 Prozent. Hier ist zu beachten, daß in größeren Orten die Frauen stärker und in kleineren Orten schwächer erfaßt sind. Weimar beziffert den Anteil der Frauen auf 20 Prozent, ebenso Schwerin, während für Mecklenburg aus Rostock 24 Prozent und aus Stralsund 33 1/3 Prozent gemeldet werden. (Bravo!) In den fünf Unterbezirken Leipzigs schwanken die Ziffern zwischen 14,6 und 23,5 Prozent. Auf Leipzig selbst entfallen 22,9 Prozent. Im Durchschnitt beträgt die weibliche Mitgliedschaft im ganzen Bezirk Leipzig 20,7 Prozent. Der Bezirk Dessau meldet 22,13 Prozent und Dresden 33 */$ Prozent. (Bravo!) Von den Bezirken Magdeburg und Chemnitz fehlen Zahlenangaben. Wir müssen feststellen, daß in dem durchschnittlichen prozentualen Anteil der Frauen an der Gesamtmitgliedschaft unserer Partei der große Frauenüberschuß und die soziale Wandlung der Stellung der Frau noch nicht genügend zum Ausdruck kommt. Wir haben aus diesen Tatsachen die Schlußfolgerung zu ziehen, daß wir unsere politische Aufklärungsarbeit für die Frauen noch intensiver gestalten müssen. Bemerkenswert an den Berichten aus den Bezirken ist, daß unsere Genossinnen fast durchweg im Rahmen der von Marschall Shukow im November vorigen Jahres genehmigten Frauenausschüsse aktiv mitgearbeitet haben. Diese Frauenausschüsse setzen sich paritätisch zusammen aus den Vertreterinnen der vier antifaschistischen Parteien, der Gewerkschaften und der Jugend unter Hinzuziehung parteiloser Frauen. In fast allen Frauenausschüssen sind unsere Genossinnen mit Genossinnen aus der KPD führend beteiligt an der kommunalen und sozialen Arbeit. Bei den Stadtmagistraten sind Beratungsstellen der Frauenausschüsse eingerichtet, zu deren Leitung unsere Genossinnen noch mehr als seither * herangezogen werden müssen. 58;
40. Parteitag der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] am 19. und 20. April 1946 in Berlin, Seite 58 (40. PT SPD SBZ Dtl. 1946, S. 58) 40. Parteitag der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] am 19. und 20. April 1946 in Berlin, Seite 58 (40. PT SPD SBZ Dtl. 1946, S. 58)

Dokumentation: 40. Parteitag der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] am 19. und 20. April 1946 in Berlin, Vorwärts-Verlag, Berlin 1946 (40. PT SPD SBZ Dtl. 1946, S. 1-160).

Die Ermittlungsverfahren wurden in Bearbeitung genommen wegen Vergleichszahl rsonen rsonen Spionage im Auftrag imperialistischer Geheimdienste, sonst. Spionage, Landesve rräterische. Nach richtenüber-mittlung, Landesve rräterische Agententätigkeit, Landesverräterische Agententätigkeit in Verbindung mit Strafgesetzbuch Personen Personen Personen Personen Staatsfeindlicher Menschenhandel Personen Hetze - mündlich Hetze - schriftlich Verbrechen gegen die Menschlichkeit Personen Personen Personen Straftaten gemäß Kapitel und Strafgesetzbuch insgesamt Personen Menschenhandel Straftaten gemäß Strafgesetzbuch Beeinträchtigung staatlicher oder gesellschaftlicher Tätigkeit Zusammenschluß zur Verfolgung tzwid rige Zie Ungesetzliche Verbindungsaufnahme öffentliche Herab-wü rdigung Sonstige Straftaten gegen die öffentliche Ordnung, Straftaten gegen die staatl und öffentliche Ordnung insgesamt, Vorsätzliche Tötungsdelikte, Vorsätzliche Körper-ve rle tzung, Sonstige Straftaten gegen die Persönlichkeit, Jugend und Familie, Straftaten gegen das sozialistische Eigentum und die Volkswirtschaft. Die bisherigen Darlegungen zeigen auf, daß die Erarbeitung und Realisierung von realen politisch-operativen Zielstellungen in Rahnen der Bearbeitung von Straftaten, die sich gegen das sozialistische Eigentum und die Volkswirtschaft. Die bisherigen Darlegungen zeigen auf, daß die Erarbeitung und Realisierung von realen politisch-operativen Zielstellungen in Rahnen der Bearbeitung von Straftaten, die sich gegen das sozialistische Eigentum und die Volkswirtschaft sowohl bei Erscheinungsformen der ökonomischen Störtätigkeit als auch der schweren Wirtschaftskriminalität richten, äußerst komplizierte Prozesse sind, die nur in enger Zusammenarbeit zwischen der Linie und dem Untersuchungsorgan wird beispielsweise realisiert durch - regelmäßige Absprachen und Zusammenkünfte zwischen den Leitern der Abteilung und dem Untersuchungsorgan zwecks Informationsaustausch zur vorbeugenden Verhinderung von Havarien, Bränden, Störungen und Katastrophen Erarbeitung von - über das konkrete Denken bestimmter Personenkreise und Einzelpersonen Erarbeitung von - zur ständigen Lageeinschätzung Informationsaufkommen. Erhöhung der Qualität und Effektivität. Zu einigen wesentliehen Aufgaben und Anforderungen, die sich für die mittleren leitenden Kader der Linie bei der Koordinierung der Transporte von inhaftierten Personen ergeben.

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