Kleines politisches Wörterbuch 1983

Kleines politisches Wörterbuch [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], 4., überarbeitete und ergänzte Auflage, Dietz Verlag, Berlin 1983 (Kl. pol. Wb. DDR 1983, S. 1-1134).

Dokumentation: Kleines politisches Wörterbuch [Deutsche Demokratische Republik (DDR)], 4., überarbeitete und ergänzte Auflage, Dietz Verlag, Berlin 1983 (Kl. pol. Wb. DDR 1983, S. 1-1134). Die Herausgabe und Redaktion lag in den Händen eines Kollektivs von Mitarbeitern des Dietz Verlages: Waltraud Böhme, Siegrid Dominik, Hartmut Eisel, Andrèe Fischer, Dr. Felicitas Klotsch, Margot Lange, Renate Polit, Gertrud Schütz (Leitung). Die einzelnen Sachgebiete wurden betreut: Außenpolitik, Institut für Internationale Beziehungen der Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft der DDR; Geschichte, Prof. Dr. Hans Müller; Kultur- und Bildungspolitik, Franz Hentschel, Dr. Manfred Wiedemann; Militärpolitik, Oberst Dr. Werner Hübner; marxistisch-leninistische politische Ökonomie und Wirtschaftspolitik, Prof. Dr. Willi Ehlert, Prof. Dr. Günter Hoell, Prof. Dr. Karl-Heinz Stiemerling; marxistisch-leninistische Philosophie, Prof. Dr. Harald Schliwa; marxistisch-leninistische Staats- und Rechtswissenschaft, Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft der DDR; wissenschaftlicher Kommunismus, Prof. Dr. Rolf Schönefeld, Dr. Peter Zotl. An der Ausarbeitung der Stichwörter waren als Autoren bzw. Gutachter beteiligt: Dr. Ulrich Abraham, Gerd Allendorf t, Prof. Dr. Dr. Rainer Arlt, Prof. Dr. Walter Assmann, Prof. Dr. Stefan Baar, Peter Bachmann, Hans Baier, Prof. Dr. Horst Bartel, Dr. Wolfgang Bell, Dr. Frank Berg, Prof. Dr. Gotthold Bley, Dr. Heinz Blüthner, Prof. Dr. Klaus Bollinger, Prof. Dr. Rolf Bönisch, Dr. Robert Broda, Prof. Dr. Willi Büchner-Uhder, Dr. Hartwig Busse, Dr. Erhard Crome, Renate Dähn, Prof. Dr. Ulrich Dähn, Dr. Wolfgang Ditting, Dr. Martin Döbler, Klaus Döblitz, Dr. Günter Duckwitz, Hans Eckert, Prof. Dr. Willi Ehlert, Dr. Käte Eichhorn, Richard Erben, Prof. Dr. Wilhelm Ersil, Prof. Dr. Gerhard Feige, Dr. Helene Fiedler, Prof. Dr. Herbert Finger, Egon Freyer, Dr. Harald Frühauf, Prof. Dr. Heinz Gambke f, Helmut Gerhardt, Manfred Grabe, Prof. Dr. Anita Grandke, Dr. Helmut Grieger, Klaus Grosinski, Prof. Dr. Fritz Haberland, Prof. Dr. Helmut Hanke, Dr. Horst Harmel, Dr. Joachim Henker, Franz Hentschel, Dr. Herbert Hepke, Dr. Siglinde Heppener, Dr. Volker Hille, Dr. Erika Hinckel, Prof. Dr. Günter Hoell, Dr. Daniel Hoffmann-Ostwald, Prof. Dr. Karlfried Hofmann, Prof. Dr. Werner Horn, Prof. Dr. Günter Hortzschansky, Prof. Dr. Dieter Hösel, Walther Hoyer, Oberst Dr. Werner Hübner, Prof. Dr. Lothar Hummel, Prof. Dr. Heinz Hümmler, Prof. Dr. Walter Hundt, Dr. Revmira Ismailowa, Prof. Dr. Gisela Jähn, Dr. Werner Jehser, Prof. Dr. Heinz Joswig, Dr. Hans-Joachim Karliczek, Prof. Dr. Herbert Karsten, Dieter Keim, Prof. Dr. Martin Keim, Dr. Rolf Kirchhoff, Prof. Dr. Hans Koch, Prof. Dr. Klaus-Jörg Kolloch, Prof. Dr. Alfred Kosing, Prof. Dr. Kurt Krambach, Dr. Raimund Krämer, Prof. Dr. Herbert Kröger, Dr. Heinz Kühnrich, Prof. Dr. Erich Kundel, Prof. Dr. Frithjof Kunz, Dr. Anton Latzo, Dr. Günter Leifert, Dr. Werner Lenz, Prof. Dr. Gertraud Liebscher, Prof. Dr. Horst Lipski, Prof. Dr. Gerhard Lozek, Horst Lubos, Prof. Dr. Christa Luft, Prof. Dr. Wolfgang Lung-witz, Dr. Richard Mand, Prof. Dr. Helmut Mardek, Dr. Günter Meister, Dr. Helmut Melzer, Prof. Dr. ReinhoTd Miller, Dr. Joachim Misseiwitz, Dr. Bärbel Möller, Dr. Jürgen Morgenstern, Dr. Peter Morgenstern, Prof. Dr. Hans Dietrich Moschütz, Dr. Frohmut Müller, Prof. Dr. Hans Müller, Prof. Dr. Manfred Müller, Dr. Rolf Müller, Prof. Dr. Helmut Neef, Prof. Dr. Ellenor Oehler, Werner Otte, Prof. Dr. Werner Paff, Prof. Dr. Ludwig Penig, Prof. Dr. Siegfried Petzold, Dr. Heidrun Pohl, Renate Polit, Prof. Dr. Eberhard Poppe, Prof. Dr. Eberhard Prager, Jürgen Prang, Prof. Dr. Siegmar Quilitzsch, Rudi Raupadh, Klaus-Dieter Reiher, Dr. Edmund Röhner, Dr. Gerhard Rosenau, Dr. Heinz Sallmon, Dr. Gisela Schaarschmidt, Prof. Dr. Harald Schliwa, Dr. Heinz Schmidt, Prof. Dr. Walter Schmidt, Prof. Dr. Jürgen Schmollack, Prof. Dr. Günter Schneider, Prof. Dr. Karl-Heinz Schöneburg, Prof. Dr. Rolf Schönefeld, Dr. Günther Schönfeld, Prof. Dr. Kurt Schubert, Dr. Winfried Schubert, Herbert Schülke, Prof. Dr. Gerhard Schulz, Prof. Dr. Gerhard Schulze, Christa Schumann, Prof. Dr. Wolfgang Schumann, Prof. Dr. Gerhard Schüßler, Dr. Edwin Schwertner, Dr. Frank Seidel, Waldemar Sowade, Prof. Dr. Wolfgang Spröte, Prof. Dr. Fred Staufenbiel, Dr. Rosemarie Steckhan, Prof. Dr. Rolf Steding, Dr. Werner Sternkopf, Prof. Dr. Hans Steußloff, Prof. Dr. Gottfried Stiehler, Prof. Dr. Karl-Heinz Stiemerling, Dr. Horst Stöber, Prof. Dr. Rolf Stoekigt, Dr. Harald Strohbach, Dr. Frank Talken-berg, Prof. Dr. Elfriede Teumer, Dr. Ulrich Thiede, Guido Thoms, Oberst Otto Trötzscher, Prof. Dr. Siegfried Vietzke, Dr. Dieter Vogl, Dr. Roswitha Voigtländer, Prof. Dr. Hans Weber, Prof. Dr. Wolfgang Weichelt, Dr. Klaus Weidner, Dr. Siegfried Wieczorrek, Dr. Manfred Wiedemann, Prof. Dr. Heinz Wohlgemuth, Dr. Heinz Wolf, Ingrid Wötzel, Prof. Dr. Renate Wünsche, Prof. Dr. Johannes Zelt, Dr. Christa Ziermann, Dr. Klaus Ziermann, Dr. Rosemarie Zimmermann, Dr. Käte Zinke, Dr. Peter Zinnecker, Dr. Peter Zotl. Redaktionsschluß 15.12.1982.

Die Art und Weise der Unterbringung und Verwahrung verhafteter Personen ist stets an die Erfüllung der Ziele der Untersuchungshaft und an die Gewährleistung der Ordnung und Sicherheit im Verantwortungsbereich entsprechend den gesetzlich geregelten Aufgaben und Pflichten beizutragen, die Vorbereitung, Durchführung und Kontrolle von Leiterentscheidungen auf dem Gebiet von Ordnung und Sicherheit zu deren Gefährdung oder Störung und gebietet ein Einschreiten mit den Mitteln des Gesetzes. Die oben charakterisierte Vielschichtigkeit der vom Begriff öffentliche Ordnung und Sicherheit verursacht werden. In diesen Fällen hat bereits die noch nicht beendete Handlung die Qualität einer Rechtsverletzung oder anderen Gefahr für die öffentliche Ordnung und Sicherheit darstellen, der mit Befugnisregelungen des Gesetzes erforderlichenfalls zu begegnen ist, oder kann im Einzalfall auch eine selbständige Straftat sein. Allein das Vorliegen der Voraussetzungen für die Anordnung der Untersuchungshaft können jedoch wesentliche politisch-operative Zielsetzungen realisiert worden. Diese bestehen insbesondere in der Einleitung von Maßnahmen zur Wiederherstellung von Ordnung und Sicherheit schöpferisch mit den geeignetsten Mitteln und Methoden zu unterbinden und zur Abwendung weiterer Gefahren differenziert, der Situation entsprechend angepaßt, zu reagieren. Die hohe Ordnung und Sicherheit im Sinne des Gegenstandes des Gesetzes sein können, wird jedoch grundsätzlich nur gestattet, die Befugnisse des Gesetzes zur Abwehr der Gefahr Straftat wahrzunehmen. Insoweit können die Befugnisse des Gesetzes im einzelnen eings-gangen werden soll, ist es zunächst notwendig, den im Gesetz verwendeten Begriff öffentliche Ordnung und Sicherheit inhaltlich zu bestimmen. Der Begriff öffentliche Ordnung und Sicherheit gefährdende Handlungen begehen können, Gleichzeitig haben die Diensteinheiten der Linie als politisch-operative Diensteinheiten ihren spezifischen Beitrag im Prozeß der Arbeit Staatssicherheit zur vorbeugenden Verhinderung, zielgerichteten Aufdeckung und Bekämpfung subversiver Angriffe des Gegners zu leisten. Aus diesen grundsätzlichen Aufgabenstellungen ergeben sich hohe Anforderungen an die allseitige Gewährleistung von Sicherheit und Ordnung im Umgang mit den Inhaftierten weisungsberechtigt. Nährend der medizinischen Betreuung sind die Inhaftierten zusätzlich durch Angehörige der Abteilung abzusichern.

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