Heinz Kühne


Heinz Kühne:

Heinz Kühne war für das Ministerium für Staatssicherheit der Leiter der Bezirksleitung in Magdeburg.

Heinz Kühne wurde am 8.1.1921 in Bernburg geboren. Vater Bergmann, Mutter Friseurin; Volksschule; 1935 bis 1940 Lehre und Arbeit als Elektroschweißer; 1940 bis 1945 Wehrmacht.

1945 bis 1948 sowjetische Kriegsgefangenschaft, 1947 bis 1948 Antifa-Schüler, dann Lektor für Kriegsgefangene; 1948 Einstellung bei der Volkspolizei (VP), Kreisamt Bernburg, Mitglied der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED); 1950 Einstellung beim Ministerium für Staatssicherheit (MfS), Länderverwaltung Sachsen-Anhalt, Leiter der Abteilung VIIa (VP-Bereitschaften); 1952 Leiter der Abteilung VII (MdI/DVP) der Bezirksverwaltung (BV) Magdeburg; 1953 Leiter der Abteilung III (Volkswirtschaft); 1956 bis 1957 Lehrgang für mittlere Kader, MfS-Schule Teterow; 1957 Stellvertreter Operativ des Leiters der BV Magdeburg; 1962 bis 1963 Besuch der Parteihochschule "Karl Marx" des ZK der SED (PHS); 1965 bis 1968 Fern- bzw. Externstudium an der Juristischen Hoschule (JHS) des MfS in Potsdam-Eiche, Dipl.-Jurist, 1971 dort Promotion zum Dr. jur., und als Nachfolger von Heinz Eggebrecht dann Leiter der Bezirksverwaltung Magdeburg, Mitglied der SED-Bezirksleitung Magdeburg; 1977 die Entlassung aus dem aktiven Dienst bei der Staatssicherheit der DDR, Rentner.

 

Quelle: Jens Gieseke, Wer war wer im Ministerium für Staatssicherheit (MfS-Handbuch), Anatomie der Staatssicherheit, Geschichte-Struktur-Methoden, Hg. BStU, Berlin 2012.


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