Hans Fruck


Hans Fruck:

Hans Fruck war von 1956 bis 1977 stellvertretender Leiter der Hauptverwaltung Aufklärung / HVA / zur Auslandsspionage des Ministeriums für Staatssicherheit / MfS / der DDR.

Hans Fruck wurde am 15 August 1911 in Berlin geboren; Volksschule; 1925–30 Ausbildung zum Werkzeugdreher; 1927–29 Mitglied der Bezirksleitung Berlin-Brandenburg des KJVD; 1930 KPD; 1930–33 Expedient und Hilfsredakteur im Verlag des Reichskomitees der RGO; 1933/34 arbeitslos; 1934–43 Werkzeugdreher Berlin-Borsigwalde, Leiter einer Widerstandsgruppe; 1943 Festnahme, wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt, Haft im Zuchthaus Brandenburg-Görden.

1945 erfolgt seine Einstellung bei der Polizei, wird Reviervorsteher in Berlin-Prenzlauer Berg und dann Kommissariatsleiter der Kripo in Berlin-Weißensee; 1946 Leiter der Einbruchsinspektion der Kripo Berlin; 1947 stellvertretender Leiter, dann Leiter der Kriminaldirektion Berlin; 1949/50 PHS; 1950 Einstellung beim MfS, Leiter der Verwaltung Groß-Berlin, der späteren Bezirksverwaltung (BV) Berlin als Nachfolger von Gerhard Hanisch und gleichzeitig Mitglied der SED-Bezirksleitung Berlin; 1953 Generalmajor; 1953–56 Mitglied des Büros der SED-Bezirksleitung Berlin; 1956 stellvertretender Leiter der HV A (Auslandsspionage); 1969 Vaterländischer Verdienstorden (VVO) in Gold; 1977 Entlassung / Rentner und dann 1981 Karl-Marx-Orden.

Quelle / Jens Gieseke: Wer war wer im Ministerium für Staatssicherheit (MfS-Handbuch), Herausgeber, BStU, Berlin 2012.


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