Heinz Spielvogel


Heinz Spielvogel:

Heinz Spielvogel wurde 1922 in Berlin geboren.

Er war gelernter Industriekaufmann und als Hauptreferent im Landwirtschaftsministerium in Berlin-Pankow tätig.

Nach einer Überschwemmung im mitteldeutschen Raum wurde von der Stasi Wirtschaftssabotage vermutet, da das Versorgungssystem zusammenbrach. Das MfS fand ein Notizbuch mit Westadressen im Büro von Heinz Spielvogel.

Im April 1955 wurde er verhaftet und über die UHA-Magdalenenstraße in das Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen verbracht. Man warf ihm Kontakte zum amerikanischen Geheimdienst vor. Verurteilt zu zehn Jahren wegen "Boykotthetze" und "Spionage", verbüßte er seine Haftstrafe dann in den Strafvollzugsanstalten  (StVa)Zwickau und Brandenburg-Görden.


Im Februar 1957 wurde er in die DDR entlassen, nachdem das Oberste Gericht der DDR das ergangene Urteil aufgehoben hatte.

Heinz Spielvogel flüchtete danach nach West-Berlin.


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