Der Befehl Nr. 6/71 "über die Ordnungs- und Verhaltensregeln von Inhaftierten in den Untersuchungshaftanstalten des Ministeriums für Staatssicherheit"  vom 1.3.1971.1


Zur Durchsetzung der "Gemeinsamen Anweisung des Generalstaatsanwaltes der Deutschen Demokratischen Republik, des Ministers für Staatssicherheit und des Ministers des Innern und Chefs der Deutschen Volkspolizei über die Durchführung der Untersuchungshaft" (Untersuchungshaftvollzugsordnung) vom 8. November 1968 sowie zur Erhöhung der Qualität der Durchsetzung des politisch-operativen Untersuchungshaftvollzuges, insbesondere der verstärkten vorbeugenden Arbeit gegen die mit raffinierten Mitteln und Methoden planmäßig vorgetragene Feindtätigkeit gegen die Untersuchungshaftvollzugseinrichtungen befehle ich:









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1 Der Befehl Nr. 6/71 über die Ordnungs- und Verhaltensregeln von Inhaftierten in den Untersuchungshaftanstalten des Ministeriums für Staatssicherheit zur Hausordnung der UHA des MfS vom 1. März 1971 ist dokumentiert unter der Tgb. - Nr.: BdL/397/71 Ex.- Nr.: 045. In der Ausf. 2 Blatt und anhängender Hausordnung bestehend aus 9 Blatt Nr. 3000. Der Befehl 6/71 bezog sich auf die  zwischen Dr. Josef Streit, dem Generalstaatsanwalt der Deutschen Demokratischen Republik (DDR), Generaloberst Erich Mielke, dem Minister für Staatssicherheit der DDR und Generaloberst Friedrich Dickel, dem Minister des Innern und Chefs der Deutschen Volkspolizei der DDR am 8.11.1968 verabschiedeten UHVO, die am 1.4.1969 in Kraft trat.
Der Befehl Nr. 6/71 vom 1.3.1971 wurde am 29.1.1986 durch die Dienstanweisung 1/86 wieder außer Kraft gesetzt. Der Leiter der Abteilung XIV (Siegfried Rataizick) hatte zu der 1/86 eine Haus-, Besucher- und Effektenordnung sowie Anweisungen zur Sicherung der Vorführungen zu gerichtlichen Hauptverhandlungen, der Transporte Inhaftierter und der Einweisung Verhafteter in zivile medizinische Einrichtungen für die Abteilungen XIV des MfS neu zu erarbeiten und dem Minister vorzulegen.