Mitglied der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) der Deutschen Demokratischen Republik











Johannes Chemnitzer


Johannes Chemnitzer:

Johannes Chemnitzer war von 1963 bis 1989 der 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung im DDR-Bezirk Neubrandenburg

 

Johannes Chemnitzer wurde am 29. September 1929 in Wildenfels / Krs. Zwickau geboren. Der Vater Arbeiter. Besuch der Volks- und Handelsschule.

Johannes Chemnitzer war seit 1946 Mitglied der Freien Deutschen Jugend (FDJ) und der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED). 1948 – 1951 Studium an der FS für Landwirtschaft in Zwickau u. Elbisbach, Abschluß als staatlich geprüfter Landwirt. 1949 Mitglied des FDGB; 1952 – 55 Sekretär für Landwirtschaft in der SED-Kreisleitung (KL) Zwickau-Land. 1955 – 1958 Besuch der Parteihochschule (PHS) der KPdSU in Moskau, Dipl.-Ges.-Wiss.; 1958 – 1962 Sekretär für Landwirtschaft in der SED-Bezirksleitung (BL) Gera als Nachfolger von Rudolf Bahmann, 1961/ 62 Vorsitzender der Ständigen Kommission für Landwirtschaft des Bezirkstags Gera; 1963 – 1989 Funktion als 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung (BL) Neubrandenburg als Nachfolger von Georg Ewald. 1963 – 16. Nov. 1989 Abgeordneter des Bezirkstags Neubrandenburg sowie der Volkskammer; ab 1967 Mitglied des ZK der SED; 1974 VVO; 1973 – 1989 Mitglied des Ausschusses für Nationale Verteidigung und Vorsitzender der Bezirkseinsatzleitung Neubrandenburg. 1979 die Verleihung vom Karl-Marx-Orden (KMO). 8.11.1989 Kandidat des Politbüros (PB) und Sekretär für Landwirtschaft des ZK der SED.

Am 10.11.1989 allerParteifunktionen enthoben.
Am 13.12.1989 aus der SED ausgeschlossen.

 

Helmut Müller-Enbergs, Jan Wielgohs, Dieter Hoffmann, Andrea Herbst, Ingrid Kirschey-Feix (Hg.) Wer war wer in der DDR? Ein Lexikon ostdeutscher Biographien, Ch. Links Verlag, Berlin 2010.


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