Mitglied der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) der Deutschen Demokratischen Republik











Heinz Eggebrecht


Heinz Eggebrecht:

Heinz Eggebrecht war für die Stasi von 1962 bis 1971 Leiter der Bezirksverwaltung Magdeburg.

Heinz Eggebrecht wurde am 16.2.1916 in Oberkaufungen (Kreis Kassel) geboren. Vater Bergmann, Mutter Hausfrau; Realgymnasium; Lehre und Arbeit als kaufmännischer Angestellter; 1937 bis 1938 Lagerverwalter im Heereszeugamt Kassel; 1938 bis 1945 Wehrmacht; 1945 für drei Tage amerikanische Gefangenschaft.

1945/46 Mitglied der KPD/SED, Chemiearbeiter, dann Lohnbuchhalter in Böhlen; 1946 bis 1947 Neulehrerkurs in Köthen, dann Grundschullehrer; April 1950 Einstellung beim Ministerium für Staatssicherheit (MfS), Kreisdienststelle (KD) Eisleben; September 1950 Abteilung IX (Untersuchungsorgan) der Länderverwaltung Sachsen-Anhalt in Halle; 1952 Leiter der Abteilung IX in der Untersuchungshaftanstalt (UHA) der Bezirksverwaltung des MfS in Magdeburg; 1953 Stellvertreter Operativ der BV Magdeburg; 1955 bis 1957 Fernstudium an der Deutschen Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft "Walter Ulbricht" (DASR) in Potsdam-Babelsberg, Teilabschluss Philosophie/Ökonomie; 1960 bis 1961 Besuch der Parteihochschule "Karl Marx" des ZK der SED (PHS); 1962 als Nachfolger von Reinhold Knoppe dann Leiter der Bezirksverwaltung Magdeburg; 1964 Beförderung zum Oberst; 1966 bis 1968 Externstudium an der Juristischen Hochschule (JHS) des MfS in Potsdam-Eiche, Dipl.–Jurist; 1971 bis 1972 für eine Sonderaufgabe zur HV A kommandiert; 1972 als Offizier im besonderen Einsatz (OibE) Leiter des zentralen Büros der Sportvereinigung (SV) Dynamo; 1976 Vaterländischer Verdienstorden (VVO) in Gold; 1982 die Entlassung aus dem MfS, Rentner.

Quelle: Jens Gieseke, Wer war wer im Ministerium für Staatssicherheit (MfS-Handbuch), Anatomie der Staatssicherheit, Geschichte-Struktur-Methoden, Hg. BStU, Berlin 2012.


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