Mitglied der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) der Deutschen Demokratischen Republik











Gerhard Lange


Gerhard Lange:

Gerhard Lange war von 1981 bis 1989 Leiter der Bezirksverwaltung (BV) des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der Deutschen Demokratischen Republik im Bezirk Suhl.

Gerhard Lange wurde am 20.1.1935 in Magdeburg geboren. Der Vater war Ofensetzer, die Mutter Hausfrau. 1953 Abitur; 1953 bis 1957 Jura-Studium an der MLU Halle-Wittenberg, Dipl.-Jurist; 1954 Mitglied der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschland); 1957 wissenschaftlicher Assistent an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU); 1959 Einstellung beim MfS. Arbeit in der Bezirksverwaltung (BV) des MfS in Halle in der Abteilung IX (Untersuchungsorgan); 1969 Stellvertreter Operativ des Leiters der BV Halle; 1973 bis 1974 Delegierung zur Parteihochschule (PHS) "Karl Marx" des ZK der SED. Als Nachfolger von Heinz Pommer ab 1981 Leiter der Bezirksverwaltung des MfS in Suhl; 1982 Mitglied der SED-Bezirksleitung in Suhl; 1983 Beförderung zum Generalmajor; 1989 Entlassung; 1990 Suizit.1

 

 

1 Jens Gieseke, Wer war wer im Ministerium für Staatssicherheit (MfS-Handbuch), Anatomie der Staatssicherheit, Geschichte-Struktur-Methoden, BStU (Hrsg.) Berlin 2012.

Der Bericht von Generalmajor Gerhard Lange vor dem Aktiv Staatssicherheit der zeitweiligen Kommission des Bezirkstages für Amtsmißbrauch und Korruption vom Dezember 1989 zur Auflösung der Bezirksverwaltung (BV) der Stasi im DDR-Bezirk Suhl zur Arbeit des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) im Bezirk Suhl vom Dezember 1989.


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